Ein unschuldiger und sicherer Weg zur Trennung

Ob unbewußt oder bewußt, steht sie vor der Frage, wie mach ich’s, daß ich ihn loswerde, und jeder mich bedauert, was ich für ein Pech hatte, an so einen Versager geraten zu sein, gibt es ein bewährtes Rezept für die Frau.

Erzählen Sie ihm, möglichst dramatisch, was heute schon wieder Unerträgliches passiert ist, wer Sie schon wieder und wie genervt, enttäuscht, gequält und an den Rand des Nervenzusammenbruchs gebracht hat, wie Sie das alles nur mehr überfordert und hilflos macht, daß Ihnen alles ganz einfach zu viel ist, daß Sie am Ende Ihrer Kräfte sind und sich vorkommen wie ein Roboter, der auf Autopilot läuft, aber nicht mehr wie ein Mensch, der es sich leisten kann, Bedürfnisse und Gefühle zu haben, weil keiner da ist, der sich dafür interessiert, wie es Ihnen eigentlich geht, sondern jeder will bloß etwas von Ihnen, jeder erwartet bloß, daß Sie für ihn da sind, aber für Sie ist keiner da, sie gehen am Ende des Tages leer aus und sind komplett fertig und fallen am Abend wie tot ins Bett und hoffen, daß Sie möglichst schnell einschlafen, weil das ganze Hamsterrad am nächsten Tag in der Früh genauso weitergeht!

Wenn wenigstens er Rücksicht nehmen würde auf Sie, wenn er wenigstens ab und zu Ihnen vermitteln würde, daß er Sie überhaupt wahrnimmt als Mensch mit Gefühlen und Bedürfnissen, wenn er wenigstens ab und zu überhaupt mit Ihnen sprechen würde und sich auf Sie einlassen würde, geschweige denn Verständnis für Sie zeigen und Ihnen Dinge abnehmen, im Haushalt zum Beispiel und mit den Kindern und mit dem ganzen Streß, anstatt es für selbstverständlich zu nehmen und nicht einmal zu sehen, was Sie alles für ihn und die Kinder tun und wie Sie sich bemühen, es ihm schön zu machen und dafür zu sorgen, daß es den Kindern gutgeht!

Aber nein, er tut, als wären Sie gar nicht vorhanden, als wären Sie das Dienstmädchen, die Köchin und der Babysitter in einer Person, als wären Sie bloß Personal, als wäre es Ihre Pflicht, ständig hinter ihm herzuräumen und ihn hinten und vorne zu bedienen, während er es sich gut gehen läßt und seine ach so wichtigen Interessen verfolgt und sich jedesmal ausredet oder leere Versprechungen macht und sich bei der ersten Gelegenheit verdrückt, wenn Sie ihn zur Rede stellen.

Als Steigerungsstufe bietet sich zwanglos Folgendes an: „Und dann soll ich Dir auch noch auf Abruf zum Sex zur Verfügung stehen! Ich bin erschöpft und weiß nicht mehr, wo mir der Kopf steht, und du bildest dir ein, sobald du deinen starken Arm um mich legst, erfaßt mich das unwiderstehliche Begehren nach deiner Leidenschaft? O, meinem Herrn und Gebieter verlangt nach mir, welche Auszeichnung! – Ja, sicher!“

Ob Sie ihn gleich bei der Haustür damit überfallen oder einen günstigen Moment abwarten, wo er nicht so leicht auskann; ob Sie so lange eine leidende oder böse Miene machen, bis er sie fragt, was Sie haben, oder ob Sie von sich aus mit etwas Unverfänglichem anfangen und bei der ersten Gelegenheit zur Klagetirade übergehen; ob Sie es beim Klagen bewenden lassen oder zum Anklagen und zu den bitteren Vorwürfen übergehen, das alles ist eine Geschmacks- und Stilfrage einerseits und eine taktische und strategische Abwägung andererseits.

Es geht allein darum, daß Sie ihm ein schlechtes Gewissen machen, aus dem heraus er sich dann um Sie bemüht und versucht, Ihnen zu helfen. Oder zumindest sein Mitgefühl mit Ihrem Unglück erwecken und so an seinen Beschützerinstinkt appellieren, der ihn dann automatisch motiviert, sich ehrgeizig darum zu bemühen, Ihnen mit gutem Rat und guter Tat zur Lösung Ihrer Probleme zu verhelfen.

Das ist das Stichwort: Lösung Ihrer Probleme; dazu: guter Rat!

Sie, Ihre Mutter, Ihre Schwester, Ihre Freundinnen und der Rest der weiblichen Welt wissen, daß das Letzte, was Ihnen hilft, gescheite Problemanalysen und daraus abgeleitete vernünftige Ratschläge, wie Sie das Problem in Zukunft vermeiden können, sind. Sie wissen, daß es das Dümmste ist, was er in so einer Situation tun kann, weil Sie nichts anderes brauchen als jemand, der Ihnen zuhört und Sie versteht. Punkt. Sonst nichts, aber eben das – und ohne Wenn und Aber!

Er hingegen hat davon keine Ahnung, ganz im Gegenteil! Er glaubt, je präziser und klarer er die Problemsituation und die sie verursachenden Faktoren und sie begünstigenden Bedingungen analysiert, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, daß die aus der umfassenden Analyse sich anbietenden Hypothesen für Lösungsstrategien zum gewünschten Ergebnis führen würden.

Vor allem aber – was er nicht weiß und weshalb er von vornherein schiefliegt mit seinen Bemühungen um ein adäquates Verständnis der Problemkonstellation, ist auf der Meta-Ebene gelegen: Was ist der Zweck des Gesprächs, zu dem Sie ihn motiviert haben?

Daß Sie sich ausreden, auskotzen, ausjammern können; daß Sie sich die Dinge, die Sie belasten, von der Seele reden können; daß Sie die Frustrationen loswerden; daß Sie den Kopf wieder frei kriegen; daß Sie wieder zu sich kommen; daß Sie sich entlasten können und wieder ins Gleichgewicht kommen.

„Ja sicher, was soll daran erwähnenswert sein?“, fragt man als Frau. – Nichts. Außer daß ein Mann das nicht weiß, das nicht für möglich hält, das für kurzsichtig und verantwortungslos und Zeitverschwendung hielte, weil es doch nachgerade frivol, wenn nicht kindisch ist, seine Probleme gar nicht aus der Welt schaffen zu wollen, sondern sich damit zufriedenzugeben, in regelmäßigen Abständen den Frust, den man deretwegen aufgestaut hat, wieder loszuwerden und auf diese Art immer wieder ins emotionale Gleichgewicht und in eine ausgeglichene Gemütsverfassung zu kommen.

In dieser Unwissenheit über die weibliche Strategie der fortlaufenden Herstellung des emotionalen und energetischen Gleichgewichts durch das Sichaussprechen und mitfühlend angehört Werden – nein: von anderen Frauen – mitfühlend, mitleidend, mitfreuend, mitärgernd, mitjammernd, mitklagend, mitschimpfend – also in gefühlsmäßigem Mitschwingen, in emotionaler Resonanz und ungeteilter Zuwendung angehört Werden, und dies im Quid-pro-quo, also gegenseitig sich durch Resonanz zur Entlastung zu verhelfen, macht es der Mann von vornherein falsch, ist sie von seinen Bemühungen von vornherein frustriert, fühlt sie sich von vornherein nicht akzeptiert und nicht verstanden, und fühlt er sich von vornherein zurückgewiesen und radikal ungerecht kritisiert in seinem selbstlos und liebevoll engagierten Versuch, ihr zu helfen.

Nach einiger Zeit kommt er zum Schluß, er ist der Falsche für sie, was auch immer er versucht, er macht es sowieso falsch, sie kann mit ihm nichts anfangen, sie kann ihn nicht brauchen, im Gegenteil, er macht ihr das Leben nur schwer – also was macht er noch da!

Angenommen, sie ändert ihre Absicht und will ihn behalten; oder sie wollte ihn vom Bewußten her doch gar nicht vertreiben, aber die beschriebenen Kalamitäten sind zur Regel geworden, und sie ist zum Schluß gekommen, er kann oder will sie nicht verstehen; oder sie ist zur Diagnose gelangt, sie haben Kommunkationsprobleme, die ihre Beziehung gefährden – im Klartext – „Er kann nicht kommunizieren!“, was kann sie tun?

Ihn nicht mehr mit einer Frau verwechseln. Ihn nicht mehr als Ersatz für eine beste Freundin zu gebrauchen versuchen. Ihm ihre Probleme nur mehr dann erzählen, wenn es ihr um eine dauerhafte und langfristige Lösung geht, das heißt, wenn sie ein bestimmtes Problem tatsächlich ein- für allemal aus der Welt schaffen will.

Aber davor – ihren aufgestauten Frust nicht mehr an ihm auslassen, nur weil sonst keiner da ist und er – noch – nicht fluchtartig das Haus verläßt, wenn sie damit anfängt.

Daß sie sich dann die Mühe machen müßte, sich die gesicherte Möglichkeit zu organisieren, jeweils bei Bedarf eine andere Frau als willige und interessierte Zuhörerin an die Strippe (oder ersatzweise in das Chatprogramm) zu bekommen oder sich mit ihr zu treffen, um sich gegenseitig zu erzählen, was aktuell alles los ist, ist unumgänglich. Auch wenn es heute oft gar nicht einfach zu bewerkstelligen ist.

Viele haben das ja und nutzen routinemäßig diese instinktiv und intuitiv richtige Entlastungsmethode. Aber oft ist es bequemer, den Mann dafür heranzuziehen zu versuchen, wenn er schon zur Verfügung ist.

Für den Ausnahmefall, als Notlösung funktioniert das auch – aber nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen!

Nämlich? Sie muß ihm erklären, daß sie von ihm gerne etwas hätte, was ihm als Mann gegen den Strich geht und dessen guten Zweck er als Mann von sich aus mitnichten sehen würde. Er möge ihr bitte für eine halbe Stunde oder so eine gute Freundin ersetzen. Dafür muß er vorher genau instruiert werden, wie eine gute Freundin sich als Zuhörerin verhält, was sie tut, was sie sagt und wie sie es sagt – vor allem auch, was sie nicht tut und sicher nicht sagt.

Wenn er versteht, daß das Erwartete mitnichten eine Hexerei ist, sondern tatsächlich wie ein Rollenspiel „ihre beste Freundin“, in dem er sich den ganzen Ehrgeiz, ihr zu helfen, ersparen kann, weil es genügt, interessiert zuzuhören, erkennbar (bis demonstrativ übertrieben) gefühlsmäßig mitzuschwingen und ab und zu „und was noch?“ zu fragen, probiert er es ohne die übliche Angst vor ihrer Unzufriedenheit und ihren Vorwürfen und dem Streit, zu dem das Ganze dann ausartet.

Wenn sie ihn dabei erst einmal behandelt wie der Regisseur einen Schauspieler, der eine neue Rolle spielen soll, also den Dialog so lange mit ihm probt, bis sie mit der Darstellung zufrieden ist, hat er es bald heraußen und genießt es sogar. Weil er instinktiv  dankbar dafür ist, ihr einen guten Dienst erweisen zu können. Außerdem bekommt er einen Einblick in die weibliche Psyche, der ihn durchaus verblüfft und fasziniert.

Und solange das ihre Notlösung im Ausnahmefall bleibt, kommt er sich auch nicht psychisch kastriert vor, und enterotisiert es ihre Beziehung zueinander auch nicht.

 

Termin vereinbaren

Rufen Sie mich an – zur Vereinbarung eines (kostenlosen) telefonischen Vorgesprächs, in dem wir in einem ersten Schritt abklären, inwiefern Paartherapie für Sie zielführend wäre!

Telefon: 0660-7217630

Hier finden Sie die organisatorischen Rahmenbedingungen
und den Weg zu Ihrer ersten persönlichen Sitzung.

 

Termin vereinbaren

Rufen Sie mich an – zur Vereinbarung eines (kostenlosen) telefonischen Vorgesprächs, in dem wir in einem ersten Schritt abklären, inwiefern Paartherapie für Sie zielführend wäre!

Hier finden Sie die organisatorischen Rahmenbedingungen und den Weg zu Ihrer ersten persönlichen Sitzung.

 

Thumbnail_Was Sie 1-3 compr

Vorsicht, enthält didaktischen Humor!

 

 

Thumbnail_Was-Sie-kurz compr

Kurz und bündig, aber nicht humorlos!

 

So gehen Sie es praktisch an:

So gehen Sie es praktisch an:

Sie haben sich durchgerungen und sind entschlossen auf der Suche nach Paartherapie / Paarcoaching / Eheberatung?

Gut!  – Bevor Sie anrufen, schauen Sie sich bitte auf dieser Seite die Videos „Was Sie bei mir erwartet“ an!

Dabei haben Sie die Wahl, wie Sie sich einen ersten Eindruck von mir und meiner Arbeitsweise verschaffen möchten:

Die Serie der ersten drei Videos ist mit einer hoffentlich unterhaltsamen Dosis ironischen Humors gewürzt, das vierte Video „Was Sie bei mir erwartet (kurz und bündig)“ darunter ist nüchtern, wenn auch nicht unbedingt humorlos oder staubtrocken.

Und lesen Sie sich bitte auf jeden Fall zumindest die Seite „Ihr Weg zur ersten Sitzung“ durch! Damit organisatorisch alles klar und voraussehbar ist.
 

Aber … der andere will/kann nicht mitkommen oder hält nichts davon?

Kein Problem! – Paartherapie / Paarcoaching / Eheberatung im Alleingang ist eine bewährte Methode. Kurz und vereinfacht gesagt: So wie einer allein die Beziehung verderben und sogar scheitern lassen kann, kann er sie auch zum Guten wenden. Lassen Sie sich hier motivieren: „Einspännig im Wilden Westen“!

Aber … Sie sind sich nicht sicher, ob überhaupt Paartherapie / Paarcoaching / Eheberatung das Richtige für Sie ist?

So geht es naturgemäß vielen! – Die Frage läßt sich seriöserweise nur in einem persönlichen Gespräch abklären. Als Tipp: Abwarten ist so gut wie nie eine gute Idee.

Sie halten nach Anregungen, Tipps und Einsichten Ausschau, wie Sie Ihre Beziehung verbessern können?

Das trifft sich 😉 – Die Artikel und Beiträge auf diesen Seiten sind genau dafür gedacht. Tragen Sie sich in das Formular für den Newsletter ein und Sie werden über neue Beiträge informiert!

– Damit Sie sich leichter daran erinnern, sich in guten wie in schlechten Zeiten in der schwierigen Kunst der Liebe zu üben.

 

Termin vereinbaren

Rufen Sie mich an – zur Vereinbarung eines (kostenlosen) telefonischen Vorgesprächs, in dem wir in einem ersten Schritt abklären, inwiefern Paartherapie für Sie zielführend wäre!

Telefon: 0660-7217630

Hier finden Sie die organisatorischen Rahmenbedingungen
und den Weg zu Ihrer ersten persönlichen Sitzung.

 

Termin vereinbaren

Rufen Sie mich an – zur Vereinbarung eines (kostenlosen) telefonischen Vorgesprächs, in dem wir in einem ersten Schritt abklären, inwiefern Paartherapie für Sie zielführend wäre!

Hier finden Sie die organisatorischen Rahmenbedingungen und den Weg zu Ihrer ersten persönlichen Sitzung.

 

Weiterempfehlen, wenn's empfehlenswert erscheint!