Die natürlichste Sache des Mannes

aus der anthropologischen psychologischen Phänomenologie

 

Abgesehen von Urinieren aus dem Stand, das auch schon die natürlichste Sache der Welt des einjährigen Buben ist, ist für das Mannwerden aus dem Bubsein über das Burschsein, das man heute oft distanzierend und autistisch Teenagersein nennt, und zudem eine ganze Ladung voll Ausreden dafür, daß sich die Erwachsenen gegenüber der Jugend nicht mehr durchzusetzen wagen, weil das nicht progressiv ist, also aus Eitelkeit, mitinsinuiert, das Prinzip der Aktion aus dem Stand auf den eigenen Beinen die natürlichste Trainingssache der Welt.

Das ist mehr und etwas qualitativ anders als die Bewegung von der Minderwertigkeitsbefangenheit zur Selbstsicherheit und zum selbstbewußten Auftreten mit oder ohne inneren Halt dafür.

Die versteckte oder offene Selbstunsicherheit der Jugend müssen beide Geschlechter in den teilweise falschen und teilweise wahren Schein der Selbstsicherheit des Erwachsenen transformieren, wollen sie ernstgenommen werden.

Das geistige Stehen und Gehen auf den eigenen Beinen gibt es als Erfahrung erst dann, wenn man alle Krücken stehen gelassen hat.

Das ist das wissentliche Eingehen des Risikos, als einziger einen bestimmten Standpunkt einzunehmen und einen bestimmten Blickwinkel und eine bestimmte Sichtweise zu verwenden.

Allein zu sein auf weiter Flur mit seinen Erkenntnissen und seinem Wissen, seinen Ideen und seinen Begeisterungen, seiner Verantwortung und seinen Pflichten, ist das ur-männliche Abenteuer.

¡Hola! – Und was is mit die Mädchen? Und mit die Fraun?

Die sind für die Entspannung, die Erholung, die Zerstreuung und die Stärkung zwischen den Expeditionen.

Und für die Kinder, ohne die alles andere belanglos wäre.

Mann-o-Mann, woher bezieht man so ein Frauenbild? Aus den Höhlenmalereien?

Erraten. Nicht nur aus den Höhlen, sondern auch aus den Steppen und Wüsten und Bergen, von den Salzpfaden und Jägersteigen, von den Champs-Élysées wie von der Fifth Avenue.

 

 

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Eine naive Quelle für Bilder von Frauen und Weibsbildern der letzten paar Generationen des christlichen Abendlands findet man zum Beispiel in selbstpublizierten Lebensgeschichten Hiesiger wie hier!

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