Der Nenner von Minne und Feminismus

 

Es gibt keine unwillkürliche Motivation zu unpersönlicher Rationalität und Moralität bei der Frau, nur eine willkürliche.

Die unwillkürliche und ehrgeizige Absicht, nach einem altruistischen besten Wissen und Gewissen zu handeln, entspricht nur der biosoziokulturellen Aufgabe der Männer, für die Selbstbehauptung der Sippe als Einheit des Lebens zu sorgen.

Die Aufgabe der Frau ist die Wahrnehmung und Mitteilung ihrer Bedürfnisse nach Schutz, Versorgung und Orientierung, die Verantwortung für deren Befriedigung obliegt den Männern.

Aus dieser Verantwortung müssen sie den Frauen die Ordnungen und Normen vorgeben, im Rahmen derer die optimale Bedürfnisbefriedigung von ihnen zu bewerkstelligen ist.

Die Frauengruppe instruiert und kontrolliert die einzelnen Frauen.

Die Männergruppe instruiert und kontrolliert die Frauengruppe.

Der einzelne Mann muß nur dann seine Frau(en) instruieren und kontrollieren, wenn die Frauengruppe versagt und die Männergruppe nicht eingreift.

Scheut die Männergruppe die Verantwortung für die Disziplin der Frauen, setzt sich der instinktive egozentrische Egoismus der Frau Schritt für Schritt manipulativ durch, sodaß die Frauen über und jenseits der moralischen Instruktion und Kontrolle der Männer statuiert und in einer vom Mann unerreichbaren moralischen Überlegenheit und Autorität inthronisiert werden.

Sie ist die konstitutiv tugendhafte und unschuldige Reine und Edle, er der sündhafte Gläubige, der unwürdige Verehrer und unzulängliche Diener seiner heiligen Herrin.

Ob man dies in den Metaphern und Formalismen der Minne oder des Feminismus rationalisiert, ist nur ästhetisch aber nicht philosophisch oder psychologisch zweierlei.

Minne wie Feminismus oder Viktorianismus sind Illustrationen der gleichen Pflichtverweigerung der Männer als letztverantwortliche Autorität für das Leben und die Kultur der Sippe, des Stammes, der Nation und der Menschheit.

 

 

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