Basiswissen PaarEinsPsy Stufe 1

Worauf die Männer und die Frauen aus sind

Die Männer sind darauf, das Männliche zu verwirklichen, die Frauen darauf, das Weibliche.

Das Männlich und das Weibliche stehen nicht im Lexikon, auch nicht auf Wikipedia, nicht im Psychologielehrbuch und nicht im Ideologielehrbuch, höchstens in den heiligen Schriften.

Andererseits steht es auf die Stirn eines jeden geschrieben, der eine hat, sie ist immer eine männliche oder eine weibliche, jede Zelle, und sie wissen es alle.

Deswegen gibt es auch normalerweise keine Abhandlungen oder Philosophenstreits darüber, wenn es nicht politische sind.

Es ist ein eher unphilosophisches Thema, es sind eher Binsenweisheiten darüber zu sagen, ein no na! oder na und? sind die wenig inspirierenden Reaktionen. Aber manchmal hat man Glück mit seiner Zeit, so wie wir Heutigen, da kann man mit dem Streit um Binsenweisheiten Ruhm und Ehre erlangen. Und Schande und Verbannung auf sich ziehen.

Das gibt es wirklich! Wir haben es schließlich. Schwarz auf weiß, in Megatonnen pro Jahr, in Tonkonserven containerweise gelagert und vertrieben, in Bild- und Ton und live noch häufiger angeboten.

Binsen haben Ökoromantik als Transportgut geladen, ihren ästhetischen Ethikwert für den geschmackvollen Selbstunterhalter Zeitgeist sollte man nicht kleinreden.

Zu den beobachtbaren Fakten, den Urwäldern der Datenangebote, deren Sammeln dem schauenden und sehenden Geist der Vernunft sich aufdrängt und deren stetig wachsender Speicherbedarf in seinem Gedächtnis für 20 Studien und 5 Metastudien pro Jahr reicht, hat man im Laufe der Jahrzehnte intuitiv genau das gemacht, sie systematisch ausgewertet nach allen Richtungen und in alle Dimensionen, die für den Menschen nur relevant sein können im Leben und im Sterben.

Weil wir fast überhaupt nichts so eingehend erforscht haben, wie wie die Natur der Bezüge zwischen Mann und Frau, kennen wir die Qualitäten des Männlichen und des Weiblichen besser als so gut wie die aller anderen Grunddimensionen unserer Identität.

Nur den Bezug zum Göttlichen und das Göttliche im Unterschied zum Menschlichen haben wir ähnlich umfassend untersucht.

Die Essenz des Männlichen und die des Weiblichen kennen wir aus allen unseren Selbsterfahrungen und Fremderfahrungen, an jeder einzelnen war jeder als Mann oder als Frau beteiligt und immer wieder nur als das eine, nie als das andere.

Wir kennen daher von innen nur das eigene Geschlechtliche in seiner Essenz aus allen Manifestationen und Illustrationen in Gedanken, Worten und Werken, ganz besonders in Empfindungen, Gefühlen und Stimmungen, in Atmosphären und Schwingungen.

Von außen kennen wir beide Qualitäten. Die eigene und die andere.

Was uns verführbar macht, die Reaktionen auf das unsere so wie unsere Reaktionen auf das andere als Begreifen mißzuverstehen, woraus wir ein Kennen und ein Wissen um ableiten, daß aber tatsächlch ein solches nur wird in dem Maß, indem wir selbstfreie Empathie walten lassen. Den absichtslosen und unbehinderten Blick mit der naiven Offenheit des Kindes.

Leisten wir uns die nötige Gelassenheit, ist das Männliche das Neues Bewirkende, das Zielende und Zwecksetzende, das Herstellende des Möglichen, das Verändernde des Status Quo, das Verbessernde der Dinge und Umstände.

Das Weibliche ist die mitseiende und seiende Kraft, deren Genuß und Streben auf das Selbsterleben ihrer Bewegung gerichtet ist, auf die Erfahrung in den Empfindungen, Gefühlen, Stimmungen, Zuständen und Verfassungen jeder Art.

Die Kraft will sich bewegen, betätigen, fließen, wo Kanäle, Leitungen, Gefälle es ermöglichen. Ohne Präferenzen jenseits der Bewegungsmuster selbst. Sie will tanzen um der Freude am Tanzen willen.

Wie können das so charaktreisierte Männliche und Weibliche miteinander wirken, welche Zwecke können sie miteinander besser als allein oder gar überhaupt nur miteinander und allein gar nicht erfüllen.

Das Männliche kann erfinden und beabsichtigen aus Freude am Erfinden und Beabsichtigen; das Weibliche kann sich bewegen aus Freude an der Bewegung.

Kommt zur Absicht die Kraft in Bewegung, wird etwas bewirkt, das der Absicht entspricht. Gute Absicht bewirkt Gutes, schlechte Absicht bewirkt Schlechtes.

Keine Absicht ist das Gleiche wie alle möglichen Absichten gleichzeitig und gleich dringend, es entsteht nichts als Chaos und Zufälliges, Wirkung ohne Zweck.

In einer anderen Skala betrachtet, ist die Idee, die Absicht, die Zwecksetzung der erste Teil des letztendlichen zweckerfüllenden Wirkens, die Beanspruchung von Krafteinsatz ist der zweite Teil, der des Umsetzens und Verwirklichens, in sich ein Vervollständigen und Vollenden des schon in der Vorstellung Gestalteten und in dieser Form Bewerkstelligten.

Verbindet man das Männliche und das Weibliche erhält man die Freude am Schöpferischen und die Freude an der Bewegung zusammen, als zwei Dimensionen des Gesamttuns und sie kulminieren in der Zeckerfüllung, in der beabsichtigten Wirkung.

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