Beinkleidprivileg und Leinenlänge im 3. Jahrtausend

Beinkleidprivileg
und Leinenlänge
im 3. Jahrtausend

Der weibliche Hausverstand wirkt heute wie immer, aber im Untergrund. Resolut im beherzten Widerstand gegen das kindische Regime, das den Frauen unterstellt, sie wären auf der Nudelsuppe dahergeschwommen.

Kurz, eine Frau müßte schön blöd sein, wenn sie sich davon beeindrucken ließe, daß sie ihrem Mann auf Augenhöhe begegnen soll.

Nicht bös gemeint, ja – aber welche Frau bei Verstand kommt auf die Idee, freiwillig auf den reibungslosen Alltag zu verzichten, den sie haben kann, wenn sie die Hosen anhat in der Ehe?

Das Leben ist schwer genug, und die heutige Drei- bis Fünffachbelastung des schwachen Geschlechts muß sie sich nicht noch verkomplizieren, wenn’s einfacher auch geht.

Das soll ihr einmal ein Mann nachmachen, Frau, Ehefrau, Hausfrau, Mutter und dazu noch berufstätig!

Oder denken Sie an die armen alleinerziehenden berufstätigen Mütter mit Kindern!

Ist es da ein Wunder, daß in 9 von 10 Beziehungen sie das Beinkleidprivileg beansprucht?

Und bevor sie den besseren Hälften den Vorwurf der ewiggestrigen Traditionsverhaftung machen – Hand aufs Herz, glauben Sie tatsächlich, Ihre Großmutter war weltfremd?
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Du mußt die Männer schlecht behandeln

Gesang: Loni Heuser. Musik/Text: Peter Kreuder · Aldo von Pinelli · Günther Schwenn.

 

Wie man an der Autorenschaft der hausverständlichen Belehrung merkt, auch die Männer von vorgestern waren längst nicht alle naiv. Sie wußten, was Frauen zur Beruhigung ihrer nagenden Zweifel wünschen.

Nur an den postmodernen Ehemännern und solchen, die es werden wollen, scheint Hopfen und Malz verloren.

Daher lassen sich auch die diversen guten Bekannten, mit denen man sich sowieso nie auf ein Gschpusi einlassen würde, weil sie der amourösen Talente krass ermangeln, selbst wenn sie vielleicht was gleichschauen und einer Frau auf anderen Gebieten durchaus was bieten können, nicht zum leidigen Diskussionsthema der Leinenlänge freundschaftlich zu Rate ziehen.

Was, fragen sie entgeistert, ein Mann ist doch kein Hund, wie kannst du denn so über ihn reden? Das ist ja entwürdigend!

Selig die Frauen, die Schwule als beste Freunde haben! Die wissen wenigstens noch, wo es lang geht, auch wenn sie selber nicht in Frage kommen. Eigentlich, weil. Aber egal.

Denn, wie man’s auch macht, ist es verkehrt!

Läßt man ihn an der langen Leine laufen, kann man nie sicher sein, ob er nicht irgendwann auf dumme Ideen kommt, und wenn man es dann merkt, ist es schon zu spät, und man hat den Schaden samt dem Spott dazu!

Hält man ihn kurz, wähnt man sich in Sicherheit, aber die ist trügerisch, wie das Schicksal so mancher Leidensgenossin zeigt. Eines schönen Tages eröffnet er ihr ohne jede Vorwarnung, daß er sich scheiden lassen wird. Warum um Himmels willen? Er hat sich verliebt, meint er dann. Verliebt? Ich glaub‘, ich hör‘ nicht richtig! Wo willst du dich denn verliebt haben? Und wann, bitte? In der Straßenbahn auf dem Heimweg aus dem Büro?

Ersparen wir uns die peinsamen Details, die das darauf folgende Verhör zu Tage bringt! Es tut auch nichts zur Sache, wie er es angestellt hat. Sie hat sich mit der Leinenlänge verrechnet, so wie die Großzügige schief gelegen ist, nur in die andere Richtung.

Es gibt halt immer eine Schlampe, die nur auf eine Gelegenheit wartet. Und sei es zwischen Tür und Angel!

Ich weiß, das sagt man nicht! Aber versetzen Sie sich doch einmal in meine Lage! – Nach zwanzig Jahren Ehe, wo ich mich mit eiserner Selbstdisziplin für die Familie aufgeopfert und mich um wirklich alles und jedes gekümmert hab‘, was zu erledigen war!

Und glauben Sie vielleicht, es wäre mir nicht oft genug lieber gewesen, er hätte ganz einfach die Dinge in die Hand genommen?

Aber was soll eine Frau denn machen, wenn sie so eine Lusche als Ehemann hat?

Wo sie Recht hat, hat sie Recht.

Aber klug ist noch einmal was anderes.

Auch wenn sie nichts für die Zeiten kann – er auch nicht!

Er glaubt, er verhält sich anständig, wenn er das letzte Wort bei allem ihr überläßt. Oder noch edler, auch das erste schon!

Daß er es sich vorbehalten müßte, um ihr den instinktiven Halt und den spontanen Respekt ihm gegenüber zu ermöglichen, nach dem sie sich insgeheim sehnt, das hat ihm schon die Mutter wirksam ausgetrieben, und der Vater hatte schon damals unterm Strich nichts zu sagen.

Das Oberhaupt der Familie zu spielen? Mein Gott, in welcher Zeit leben wir denn! Und wie sollte er die Verantwortung tragen können? Traut er sich doch mit 30 oder 35 noch nicht einmal zu, überhaupt einen akzeptablen Vater abzugeben, wo er alle Mühe hat, mit sich selbst halbwegs koscher zurechtzukommen!

„Familienvater“ ist angesichts solcher Selbsteinschätzung bereits als Begriff eine zynische Überforderung. Die man vernünftigerweise nur ironisch abwehren kann. Und ideologisch moralistisch dazu, weil doppelt besser hält.

 

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Vorsicht, enthält didaktischen Humor!

 

 

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Kurz und bündig, aber nicht humorlos!

 

So gehen Sie es praktisch an:

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Gut!  – Bevor Sie anrufen, schauen Sie sich bitte auf dieser Seite die Videos „Was Sie bei mir erwartet“ an!

Dabei haben Sie die Wahl, wie Sie sich einen ersten Eindruck von mir und meiner Arbeitsweise verschaffen möchten:

Die Serie der ersten drei Videos ist mit einer hoffentlich unterhaltsamen Dosis ironischen Humors gewürzt, das vierte Video „Was Sie bei mir erwartet (kurz und bündig)“ darunter ist nüchtern, wenn auch nicht unbedingt humorlos oder staubtrocken.

Und lesen Sie sich bitte auf jeden Fall zumindest die Seite „Ihr Weg zur ersten Sitzung“ durch! Damit organisatorisch alles klar und voraussehbar ist.
 

Aber … der andere will/kann nicht mitkommen oder hält nichts davon?

Kein Problem! – Paartherapie / Paarcoaching / Eheberatung im Alleingang ist eine bewährte Methode. Kurz und vereinfacht gesagt: So wie einer allein die Beziehung verderben und sogar scheitern lassen kann, kann er sie auch zum Guten wenden. Lassen Sie sich hier motivieren: „Einspännig im Wilden Westen“!

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