Geraten Sie aneinander!

Geraten Sie
aneinander!

Shiva-Shakti (Zeichnung: Krsjn Kritaram)

Bild: Shiva-Shakti Jnana

 

 

Geraten Sie aneinander?

Hoffentlich!

Der Kampf ist der Vater aller Dinge, da können Sie nichts dafür. Und der andere auch nicht.

 

Gut, daß Sie aneinandergeraten!

Unlängst habe ich zu einem Paar gesat, das sich darüber beklagte, daß sie immer noch aneinandergeraten in dieser Autoritäts- und Trotzsache zwischen ihnen, von der wir schon so viel geredet haben,

Seien Sie froh, daß Sie aneinandergeraten. Dafür haben Sie einander ausgesucht, daß Sie an den Macken des anderen sich bewähren können, bis diese Ihnen egal sind, weil Sie sich von ihnen nicht mehr aus dem Konzept bringen lassen.

Das ist ein Freiheitsgrad mehr zur Verfügung als vorher.

Er hat sich eine Trotzige gesucht, um seine Autorität vom Zwanghaften, von der irrationalen und amoralischen Überheblichkeit ins bewußt rational und moralisch Kontrollierte zu befreien. Sie hat einen gefunden, an dem sie von der automatisch trotzigen Pubertären zur Erwachsenen mit von vornherein selbstverständlicher Selbstbestimmung kommt.

Jede gelassen zur Kenntnis genommene Spinnerei des anderen erweitert den eigenen geistigen Spielraum.

Sie haben sich ausgerechnet, aber es nicht gewußt, sondern nur geraten, daß das, was an ihm nicht offenbar sondern verborgen ist, was sonst nur zu erraten wäre, durch die unentrinnbare alltägliche und allnächtliche Konfrontation damit erkennbar und in seiner schaurig-schönen und bitter-süßen Attraktivität durchschaubar und handhabbar wird.

 

Streiten weckt die Säfte und Kräfte

Taktvoll ausgedrückt: Konflikte mobilisieren Energie. Die Selbstbehauptung muß bedroht erscheinen, bevor man sich bemüßigt fühlt, ihrer Frage die Aufmerksamkeit zu schenken, die sie vielleicht verdient. Man spart sich die Energie, solange man ihre Ausgabe als überflüssig betrachtet.

 

Der Schwächere darf den Stärkeren tyrannisieren

Die Frau zieht es vor, das Wunder aus dem amerikanischen Wort, „to eat your cake and keep it“, zu erwarten. Sie meint, es müßte doch gehen, daß sie nach Baucheslust ihn attackieren kann, aber er sich an die Regel hält, die in allen kirchenchristlich verdorbenen Gegenden der Welt mehr oder weniger rezitiert wird, wenn einer schon wieder nicht aufgepaßt und „voll Eins in die Fresse“ – so heißt es im deutschen Deutschen –  kassiert hat von ihr:

„Von Frauen muß man sich schlagen lassen!“

 

Das Narrenheim

Die Frau ergeht sich im Kommandieren (barking commands im US-Englischen), der Mann spurt.

Das ist das Ideal des weiblichen Instinktbedürfnisses nach Reibungslosigkeit aller Abläufe, damit sie keine Aufmerksamkeit und Energie verschwendet, die sie einsparen könnte.

Von der männlichen Seite heißt das Ideal:

Die Frau spurt, weil sie einsieht, was gut und richtig ist.

 

Der Narr

Der Arme. Zur Erinnerung: Die Frau spurt wie am Schnürchen, aber an dem ihrer Kosten-Nutzen – Berechnung!

Darum muß man sagen, „Der Arme!“ Mit weniger Takt, „Der arme Narr!“

Und man meint damit, „Der Narr, der nicht einmal wissen will, daß er einer ist!“

Das wissen die Frauen und daraus gewinnen sie immer dann Narrenfreiheit, wenn am Ruder stehen, sei es zu Hause oder oder auf dem Marktplatz, die es lieber nicht so genau wissen möchten, wie es um ihre Vernunft und Unvernunft steht. Dafür sind sie zu feig und zu bequem, urteilt die Vernunft mit Kant von der Kanzel.

Wenn’s kaum mehr welche gibt, die wißbegierig bleiben, über die Jahre und Jahrzehnte, in denen sie zum gestandenen Mannsbild und dann zum Weisen reifen sollten, kann man sie weder privat noch öffentlich mehr einstellen, es herrscht daher dann notwendigerweise der Rückgriff auf diejenigen, die sich auf jeden würdelosen Standpunkt stellen lassen, weil sie sich verstockt dumm stellen.

 

Die Narrenfreie und ihr Hofnarr

Das ist die wie die Mutter, die dem renitenten Buben mit dem Erziehungsheim droht.

Aber sie schickt ihn nie hin, weil er immer rechtzeitig nachgibt, bevor sie ihren hysterischen Anfall beendet hat.

Aber in Wirklichkeit deshalb nicht, weil sie sich nicht nachsagen will, sie sei als Mutter eine Komplettversagerin.

Beim Mann geht es leider, ihn als Komplettidioten hinzustellen und auf die Art unschuldig loszuwerden. Beim Sohn nur in den Drohungen. Und dann, wenn man auf seine elterliche Ehre wie seine Würde pfeift.

 

Der närrisch freie Horizont

Wie im Großen, so im Kleinen. Wie auf dem großen, weiten Flachbildschirm, so zwischen Tür und Angel.

Wenn aber schon die Großmütter gepredigt haben, daß man ihn sich gleich am Anfang ordentlich abrichten muß, wird das Schilda-Modell der Gouvernanten und ihrer Zöglinge bis zu den Enkelkindern immer beliebter.

Der selbstmitleidige, verwöhnte Knabe, der sich der Herausforderung nicht stellt, läßt sich vom Obszönen an der Arroganz des Tugendengels und vom Perfiden in dessen Konsequenz ins Bockshorn jagen – das ist die Taktik.

Er kann zehnmal „Fuck you, bitch!“ ghettoblasten, wenn sie einmal beschlossen hat, seine moralische Erziehung in die Hand zu nehmen, kann er das jeder sagen, aber ihr nicht, wenn er es nicht bitter bereuen will.

„Fuck you, loser!“ ist ganz was anderes, das kann man nicht vergleichen, da gibt es einen handfesten Grund dafür, in Wirklichkeit so viele Gründe, daß sie es gar nicht fassen kann, daß sie ihm das nicht schon früher gesagt hat. Er ist so ein größenwahnsinniger Möchtegernmacho, daß man es nicht für möglich hält!

 

Wozu zwei aneinandergeraten

Wer aneinandergerät, ist aneinander geraten, weil es aneinander etwas Wesentliches  zu erraten gibt.

„Wie kann ich mit dem da zurechtkommen?“

Zurechtkommen heißt zu Recht, seinem Recht, dem Recht kommen. Es setzt das Unrecht als bestehend voraus.

Es heißt zugleich, sich nach dem Recht zu verhalten, wodurch einem Recht gebührt und, so hofft man, widerfährt.

Das nur geahnte und vorgestellte dramatische Unrecht, daß hinter allem Unzugänglichen und Geheimnisvollen schwant und nach Erlösung schreit, reizt uns so, daß wir von ihm nicht lassen.

Man möchte hinauf zu höherer Gerechtigkeit, nicht hinab in die Niedrigkeiten.

Ob man die Unvernunft im Rahmen der Vernunft hält und die Unanständigkeit im Rahmen der Anständigkeit, das bestimmt die Steigrichtung.

 

 

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Vorsicht, enthält didaktischen Humor!

 

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Kurz und bündig, aber nicht humorlos!

SO GEHEN SIE ES PRAKTISCH AN

Sie haben sich durchgerungen und sind entschlossen auf der Suche nach Paartherapie / Paarcoaching / Eheberatung?

Gut!  – Bevor Sie anrufen, schauen Sie sich bitte auf dieser Seite die Videos „Was Sie bei mir erwartet“ an!

Dabei haben Sie die Wahl, wie Sie sich einen ersten Eindruck von mir und meiner Arbeitsweise verschaffen möchten:

Die Serie der ersten drei Videos ist mit einer hoffentlich unterhaltsamen Dosis ironischen Humors gewürzt, das vierte Video „Was Sie bei mir erwartet (kurz und bündig)“ darunter ist nüchtern, wenn auch nicht unbedingt humorlos oder staubtrocken.

Und lesen Sie sich bitte auf jeden Fall zumindest die Seite „Ihr Weg zur ersten Sitzung“ durch! Damit organisatorisch alles klar und voraussehbar ist.
 

Aber … der andere will/kann nicht mitkommen oder hält nichts davon?

Kein Problem! – Paartherapie / Paarcoaching / Eheberatung im Alleingang ist eine bewährte Methode. Kurz und vereinfacht gesagt: So wie einer allein die Beziehung verderben und sogar scheitern lassen kann, kann er sie auch zum Guten wenden. Lassen Sie sich hier motivieren: „Einspännig im Wilden Westen“!

Aber … Sie sind sich nicht sicher, ob überhaupt Paartherapie / Paarcoaching / Eheberatung das Richtige für Sie ist?

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