Männer bleiben nicht so

 

Im Gegensatz zu Frauen sind Männer so, wie sie sind.

Das macht es einfacher für die Frauen, wenn sie sich um sie herum erfinden.

Man muß nicht so aufpassen von Tag zu Tag oder gar von Minute zu Minute wie gegenüber einer Frau.

 

Leider bleiben die Männer aber nicht ewig so, wie sie sind.

Deswegen sind Frauen gut beraten, sich nicht einlullen zu lassen von der Voraussagbarkeit des Mannes.

Sonst hat er spätestens nach 20 Jahren aus heiterem Himmel die Freiheitskrise samt einer jüngeren Freundin; oder umgekehrt.

 

Die Freiheitskrise samt Freundin ist nicht das Problem für die Frau.

Der heitere Himmel dagegen schon.

Eingelullt hat sie keine Lust mehr auf die Mühe, sich bei Bedarf neu zu erfinden.

Und glaubt nicht, daß sie es nötig hätte.

 

Da schleift sie ihn lieber zum Paartherapeuten, daß der ihm die Flausen wieder austreibt.

Ein hoffnungsloses Unterfangen, wenn der Mann noch genug Ehre in sich hat.

Ein ehrloses Unterfangen sowieso für alle drei, falls der Therapeut mitspielt.

 

Oder er schleift sie zur Paartherapie, um seine Ehrenhaftigkeit bestätigt zu bekommen.

Auch ein hoffnungsloses Unterfangen; auch, falls der Therapeut mitspielt.

Weil der Mann sich selbst als ehrenhaft erkennen und in dieser Würde handeln muß.

Und die Frau ihm sowieso den Gefallen nicht tut.

 

Die kluge Frau achtet rechtzeitig auf die Ehre des Mannes.

Der mutige Mann erringt sich seine Ehre immer wieder.

 

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