Beinkleidprivileg und Leinenlänge im Dritten Jahrtausend

Beinkleidprivileg und Leinenlänge im Dritten Jahrtausend

Beinkleidprivileg und Leinenlänge im 3. Jahrtausend

Beinkleidprivileg
und Leinenlänge
im 3. Jahrtausend

Der weibliche Hausverstand wirkt heute wie immer, aber im Untergrund. Resolut im beherzten Widerstand gegen das kindische Regime, das den Frauen unterstellt, sie wären auf der Nudelsuppe dahergeschwommen.

Kurz, eine Frau müßte schön blöd sein, wenn sie sich davon beeindrucken ließe, daß sie ihrem Mann auf Augenhöhe begegnen soll.

Nicht bös gemeint, ja – aber welche Frau bei Verstand kommt auf die Idee, freiwillig auf den reibungslosen Alltag zu verzichten, den sie haben kann, wenn sie die Hosen anhat in der Ehe?

Das Leben ist schwer genug, und die heutige Drei- bis Fünffachbelastung des schwachen Geschlechts muß sie sich nicht noch verkomplizieren, wenn’s einfacher auch geht.

Das soll ihr einmal ein Mann nachmachen, Frau, Ehefrau, Hausfrau, Mutter und dazu noch berufstätig!

Oder denken Sie an die armen alleinerziehenden berufstätigen Mütter mit Kindern!

Ist es da ein Wunder, daß in 9 von 10 Beziehungen sie das Beinkleidprivileg beansprucht?

Und bevor sie den besseren Hälften den Vorwurf der ewiggestrigen Traditionsverhaftung machen – Hand aufs Herz, glauben Sie tatsächlich, Ihre Großmutter war weltfremd?
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Du mußt die Männer schlecht behandeln

https://youtu.be/T1Hm77ymvcA?t=0m14s

Gesang: Loni Heuser. Musik/Text: Peter Kreuder · Aldo von Pinelli · Günther Schwenn.

 

Wie man an der Autorenschaft der hausverständlichen Belehrung merkt, auch die Männer von vorgestern waren längst nicht alle naiv. Sie wußten, was Frauen zur Beruhigung ihrer nagenden Zweifel wünschen.

Nur an den postmodernen Ehemännern und solchen, die es werden wollen, scheint Hopfen und Malz verloren.

Daher lassen sich auch die diversen guten Bekannten, mit denen man sich sowieso nie auf ein Gschpusi einlassen würde, weil sie der amourösen Talente krass ermangeln, selbst wenn sie vielleicht was gleichschauen und einer Frau auf anderen Gebieten durchaus was bieten können, nicht zum leidigen Diskussionsthema der Leinenlänge freundschaftlich zu Rate ziehen.

Was, fragen sie entgeistert, ein Mann ist doch kein Hund, wie kannst du denn so über ihn reden? Das ist ja entwürdigend!

Selig die Frauen, die Schwule als beste Freunde haben! Die wissen wenigstens noch, wo es lang geht, auch wenn sie selber nicht in Frage kommen. Eigentlich, weil. Aber egal.

Denn, wie man’s auch macht, ist es verkehrt!

Läßt man ihn an der langen Leine laufen, kann man nie sicher sein, ob er nicht irgendwann auf dumme Ideen kommt, und wenn man es dann merkt, ist es schon zu spät, und man hat den Schaden samt dem Spott dazu!

Hält man ihn kurz, wähnt man sich in Sicherheit, aber die ist trügerisch, wie das Schicksal so mancher Leidensgenossin zeigt. Eines schönen Tages eröffnet er ihr ohne jede Vorwarnung, daß er sich scheiden lassen wird. Warum um Himmels willen? Er hat sich verliebt, meint er dann. Verliebt? Ich glaub‘, ich hör‘ nicht richtig! Wo willst du dich denn verliebt haben? Und wann, bitte? In der Straßenbahn auf dem Heimweg aus dem Büro?

Ersparen wir uns die peinsamen Details, die das darauf folgende Verhör zu Tage bringt! Es tut auch nichts zur Sache, wie er es angestellt hat. Sie hat sich mit der Leinenlänge verrechnet, so wie die Großzügige schief gelegen ist, nur in die andere Richtung.

Es gibt halt immer eine Schlampe, die nur auf eine Gelegenheit wartet. Und sei es zwischen Tür und Angel!

Ich weiß, das sagt man nicht! Aber versetzen Sie sich doch einmal in meine Lage! – Nach zwanzig Jahren Ehe, wo ich mich mit eiserner Selbstdisziplin für die Familie aufgeopfert und mich um wirklich alles und jedes gekümmert hab‘, was zu erledigen war!

Und glauben Sie vielleicht, es wäre mir nicht oft genug lieber gewesen, er hätte ganz einfach die Dinge in die Hand genommen?

Aber was soll eine Frau denn machen, wenn sie so eine Lusche als Ehemann hat?

Wo sie Recht hat, hat sie Recht.

Aber klug ist noch einmal was anderes.

Auch wenn sie nichts für die Zeiten kann – er auch nicht!

Er glaubt, er verhält sich anständig, wenn er das letzte Wort bei allem ihr überläßt. Oder noch edler, auch das erste schon!

Daß er es sich vorbehalten müßte, um ihr den instinktiven Halt und den spontanen Respekt ihm gegenüber zu ermöglichen, nach dem sie sich insgeheim sehnt, das hat ihm schon die Mutter wirksam ausgetrieben, und der Vater hatte schon damals unterm Strich nichts zu sagen.

Das Oberhaupt der Familie zu spielen? Mein Gott, in welcher Zeit leben wir denn! Und wie sollte er die Verantwortung tragen können? Traut er sich doch mit 30 oder 35 noch nicht einmal zu, überhaupt einen akzeptablen Vater abzugeben, wo er alle Mühe hat, mit sich selbst halbwegs koscher zurechtzukommen!

„Familienvater“ ist angesichts solcher Selbsteinschätzung bereits als Begriff eine zynische Überforderung. Die man vernünftigerweise nur ironisch abwehren kann. Und ideologisch moralistisch dazu, weil doppelt besser hält.

 

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Vorsicht, enthält didaktischen Humor!

 

 

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Kurz und bündig, aber nicht humorlos!

 

So gehen Sie es praktisch an:

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Sie haben sich durchgerungen und sind entschlossen auf der Suche nach Paartherapie / Paarcoaching / Eheberatung?

Gut!  – Bevor Sie anrufen, schauen Sie sich bitte auf dieser Seite die Videos „Was Sie bei mir erwartet“ an!

Dabei haben Sie die Wahl, wie Sie sich einen ersten Eindruck von mir und meiner Arbeitsweise verschaffen möchten:

Die Serie der ersten drei Videos ist mit einer hoffentlich unterhaltsamen Dosis ironischen Humors gewürzt, das vierte Video „Was Sie bei mir erwartet (kurz und bündig)“ darunter ist nüchtern, wenn auch nicht unbedingt humorlos oder staubtrocken.

Und lesen Sie sich bitte auf jeden Fall zumindest die Seite „Ihr Weg zur ersten Sitzung“ durch! Damit organisatorisch alles klar und voraussehbar ist.
 

Aber … der andere will/kann nicht mitkommen oder hält nichts davon?

Kein Problem! – Paartherapie / Paarcoaching / Eheberatung im Alleingang ist eine bewährte Methode. Kurz und vereinfacht gesagt: So wie einer allein die Beziehung verderben und sogar scheitern lassen kann, kann er sie auch zum Guten wenden. Lassen Sie sich hier motivieren: „Einspännig im Wilden Westen“!

Aber … Sie sind sich nicht sicher, ob überhaupt Paartherapie / Paarcoaching / Eheberatung das Richtige für Sie ist?

So geht es naturgemäß vielen! – Die Frage läßt sich seriöserweise nur in einem persönlichen Gespräch abklären. Als Tipp: Abwarten ist so gut wie nie eine gute Idee.

Sie halten nach Anregungen, Tipps und Einsichten Ausschau, wie Sie Ihre Beziehung verbessern können?

Das trifft sich 😉 – Die Artikel und Beiträge auf diesen Seiten sind genau dafür gedacht. Tragen Sie sich in das Formular für den Newsletter ein und Sie werden über neue Beiträge informiert!

– Damit Sie sich leichter daran erinnern, sich in guten wie in schlechten Zeiten in der schwierigen Kunst der Liebe zu üben.

 

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Hintergangen!

Hintergangen!

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Foto von Ioana Casapu auf Unsplash.com (bearbeitet)

 

Das Klischee

War er untreu, schleppt sie ihn zum Paartherapeuten, damit der ihm die Leviten liest.

War sie diejenige die, tut sie ihm den Gefallen mitzugehen, weil sie sich nicht nachsagen lassen will, sie hätte ihm keine Chance gegeben.

 

Der Humor als Rettungsanker

Bei Ihnen ist das natürlich ganz anders, viel ernster, viel komplizierter und viel, viel tragischer!

Selbstverständlich, die Sozialpsychologen haben zwar herausgefunden, daß Klischees die besseren Hypothesen sind als der Großteil der wissenschaftlich aufgestellten, aber die kannten Sie beide schließlich nicht, und Ausnahmen bestätigen die Regel!

Außerdem hilft es Ihnen gar nichts, wenn Sie sich erstens in eine Kategorie eingeordnet finden, und zweitens die auch noch falsch ist.

Aber Humor ist, wenn man trotzdem lacht, heißt es.

Den haben Sie längst und gründlichst verloren? Eben. Eben!

Ich mach‘ absichtlich so banal weiter – als Gegengewicht zur Dramatik und Tragik, die Sie ohnehin hochhalten.

Das ist auch kein Problem, wenn Sie sich darauf nicht versteifen, sondern die Dosis in Grenzen halten.

Was man als ersten Schritt dafür bezeichnen kann, das Beste statt das Zweit- oder Drittbeste aus der Situation zu machen, wenn nicht überhaupt gleich das Schlechteste.

Nein danke, ich möchte von Humor verschont werden!

Gut, lesen Sie hier weiter: Kurzanleitung für den Untreuefall !

 

Die Krise nicht übertreiben

Mit ein paar Wochen Krise, Ausnahmezustand oder Krieg sollten Sie sich begnügen, auch wenn es leichter gesagt als getan ist.

Das Hintergehen ist das Schlimmste, sagen die Hintergangenen, die Untreue, na ja, die könnten sie irgendwie verkraften, aber die Enttäuschung des Vertrauens raubt ihnen das letzte Quentchen Seelenruhe und bringt sie fast um den Verstand.

Als hätte man den Boden unter den Füßen verloren und drohe, in den Abgrund zu stürzen.

Ich habe ihm blind vertraut, ich hätte die Hand für ihn ins Feuer gelegt, nicht im Traum hätte ich es für möglich gehalten, daß er mich so hintergeht!

Und was soll der elende Wurm jetzt tun? Sich kastrieren? Nein, das doch nicht, ist die Antwort.

Was sonst?

Ich weiß es nicht, aber wie konnte er mich so enttäuschen! Ich habe ihm blind vertraut … [da capo].

Abels Blut, das zum Himmel schrie, ist nichts dagegen, scheint es.

 

Was später kommt

Später einmal wird sie klar sehen, falls sie sich nicht in die Empörung so hineinsteigert, daß sie nicht wieder herausfindet und für den Rest ihres Lebens verbittert bleibt.

Sie hat sich verrechnet, wird sie sehen. Sie hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Wobei der Wirt in diesem Fall die menschliche Natur ist, und beileibe nicht nur die männliche.

Je nach Befragung geben bis zu 50 Prozent der Männer und 40 Prozent der Frauen an, sie wären schon einmal fremdgegangen. Wobei sich die Zahlen immer mehr angleichen.

Das ist mir egal, aber ich habe ihm vertraut, blind! Die Hand hätte ich für ihn … [da capo].

Später einmal wird sie verstehen, daß die Blindheit keine Tugend ist. Außerdem wird sie später etwas mit dem Gedanken anfangen können, daß das blinde Vertrauen ihre Methode war, sich sicher zu fühlen in der Beziehung. Weil, die reale Unsicherheit als Faktum hinzunehmen, viel schwieriger ist, viel anstrengender.

Später halt, jetzt noch nicht.

Und auf dieses Später müssen beide Beteiligten setzen, anders geht es nicht. Der andere genauso, auch er wird erst später seine Motive klar sehen und die Dinge realistisch bewerten und gewichten können.

Und erst, wenn die Klarheit gesucht und gefunden wird, kommt man in die Lage, Schlüsse zu ziehen und Entscheidungen zu treffen, die keine Kurzschlüsse sind und keine Panikreaktionen, sondern aus der Vernunft und der Verantwortung für die Zukunft stammen.

Dann wird man auch unterschreiben können, daß die Untreue mehr war als eine Sünde, nämlich ein Weckruf, sich das Miteinander und Zueinander genauer anzuschauen, als man es davor für nötig gehalten hat.

Offenen Auges geht man bessere Wege.

Bei Pferden zum Beispiel ist das anders, das sind schreckhafte Gemüter, da haben Scheuklappen schon ihren Sinn.

Aber das Angebot von Paartherapie hier ist für Menschengespanne, das ist zu betonen.

Humor tut schon gut, aber ich würde gern mehr zum Thema lesen!

Gut, lesen Sie hier weiter: Kurzanleitung für den Untreuefall !

Und vielleicht auch das: Sexuelle Untreue !

 

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Beinkleidprivileg und Leinenlänge im Dritten Jahrtausend

Der Priester im Mann

Der Priester im Mann

 

„Die Göttin in der Frau“ geht dem 21. Jahrhundert bisher so leicht von den Lippen wie dem hysterischen davor.

Das geht, weil – und nur weil – der Priester im Mann seit Gottes Hinscheiden (Ja, sicher – Sie sollen Sie sich jetzt an Nietzsches entsprechendes Pathos erinnern!) noch dringlicher als davor in des Herrn Siechtum auf einem unkompliziert verfügbaren Ersatz besteht.

Die arme Frau weiß nicht, wie ihr geschieht.

„Aber was geschieht, muß gerechtfertigt sein, sonst würde es wohl nicht geschehen!“ sagt der weibliche Hausverstand.

So schreibt sie sich alles Mögliche und Unmögliche an frommen Sprüchen ins Tagebuch und rahmt sie als Passepartouts für das Nachtkästchen und die Wohnzimmerkredenz, was sich als eingängige Rechtfertigung für den ihr zugemuteten Stand in dem der Dinge anbietet.

„Kopfzerbrechen ist nicht meins!“, räsoniert das resonante weibliche Gemüt resolut und wird die hochgestochenen Fragen kurzerhand los.

Natürlich ist der Mann ein Pharisäer, wenn er so tut, als könnte er ihr die permanente kognitive Dissonanz der Großen Göttin in fragwürdiger Konfektionsgröße zuteilen, ohne daß sie von allem Anfang solcher Bedrängnis an einen befreienden Kurzschluß nach dem anderen zieht.

Und er wird immer scheinheiliger, je mehr sie ins Trudeln gerät; zu gleichen Teilen aus Mitleid und aus schlechtem Gewissen und aus Angst vor ihrem abzusehenden Absturz.

Wenn sie abstürzte, müßte er sich aufraffen, wenn ihr alles zuviel würde, müßte er es übernehmen.

In der Politik ist Moral zwar fehl am Platz, aber trotzdem ist es nicht leicht, direkte Demokratie zu predigen und absolutistische Diktatur einzuführen.

„Ego te absolvo!“ sagt sich im Beichtstuhl leichter als zu sich selbst, weil der Priester in der Doppelrolle als Beichtvater und Beichtsohn um die peinliche Gewissenserforschung, die beschämende Reue, die demütigende Buße und die heldenhafte Umkehr nicht herumkommt.

Deswegen spielt der Zeitgenosse lieber den frommen Verehrer der Anbetungswürdigen und geißelt sich vor der Kamera wie in der tiefsten Seele in privater und öffentlicher, authentisch kongruenter Authentizität bis aufs Blut, nimmt jeden Spießrutenlauf auf sich und trägt jedes Kreuz eine Ehrenrunde nach der anderen, solange er damit nur seiner Verantwortung für die Zeitgenossin ein wohlfeiles oder sündteures, jedenfalls ein gefälliges Schnippchen schlagen kann.

Der arme Nietzsche ist an diesem Wahn zugrunde gegangen, wer könnte es ihm oder später auch Weininger verdenken.

Wagners, Schnitzlers, Altenbergs und Freuds haben sich gerettet, wo Rettung Verrat am Charisma und somit Schande vor den Göttern wie den Göttinnen ist.

Bachofens und Engels‘ Fasson des Auswegs waren noch feiger, sie haben es vorgezogen, sich das Dilemma gar nicht unter die Haut gehen zu lassen. Emancipatio praecox ist auch nur ein präventiver Kurzschluß.

Immerhin haben sie alle aber es auf sich genommen, selber zu denken, und sind ein Stück des Weges mit der Erkenntnis mitgegangen!

Das kann man heute von niemandem mehr behaupten.

In guter Hoffnung ist anzunehmen, es schreibt bloß keiner von ihnen für die übergewichtige Masse, bei der wie immer Hopfen und Malz verloren ist.

In unverzagtem Optimismus, den man sich als Homo Sapiens nicht ersparen kann, ist es wohl so, daß die Emanzipation in den Untergrund gegangen ist, weil in repressiven Zeiten alles andere Masochismus wäre.

Ein Epochenwandel ist ein großer Schritt, aber hier geht es um etwas viel Größeres. Die Dimension ist die der Konfrontation mit einer nicht nur historischen sondern evolutionären Singularität.

Da hilft kein Hegel mehr.

Darum kochen wir’s lieber herunter auf die Unmittelbarkeit der Beziehungsqual, unter der alle ächzen und stöhnen, die nichtsahnend ihrem Sexualtrieb folgen, als wäre das das Natürlichste von der Welt.

Und wir kochen es ein auf ein leichter verdaubares pikantes Gelee, mit Hollywood als Olymp, der Wall Street als Klagemauer und Silicon Valley als das Neue Jerusalem.

Ob man Trump als Pharao inkludiert, der Moses sein soll, oder umgekehrt, bleibt jedem selber überlassen.

Daß der Turm von Babel als Zwillingsturm gefallen ist, nun ja, wenn die Megaverschwörungstheorie des Feminismus akzeptabel ist, warum nicht die Verschwörungstheorien überschaubarer Reichweite rund um 9-11!

Es ist auch wurst, die Zeichensetzer in den oberen Etagen dekorieren potemkinsche Dorffassaden, wie sie es immer schon tun.

Der Beziehungsquälerei entkommen nur die, die es sich leisten können, die einen finanziell, die anderen essenziell.

Wie also, wenn nicht per Portfolio?

Er muß sich dazu bequemen, die Bürde der Priesterwürde zu tragen.

Dann kann sie darauf verzichten, ihn als potenziellen Haustyrannen zu klassifizieren und in strategisch paranoidem Ehrgeiz zum Hausdiener zu degradieren; heute besser gesagt, zum Haushaltsroboter für den Selbstwertprofit in ihrem Reproduktionsbetrieb.

Es geht nicht um Isis oder Artemis, damit das klar ist, auch nicht um Kali oder die Heilige Jungfrau Maria, Mutter Gottes.

Zur Rekapitulation, falls der Leser zweifelt:

Die Frauenverehrung in all ihren Kulten ist die Vermeidung der Berufung des Mannes zum Priester; die Ersatzreligion ausagiert im Dienst am Gottesersatz, mit der er sich beruhigt und zu bewahren sucht vor der Ahnung seiner – ihm schier übermenschlich dünkenden – Verantwortung für die Menschheit, dieser Gottheit im Werden.

Vor dem allerersten Horizont ist die gescheute Verantwortung die für die idealistische, philosophische und ideologische Orientierung der Frau und der Kinder, die sich diesbezüglich spontan auf ihn verlassen.

Moral und Vernunft muß er verantworten, sie vertreten und sowohl vormachen wie auch vorgeben und abverlangen.

Vor dem zweiten Horizont ist es die für die Gesellschaft, die Kultur, die Zivilisation.

Vor dem dritten ist es die für die Evolution als solche.

Groß genug, um ungläubig zu lachen oder gläubig zu schaudern.

Vor allem ist da die Einsamkeit unter den Sternen, die man nur in der Natürlichkeit des Kindes hinnehmen kann, ohne das Schicksal anzuklagen.

Das Selbstmitleid hingegen verlangt nach Trost, und nichts ist so verführerisch wie dessen Angebot.

Die Frau kennt ihre Pappenheimer, den Mann wie die Kinder, dafür sorgt die Natur per Instinkt, und verführt mit dem Trostangebot im Austausch für die männlichen und väterlichen Dienste.

Fair erscheint ihr das Tauschgeschäft allerdings dann, wenn es so profitabel wie möglich ist. Auch dafür ist die Natur zuständig, das überläßt sie der Launenhaftigkeit der Kultur nicht.

Das Stichwort hier ist „möglich“!

Was möglich ist, weiß man erst, wenn man es probiert hat.

Daher sagt die instinktive weibliche Moral, „Man wird’s ja doch probieren dürfen!“ Und meint damit, auszuprobieren, was reingeht bei ihm; und meint damit, so weit zu gehen, wie sie damit durchkommt; und meint damit, sich zu leisten, was er sich bieten läßt; und meint damit, zu verlangen, was er sich abverlangen läßt; und meint damit, ihm zu kommen, womit auch immer ihr zu kommen einfällt, bis er sich auf die Hinterbeine stellt und sie in die Schranken verweist.

Der Eros dieses Spiels ist, was der Mann genießt, wenn er sich nicht scheut, ihr in die Parade zu fahren und wenn nötig die Leviten zu lesen. Die Frau genießt es sowieso, wenn sie das Glück hat, einen zu finden, der sich nicht so weit bezirzen läßt, daß sie ihn damit ernsthaft beirren kann.

Fühlt er sich zu schwach dazu oder verbietet er sich’s aus falscher Bescheidenheit oder falschem Respekt, geht die Sache schief. Für beide Seiten.

Ein schlagendes Beispiel für falschen Respekt:

Der männliche Zuschauer faßt es heute kaum, wenn er Shirley MacLaine in dem Film „A Change of Seasons“ (dt.: Jahreszeiten einer Ehe) noch 1980 Anthony Hopkins den Vorwurf machen hört, er hätte wie ein Gentleman seine Affäre mit einer Studentin abstreiten müssen, als sie ihn verdächtigte.

„Dafür habe ich zu viel Respekt vor dir!“ gibt er als edles Motiv für sein bereitwilliges Geständnis an. Aber, muß er erleben, Undank ist auch der emanzipierten Frauenwelten Lohn, als sie ihn im Tonfall entwaffnender Lapidarität aufklärt, „Ich will nicht deinen Respekt, sondern deine Treue!“

Man kann das auch unter mangelnder emotionale Intelligenz des modernen Mannes einordnen und es zurückverfolgen auf die mangelnde Förderung dieser im Zeitalter der Antibabypille, aber der unversalere Grund für das Mißverständnis ist die naive und nicht problematisierte Projektion der eigenen Mentalität des Mannes auf das weibliche Geschlecht, so als wäre sie geschlechtsunspezifisch menschlich.

Inzwischen sind auch die Frauen so emotional dumm geworden und verstehen nicht, daß man einen Mann nicht wie eine Frau behandeln kann, ohne damit unbeabsichtigte und unerwartete Geschlechtermentalitätskonflikte zu provozieren, die man anschließend als individuelle charakterliche fehlinterpretiert.

Es gibt keinen Umweg, keinen Ausweg und keinen Trost für den Mann, der sich die Souveränität, die ihm fehlt, nicht als solche zum Übungsziel macht.

Als Krücke opfert sich manchmal die Frau und spannt den Bogen von vornherein nicht annähernd an die Grenze zum Brechen, aber das beschert ihr eine Einsamkeit, für die sie nicht gemacht ist, während es ihm die erspart, für die er begabt und zu der er berufen ist.

Man darf es leider auch den hier eigentlich zur Aufklärung ausgewiesenen Psychologen, den Psychotherapeuten und den Paartherapeuten nicht allzu übel nehmen, daß sie die Flucht vor den instinktiv verankerten Mentalitätsunterschieden der Geschlechter ergriffen haben und sie sogar vehement bestreiten und ein geschlechtsloses psychologisches Modell der Paarinteraktion benutzen, weil Häresie derzeit entsprechend vehement bestraft wird.

Wer biologische und instinktive psychologische Unterschiede und noch dazu deren unverzichtbare funktionale Komplementarität begreift und öffentlich vertritt, hat heute in jedem Beruf und in jeder Position im ganzen Abendland das Standing eines Kommunisten im Amerika der McCarthy-Ära.

Wenn der Mann der Priester ist, ist dann die Frau die Priesterin?

Nein. Sondern die Gläubige.

Ist das nicht Ungleichheit?

Ja. Was sonst.

Ist die nicht schlecht?

Nein. Sondern gut.

Ha! – Aber für wen?

Für alle drei. Mann, Frau, Kinder.

Die Schafe brauchen einen Hirten, heißt es. Sonst verirren sie sich und stürzen in den Abgrund.

Wenn sich keiner zum Hirten qualifiziert, weil die Existenz als Schaf einfacher ist, haben wir, was wir haben.

Die Eltern behüten ihre Kinder nicht.

Die Männer behüten ihre Frauen nicht.

Und die Wölfe im Schafspelz predigen die Erlösung durch die Weisheit und Gerechtigkeit des Kapitals.

Vielversprechender kann die Zukunft nicht sein.

 

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Beinkleidprivileg und Leinenlänge im Dritten Jahrtausend

Je rücksichtsvoller der Mann, desto enttäuschter die Frau

Je rücksichtsvoller der Mann,
desto enttäuschter die Frau

 

Das ist keine provokante Überschrift um der Aufmerksamkeit willen.

Die Provokation ist unvermeidlich, und Ironie oder Sarkasmus sind nicht im Spiel.

Trotzdem verweise ich auf die Seite „Triggerwarnung“, um die Rücksichtslosigkeit gegenüber dem Zeitgeist, mit der ich den Leser in den Artikeln und Beiträgen auf ingutenwieinschlechtenZeiten.at konfrontiere, als didaktisch begründete zu erläutern.

 

Die Enttäuschung der Frau mit dem besonders rücksichtsvollen und einfühlsamen Mann sollte es gar nicht geben können, im Gegenteil, nicht!

Es weiß doch heutzutage jeder, daß die Frauen einen rücksichtvollen und einfühlsamen Mann erwarten, und es ohne diese Qualifikationen ein Bewerber gar nicht einmal bis in die zweite Runde schafft! Und so viele Frauen trennen sich genau deswegen von ihrem Freund oder Ehemann, weil sich nach kurzer Zeit herausstellt, daß seine Rücksichtnahme und Einfühlsamkeit nicht mehr als ein perfider Aufrißschmäh waren!

Aber langsam, Schritt für Schritt!

Wir müssen unterscheiden zwischen den bewußten Quellen der Enttäuschung und den nicht bewußten, sei es den ganz und gar unbewußten oder den nur diffus und unfaßbar geahnten.

Bewußt und benennbar ist es im Normalfall genau der Mangel an Rücksicht und Einfühlsamkeit, mit dem sich eine Frau ihre Enttäuschung über den Mann erklärt, und beileibe nicht ein Zuviel davon. Das wäre doch auch absurd!

Jetzt wird es schwierig: Entweder Sie haben Ihre Instinkte soweit zugänglich, daß Sie mitkriegen, daß eine Frau nichts so radikal – und das heißt, an der Wurzel ihrer seelischen Balance – frustriert, wie zu erleben, daß sie kein starkes und standfestes Gegenüber hat, oder Sie folgen jedenfalls der Argumentation hier in einer vorurteilslosen Haltung.

Der Mann soll stärker sein als sie, er soll ihr („ein klitzekleines Stück zumindest“, heißt es noch immer, in einem Tonfall der Entschuldigung vorgebracht, weil es so prä-modern klingt) überlegen sein, sonst … findet sie ihn nicht erotisch interessant; jedenfalls nicht auf die Dauer.

In den Backfischphantasien (die man heute unverfänglich „Wünsche, Träume und Sehnsüchte“ nennt) ist es der „Bad Boy“ im Schlafzimmer und der „Good Boy“, vulgo der brave Hausmann, in der Küche, weil man schließlich, alles zugleich haben zu können, glauben soll – als moderne Frau.

Und bieten zu können – als zur Vernunft gekommener moderner Mann.

Zuerst sich um das schmutzige Geschirr kümmern und danach „Dirty Talking“ liefern. Im Fernsehen können sie das doch auch! Flexibilität ist angesagt am Beginn des dritten Jahrtausends und des ersten der Frau.

Zumal, soll nicht die Frau das sowieso zustandebringen? Cosmopolitan und die Brigitte sind sich darüber längst einig! Und die porno-positive Feminismusschule hat die couragierten Autorinnen dazu befreit.

Warum sollten die Männer nicht nachziehen, gleiche Anforderungen für alle!

Genau das beherzigen sie und vor lauter herziger Willfährigkeit tragen sie Max-und-Moritz – Haarschnitte und Hosenmatz-Jeans, während sie amerikanische Ghettogestik vor dem Spiegel einüben, „Fuck you, bitch!“

Aber es nützt nichts, ihre Frauen werfen sie zehn Jahre später trotzdem endgültig raus, wenn sie sie nicht mehr als Babysitter und Geldverdiener brauchen, weil die Kinder im Hort sind und sie sich ihr Geld lieber selber verdienen, statt sich von jemand abhängig zu machen, schon gar nicht von einem Mann, der nicht ihr Chef ist.

Der Tinder-Lover kocht ihnen ein viergängiges exotisches Menü vor dem zwanzigminütigen multiplen Plateauorgasmus, das Geschirr geht sie nichts an, weil sie nicht so blöd sind, sich bei sich zuhause der hemmungslosen Leidenschaft hinzugeben.

Oder so liest man’s.

Wenn man nicht in den Foren liest; da herrscht blanke Überforderung und Hilflosigkeit und die ewige Frage wird mit den ewig gleichen hilflosen guten Ratschlägen samt ein paar Kilos Trost und Zuspruch beantwortet.

Die wäre?

Ach so, ja klar! „Warum krieg‘ ich nicht, was ich will?“ Auch mit der deutlicheren, wenngleich verklausulierten, Variante: „Was soll ich eigentlich wollen?“

Wer könnte das beantworten?

Nur die Erfahrung.

Die gibt’s aber nicht mit einem, der seinen ganzen idealistischen Ehrgeiz darein setzt, rücksichtsvoll und einfühlsam ihr das zu bieten, was sie sagt, daß sie haben will.

Noch einmal, um sich’s auf der neuronalen Zunge zergehen zu lassen: Wenn er sich nach Leibeskräften anstrengt, ihr das zu geben und zu ersparen, was auch immer sie von ihm verlangt, wie soll sie dann jemals mitkriegen, was sie von ihm verlangen soll und was nicht?

Aber es ist noch tragischer: Weil sie ganz spontan von allem, was sie kriegt, mehr verlangt, und wenn er, wie oben gesagt, mit Todesverachtung alles auf sich nimmt, ihr wunscherfüllendes Juwel zu sein, wie soll sie dann absehen und vermeiden können, daß er irgendwann resigniert und sich als zu dumm und unfähig vorkommt, ihre Bedürfnisse zu befriedigen?

„Wenn sie doch allzu offensichtlich und unüberhörbar immer weiter unzufrieden ist mit meinen Bemühungen!“ weist er sich selber seine Unwürdigkeit nach. Und gibt, beschämt bis ins Mark, auf.

Er sagt aber nicht rechtzeitig: „Das und das ist mir zu viel, das kann ich nicht!“ Oder: „Das und das ist mir zu blöd, das will ich nicht!“

Und schon gar nicht hört sie von ihm: „Du spinnst wohl, wir sind ja nicht im Schlaraffenland für freche Mädchen, da wirst du schon Aladins Wunderlampe brauchen, damit ein Dschinn der Herrin die Wünsche von den Augen abliest!“

Jetzt erhebt sich die Hänschenfrage:
„Wie hältst du’s mit der Ersatzreligion, liebes Mädel?“

Ein bißchen hergeholt, schon, aber warum nicht Brüche einbauen und Ecken und Kanten hervorschauen lassen!

„Glaubst du an Ms. Magazine, Cosmopolitan und Romance TV?“

Die ist allerdings rhetorisch.

Nicht rhetorisch ist die Neuauflage der Gretchenfrage:
„Wie hältst du’s mit der Mutti ihrer Predigt, mein lieber Freund und Zwetschkenröster?“

Wobei ich jetzt das Gretchen 2.0 spiele, klar; zwangsläufig mit mephistologischem Spin!

Und weiter ausgeführt:
„Hast du dir’s zu Herzen genommen und bist ihr zuliebe nicht mehr so ein rücksichtsloser Egoist wie damals als Bub?“

Intuitiv und emotional intelligent, eventuell auch reflektiert rational konzeptuell rezipiert, müßte das genügen, um die intendierte Lektion an den Mann zu bringen.

Auf jeden Fall kann jede Frau das verstehen, wenn ihr danach ist.

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Rufen Sie mich an – zur Vereinbarung eines (kostenlosen) telefonischen Vorgesprächs, in dem wir in einem ersten Schritt abklären, inwiefern Paartherapie für Sie zielführend wäre!

Telefon: 0660-7217630

Hier finden Sie die organisatorischen Rahmenbedingungen
und den Weg zu Ihrer ersten persönlichen Sitzung.

 

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Vorsicht, enthält didaktischen Humor!

 

 

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Kurz und bündig, aber nicht humorlos!

 

Urlaub-Krise-Chance

Urlaub-Krise-Chance

Urlaub-Krise-Chance

 

Eine unerwartete Gelegenheit zur Erneuerung der Liebe – statt wie so oft ein Anlaß zur Trennung.
Zu empfehlen ist ein ganz bewußter Umgang mit den Enttäuschungen, obwohl und gerade weil sie einen dazu drängen, sozusagen kurzen Prozeß zu machen.

  • Nehmen Sie die Urlaubskrise nicht tragischer, als sie ist!
  • Nehmen Sie die Urlaubskrise nicht leichter, als sie ist!
  • Sondern: Gehen Sie der Urlaubskrise auf den Grund!
 

Nutzen Sie die Gelegenheit der Urlaubskrise zur Neuorientierung!

Ein Paartherapeut als unbefangener Dritter kann Ihnen behilflich sein, den Wald vor lauter Bäumen zu sehen und die Kirche im Dorf zu lassen.

Paartherapie leistet Orientierungshilfe in der Beurteilung der Probleme und läßt erkennen, wie scheinbar unlösbare Konflikte trotz allem erfolgversprechend angegangen werden können.

Erste Hilfe und Schadensbegrenzung noch vom Urlaubsort aus:

Urlaubskrisen-Feuerwehr

(Lesen Sie hier Ausführlicheres zum Thema: Die Urlaubskrise als Chance!)

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Vorsicht, enthält didaktischen Humor!

 

 

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Kurz und bündig, aber nicht humorlos!

 

Urlaubskrisenfeuerwehr

Urlaubskrisenfeuerwehr

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Bevor sich die Enttäuschungen zur Krise auswachsen, rufen Sie besser gleich vom Urlaubsort aus an!

Wir machen eine erste Sitzung (per ZOOM), während sie noch auf Urlaub sind!

Denn je weniger Verbitterung oder Resignation man riskiert, desto günstiger sind die Chancen für die Beziehung.

(Technisch ist es ebenso einfach wie mit Skype, ein Smartphone genügt bereits. Den ZOOM-Client gibt es kostenlos im App Store oder in Google Play oder per zoom.us/download.)

Lesen sie hier weiter zum Thema: Die Urlaubskrise als Chance!

 

Rufen Sie mich an zur Vereinbarung eines (kostenlosen) telefonischen Vorgesprächs, in dem wir einen ZOOM-Termin ausmachen!

Hier finden Sie die organisatorischen Rahmenbedingungen und den Weg zu Ihrer ersten persönlichen Sitzung.
Krisensitzungen werden zum normalen Honorarsatz verrechnet, nicht zu dem für ein reguläres Erstgespräch.

Telefon: +43 (0) 660 – 7217630

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Der Mann im Schuldbekenntnisdelir

Der Mann im Schuldbekenntnisdelir

Zur Diagnose Delirium meamaximaculpensis (1)

 

Du hast mich jetzt schon so oft enttäuscht, ich ertrage es einfach nicht mehr, es tut mir leid, ich hab‘ die ganzen Jahre über inständig – und naiv, wie ich war – gehofft, du würdest doch irgendwann Rücksicht nehmen auf meine Wünsche, Träume und Sehnsüchte – es reicht, es tut mir wirklich leid, ich wollte nicht, daß es so endet, aber jetzt muß ich dir ganz ehrlich sagen, ich möchte mit dir in Zukunft nichts mehr zu tun haben!

 

„Oje, oje“, seufzte der Mann zum Paartherapeuten, „wie konnte ich nur so blind und unsensibel sein! Sagen Sie mir, wie ich meine Ehe retten kann, ich bin zu allem bereit, koste es, was es wolle!“

„Nun“, antwortete der Therapeut, „ich würde nicht behaupten, daß Sie tatsächlich minderbemittelt wären, aber Sie machen auf jeden Fall einen sträflich minderen Gebrauch von Ihren Verstandesmitteln!

Verlangen Sie von Ihrer Frau, daß sie Ihnen die Wünsche von den Augen abliest? Verlangen Sie, daß sie Ihre Träume erahnt und zu ihrer Richtschnur macht? Verlangen Sie, daß sie Ihre Sehnsüchte errät und sie Ihnen erfüllt?“

„Na, schön wär’s schon, aber wir leben ja nicht im Schlaraffenland!“

„Also, dann kennen Sie sich ja aus!“

„Sie meinen, meine Frau hat sich ganz einfach in der Adresse geirrt?“

„So kann man es ausdrücken. Aber wichtiger und entscheidend ist nicht ihr Irrtum in der Adresse, sondern Ihr eigener!“

„Aber ich weiß doch, daß wir hier in Österreich wohnen!“

„Wenn Sie sich adressieren lassen, als wären Sie im Schlaraffenland ansässig, bedeutet Ihr Wissen über Ihre tatsächliche Residenz nicht das Geringste!“

„Aber sie weiß doch in Wirklichkeit auch, wo wir zuhause sind!“

„Ist sie etwa die Hüterin der Wirklichkeit? Eine Frau hat von Natur aus das Recht, es doch einmal probieren zu dürfen. Und wenn es beim ersten Mal reingeht, dann so lange, wie sie damit durchkommt.“

„Was ist denn das für eine krude Philosophie?“

„Die von Anfang an praktizierte.“

 

 

 

____________________________

1   Eine Steigerungsstufe nach der Illusio culpensis und der Mania culpensis. Begriffsbildung in Anlehnung an das lateinische Schuldbekenntnis aus der katholischen Messe: Mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa.

 

 

Das Übermaß der Enttäuschung

Das Übermaß der Enttäuschung

 

Du hast mich jetzt schon so oft enttäuscht, ich ertrage es einfach nicht mehr, es tut mir leid, ich hab‘ die ganzen Jahre über inständig – und naiv, wie ich war – gehofft, du würdest doch irgendwann Rücksicht nehmen auf meine Wünsche, Träume und Sehnsüchte – es reicht, es tut mir wirklich leid, ich wollte nicht, daß es so endet, aber jetzt muß ich dir ganz ehrlich sagen, ich möchte mit dir in Zukunft nichts mehr zu tun haben!

 

„Oje, oje“, seufzte das Lottorad, „wie werd‘ ich mit einem Kunden weniger bloß über die Runden kommen!“

 

 

Der heilige und der unheilige Geist in der Liebe

Der heilige und

der unheilige Geist

in der Liebe

 

 

Der heilige Geist

 

Der heilige Geist

ist der der Erkenntnis;

der unheilige

ist jeder,

der mit ihm streitet

um den ersten Rang.

 

Der Geist des Lebens

streitet nicht freiwillig

mit dem Geist der Erkenntnis,

sieht es so aus,

sieht es nur so aus.

 

Mann und Frau

 

Der Mann, der weiß,

es geht darum,

die Frau zu erkennen,

folgt dem heiligen Geist;

der unwissende

hat andere Absichten

gegenüber der Frau;

aus einem anderen Geist.

 

Die Frau, die ahnt,

es geht darum,

daß der Mann sie erkennt,

läßt sich erkennen;

die ahnungslose

läßt ihn anderes mit sich machen;

aus einem anderen Geist.

 

Eltern und Kinder

 

Die Aufgabe der Eltern ist es,

den Kindern das Leben aus dem heiligen Geist

exemplarisch vorzuführen;

und soweit sie dabei irren,

ihnen die Irrtümer von der Seele zu halten.

 

Die Aufgabe des Vaters ist es,

den Sohn zum Erkennen zu erziehen,

und die Tocher zum sich erkennen Lassen.

 

Die Aufgabe der Mutter ist,

dem Vater dabei helfend zur Seite zu stehen.

 

Die Aufgabe der Kinder ist,

sich von den Eltern erziehen zu lassen.

 

Weisheit und Lachen

 

Männer muß der Weise belehren,

Frauen muß er ermahnen.

 

Sie sagt zum Mann,

„Wie du mir, so ich dir!“

 

Er sagt zu ihr,

„Richtig! Wie ich dir, so du mir!“

 

Die fügsame lächelt einsichtig;

die widerspenstige lacht.

 

Wer zuletzt lacht,

ist besessen

vom Geist

der Belehrung.

 

Wer sich den letzten Lacher sichert,

ist weise.

 

Wer sich zum letzten Lacher anstiften läßt,

ist auf dem Weg zur Weisheit.

 

 

 

Der Anständige steht an

Der Anständige steht an

 

Je anständiger er ist,
desto anständiger ist er zu ihr.
 
Na, das wollen wir hoffen!
 
Je anständiger er zu ihr ist,
desto eher steht er bei ihr an.
 
Je unanständiger,
desto eher kommt er bei ihr durch.
 
Oje, oje! Das ist nicht lustig!
 
Je anständiger er zu ihr ist,
desto unanständiger ist sie zu ihm.
 
Jetzt wird es entrisch!
 
Je unanständiger er zu ihr ist,
desto anständiger ist sie zu ihm.
 
Inzwischen ist die Grenze des guten Geschmacks überschritten!
 
Machen Sie die Probe aufs Exempel, seien Sie vier Wochen konsequent nur halb so anständig wie üblich!
Im Anschluß an das Erlebnis Ihrer Wunder probieren Sie den nächsten Zyklus mit noch einmal nur dem halben Anstand, also mit einem Viertel des ursprünglichen!
Überwältigt von der Bläue der dann heraufbeschworenen psychotechnischen Transformationsmirakel Ihrer Ehewirtin zu einer auch Anständigen verträglichen, wissen Sie im Hinterstübchen schon, wo es langgeht.
 
Die Qual, mein Gott, diese elende Qual!
 
Der Un/Anständige quält sich brutal, versucht er allen Ernstes, sein Gegenteil darzustellen.
Da kann man nichts machen.
Außer sich erinnern, daß man sich an kein einziges Kind erinnern kann, das sich je über die Quälerei beklagt hat, die es auf sich genommen hat, um vom Strampeln bis zum Gehen, Laufen und Springen zu gelangen.
 
Nehmen wir die direkte Route der Erklärung des gewiß erstaunlichen Phänomens der doppelt so anständigen Frau des halb so anständigen Mannes, erfordert das eine gewisse Todesverachtung eines Anständigen Selbstbildes.
 
Das geht gottseidank, wenn man ein Mann ist.
 
Der Anständige steht zurück,
sie sieht einen Schwächling.
 
Sieht sie einen Schwachen,
spielt sie die Starke.
 
Die starke Frau läßt sich von niemandem etwas sagen,
schon gar nicht von einem Mann,
und wenn, dann sicher nicht vom Ihrigen.
 
Der anständige Ihrige würde niemandem etwas dreinreden,
schon gar nicht einer Frau,
und wenn, dann sicher nicht der Seinigen.
 
Die ultimative Harmonie ist prädisponiert:
 
Sie hat Mitleid mit dem Schwächling,
und härtet ihn ab.
 
Er fürchtet die Härte,
und verweichlicht.
 
Je besser sie es mit ihm meint,
desto schlechter fühlt er sich.
 
Je schlechter er sich fühlt,
desto verstockter wird er.
 
Es ist nur eine Frage der Zeit,
bis sie eine Heilige zu nennen ist,
daß sie ihn noch immer erträgt.
 
Und noch eine kleine Weile,
und er hat sich’s selber zuzuschreiben,
daß es ihr endgültig reicht,
weil sie schließlich keine Heilige ist,
sondern eine ganz normale Frau sein will.
 
Je schmerzhafter sie ihn anrennen läßt,
desto anständiger hält er sich zurück.
 
Je anständiger er sich zurückhält,
desto schmerzhafter läßt sie ihn anrennen.
 
(Sind also Frauen Sadisten?
Nein, Männer Masochisten!
 
Was ist dann der Fall?
Als Komplementaristinnen quälen sie den Masochisten;
und lassen sich gelegentlich vom gelegentlichen Sadisten quälen.)
 
Erst muß man den Verstand benutzen,
dann ist der Anstand kein Fluch im Hemd des Segens,
sondern höchstens ein Segen im Outfit des Fluchs.
 
Der verständige Anstand ist vernünftig,
er wirft nicht Perlen vor die Säue,
und er kredenzt den Heiligen keinen gepanschten Wein.
 
Kommt er an der Leine des Y-Chromosoms daher,
unterstellt er ihr keine männliche Tugend der Selbstaufopferung;
 
kommt er an der Leine des X-Chromosoms,
unterstellt er ihr, sie wäre wie er, nur zum edlen Quadrat.
 
Das heißt dann, „Frauen sind die besseren …!“
 
Er gehört eben nicht an die X-Leine,
das muß er einsehen,
oder weiter erschreckt sein!

 

 
 

Seien Sie aufdringlich, Monsieur!

Seien Sie aufdringlich, Monsieur!

Der Mann, der sein Y-Chromosom wert ist, ist nicht nur auf-, zu- und eindringlich, sondern außerdem noch lästig.

Die Penetranz ist das Wesen der Penetration!

Die Penetration ist das Wesen des Männlichen!

So plakativ darf und muß man es sich vergegenwärtigen, will man den Dingen auf den Grund und dem Weiblichen nicht auf den Leim gehen.

„Sei nicht so aufdringlich!“, ist die Mahnung der Erzieherin, damit sie sich und ihresgleichen der Brisanz der Entscheidung zum Nachgeben oder Widerstehen entziehen kann – mitsamt ihren drastischen Folgen, wenn sie – so oder so – praktisch umgesetzt wird.

Sich nicht – erkennbar – Aufdrängen ist das Prinzip, mit dem sie sich die scheinbare Statusüberlegenheit ihm gegenüber verleiht, sodaß scheinbar gilt:

„Du erhoffst meine Gunst, nicht ich die deine!“

Das ist gut fürs Ego, aber mehr als das: Der Instinkt verlangt es, daß alles biologisch ordnungsgemäß abläuft, und daher das Werberitual des den Hof Machens, bis sie sich ergibt, eingehalten wird. Nur der lästige Verehrer hat eine reelle Chance bei ihr; das halten schon die Steingeiß und der Steinbock so.

Woraus ersichtlich ist, daß es nach der Heirat nicht nur biologisch obsolet geworden ist, sondern der Realität der vereinbarten prokreativen Kooperation als Elternpaar widerspricht.

Noch klarer wird der geradezu famose Irrtum des heute konformen oder gar konformistischen Mannes, der, nicht nur, der potentiellen und aktuellen Penetrablen gegenüber aufs Penetrante zu verzichten, sich als Frömmigkeit anrechnet, sondern auch als Vater sich seinen Kindern nicht aufdrängen will.

Im Unterschied zur genitalen Penetratorenposition, deren Einnahme er sich zuerst verdienen muß, ist die geistige und seelische des Vaters zum Kind eine, die ihm von vornherein zukommt, und in den biologischen Fakten und biologisch-sozialen Grunddeterminanten des Großziehens von Kindern als notwendig angelegt.

Die zeitgeistig und zeitgeistlich konstellierte Position dessen, der sich seine Vaterwürde und seine Vaterrechte von Tag zu Tag neu verdienen muß, soll oder gar möchte, ist eine kontrabiologische und kontrasoziale wie kontraspirituelle.

Sie ist für die weitere kulturell determinierte Evolution des Homo Sapiens sowohl im rationalen wie auch im moralischen Sinne existentiell kontraindiziert.

 

Warum, zum Teufel, ist sie dann schon so lange modern?

Die Frage läßt sich – wie so viele, wenn nicht alle Modefragen – mit der Beantwortung der Gegenfrage, „Cui bono?“ beantworten.

Und wie immer gilt: Die erste Runde der Erkenntnis ist immer nur die Eröffnung des ersten weiteren Einsichtshorizonts.

 

 

Mit 3 Gedanken die Beziehungswelt verbessern

Mit 3 Gedanken die Beziehungswelt verbessern

 

Man braucht kein Hellseher und kein Prophet und kein Psychosektenguru sein, um sie zu propagieren.

Es ist zu offensichtlich, um es nicht auf Anhieb verstehen und vertreten zu können.

Wird danach gedacht, gesprochen und gehandelt, kommen sich die Fortgeschrittensten unter den fortgeschrittenen Kulturpraktikern auf der Welt nolens volens demnächst wieder wie selbstverständlich liebes-, beziehungs- und familienfähig vor.

Nur die Profiteure an der pflichtschuldigen allgemeinen Selbstverunsicherung des p. t. Publikums der sie in die eigene ethische Selbstunsicherheit hineinziehenden Klasse meiden sie wie der Teufel das Weihwasser.

  1. Mann und Frau sind seelisch so radikal verschieden wie körperlich, und im Seelischen so präzise einander ergänzend wie der Penis in die Vagina paßt, oder die Brustwarze in den Mund des Säuglings.
  2. Was den Mann zur Frau treibt und bei ihr hält, ist ihre zuerst scheinbare und dann bewiesene Eignung zur Mutterschaft für möglichst viele Kinder, die unter ihrer liebevollen Fürsorge groß und stark werden. Was sie zu ihm treibt und bei ihm hält, ist seine zuerst scheinbare und dann bewiesene Eignung und sein Ehrgeiz, sie gesichert mit allem zu versorgen, was sie dafür braucht.
  3. Alles Psychische und Psychologische und alles Politische und Ideologische zu Liebe, Beziehung, Partnerschaft und Ehe steht unter diesem Stern der Elternschaft, und reflektiert sein Licht entweder naturgetreu oder auf beliebig viele Verblendungen verzerrt.

 

Wie naiv ist die Annahme, diese ernüchternde, entromantisierende und entideologisierende Sichtweise würde sich durchsetzen?

Sie wird eines schönen lauen Sommerabends dämmern, wenn die Scham über die gegenseitige Quälerei unerträglich geworden ist, weil keiner mehr leugnen kann, daß sie die Kinder unglücklich macht fürs halbe oder ganze Leben.

 

 

 

Wie Frauen die Nähe retten

Wie Frauen die Nähe retten

 

 

Die typische Klage der Frau

 

Er meidet die Nähe zu mir!

Mitschwingt oder -klingt unverhohlen: „Dieser Sünder!“

 

Die psychologische Realität:

Keiner meidet die Nähe einer, die sie ihm nicht verleidet hat.

 

Der minimalistische Tipp

Machen Sie die Nähe zu Ihnen für ihn (wieder) erfreulich, dann sucht er sie (wieder) von allein!

 

Erweiterung des Adressatenkreises für den Tipp:

Offensichtlich ist der gleiche Ratschlag für diejenigen Frauen angebracht, deren Klage lautet:

Keiner bleibt länger an meiner Seite!

 

Erläuterung:

Er hat nicht einen selektiven psychologischen Knacks entwickelt, der bewirkt, daß er die Erfreulichkeit der Nähe zu ihnen nicht mehr spüren und schätzen würde, wäre sie noch immer gegeben.

Er ist noch immer so intelligent und vernünftig gestrickt, daß er sich die Stimmung nicht grundlos verderben läßt, wenn er es vermeiden kann.

 

Der erwartbare Einwand dazu lautet:

Aber ich habe gute Gründe, ihm die Stimmung zu verderben!

 

Die Entkräftung des Einwands:

Es ist gleichgültig, ob Sie gute, schlechte oder gar keine Gründe dafür haben.

Er ist in keinem dieser Fälle deshalb zum Masochisten mutiert.

 

 

Kurzanleitung zur Rettung der Nähe

 

Drei nüchterne Überprüfungen

Drei nüchterne Überprüfungen ergeben die notwendige lapidare Einsicht für die Durchführung der simplen Rettungsaktion:

  1. Wieviel Prozent der Zeit des Zusammenseins waren Sie in den ersten 3 Monaten nach dem Ende der Verliebtheitsphase in schlechter Stimmung?
  2. Wieviel Prozent waren Sie es in den letzten 3 Monaten vor seinem Rückzug?
  3. Vergleichen Sie die Prozentsätze!

Jetzt wissen Sie, was los ist.

Oder ist es für einen Mann erfreulich, wenn die Frau in seiner Nähe in schlechter Stimmung ist?

 

Drei Überprüfungen – zweiter Durchgang

Zur Konkretisierung und Erweiterung des Verständnisses noch einmal drei Überprüfungen:

  1. Wie oft und wie intensiv haben Sie in den ersten 3 Monaten nach der Verliebtheitsphase ihn kritisiert (und/oder gekebbelt, gekeift, sich bei ihm beklagt, ihm Vorwürfe gemacht)?
  2. Wie oft und wie intensiv in den letzten 3 Monaten vor seinem Rückzug?
  3. Vergleichen Sie die Häufigkeiten und die Intensitäten!

Jetzt wissen Sie noch konkreter, was los ist.

Denn das Abturnendste, was eine Frau in seiner Nähe ihm bieten kann, ist für einen erwachsenen Mann die uneingeladene Leistungsbewertung, egal ob positive oder negative Noten vergeben werden. Egal unter welchem Vorwand, am schlimmsten unter dem, „ich mein‘ es doch nur gut mit dir, ich will dir doch nur helfen“.

Oder hat er einen pädagogischen Vertrag mit Ihnen unterzeichnet, in dem Sie als seine Erzieherin eingesetzt wurden?

Oder einen Life-Coaching – Kontakt, mit dem er Sie als seinen Coach engagiert hat?

Kebbeln, Keifen, sich Beklagen, Vorwürfe Machen, das sind stilistische Formen und Methoden der pädagogischen Intervention der Erzieherin an den Zögling.

Sie benutzen den Einflußhebel des schlechten Gewissens, zu dem er neigt. Die moralische Erpressung in allen möglichen Facetten und Nuancen ist die bewährte Grundlage der Manipulation des Mannes seitens der Frau, ihr ihren Willen zu tun.

Diese effiziente Methode hat bloß den Preis, ihm die Freude an der Nähe der zur Erzieherin sich erhebenden einstigen Geliebten zunehmend zu verderben.

Sobald er aus kann, ist er weg. Wenn nicht äußerlich, dann innerlich.

 

Wieder zur Nähe verführen

Die Rückkehr zur Attraktivität der Nähe beginnt mit dem Verzicht auf das Zurückstoßende.

Stoppen Sie für mindestens zwei Wochen die schlechte Stimmung, wenn er in der Nähe ist!

Stoppen Sie außerdem zugleich damit die verschiedenen Stilformen der Erziehung!

Erste Resultate in seinem Verhalten müßten sich dann erkennen lassen.

Wenn nicht, mit Sicherheit nach vier Wochen der Übung.

 

Ab dann wissen Sie, wie sehr Sie es in ihrer eigenen Hand haben, wieviel Nähe er sucht oder meidet.

 

 

Warum sollte immer sie schuld sein?

Die Frage, wer mehr – oder eigentlich wirklich – schuld ist, sowie die Frage von Henne und Ei, wer hat mit dem sich steigernden Kreislauf von Bedrängen – Entziehen – noch mehr Bedrängen – noch mehr Entziehen angefangen, ist unerheblich für die Lösung des Problems.

Das eigene Verhalten ist bei mündigen Erwachsenen immer in der eigenen Verantwortung.

Daher ergibt die zweimalige Duchführung der drei Überprüfungen genug Auskunft darüber, ob sich der einseitige Rettungsversuch durch Verzicht auf abschreckendes Verhalten auszahlen könnte.

Wo das abschreckende Verhalten nicht gesteigert wurde, dort bleibt nur die Hypothese, daß es am Anfang zum Ausgleich genug anderes für ihn erfreuliches Verhalten von ihrer Seite her gab, das kurz vor dem Rückzug aufgegeben oder deutlich eingeschränkt wurde. Sodaß sich die Rechnung bei gleichbleibenden Abschreckungsgrad für ihn nicht mehr auszahlte.

Aber das wäre ein nächstes Kapitel und ein nächster Artikel.

Es kann – als weitere Hypothese – ein übergeordneter Zweck weggefallen sein, für den er gute Miene zum als böse erlebten Spiel gemacht hatte. Das regelhafte Beispiel: die Kinder sind inzwischen alt genug, um eine eventuelle Trennung der Eltern halbwegs gut verkraften zu können.

Das wäre ein weiteres Kapitel.

 

Des häufigen Pudels Kern

Sie meint mit „Nähe“, Zeit damit zu verbringen, über Gefühle zu reden, über ihre speziell, und – auf ihr Bedürfnis hin auch unversehens und hochnotpeinlich im Verhörstil zu jeder Tages- und Nachtzeit – über seine ihr gegenüber.

Sie beklagt also, daß er sich weigert sich von ihr zur Rede stellen zu lassen.

Das fällt unter: sich von ihr behandeln zu lassen, als wäre er ihr Zögling und ihr daher auskunftspflichtig und rechenschaftspflichtig über seine Motive.

Erwachsene nehmen einander prima facie bei ihrem Verhalten und respektieren, daß der andere schon seine guten Gründe dafür haben wird, die einen nichts angehen.

Und wenn er sie einem nicht aus freien Stücken erzählt, fragt man ihn nicht danach.

Das wäre aufdringlich und überheblich.

Nur die Kinder sind dazu verpflichtet, weil die Erwachsenen ihre Moral kontrollieren und sie zum guten Willen erziehen müssen.

Und selbst bei Kindern respektiert man, wenn sie verschlossen sind, solange sie sich entsprechend gut benehmen und einem keine Sorgen bereiten.

Nur in der Gardinenpredigt fragt man, mehr oder weniger rhetorisch:

„Was denkst du dir eigentlich dabei, wenn du mir so etwas anschauen läßt?“

Und nur als Zeichen des guten Willens zur Reue und Besserung verlangt man vom Kind, einem zu versprechen, daß es so etwas „nie wieder tun wird“.

 

Körperkontakt übertrumpft Gesprächskontakt

Immer gut zu erinnern ist:

Spontan und instinktiv drücken Männer ihre Freude an der Nähe zu einer Frau lieber dadurch aus, daß sie ihr leibhaftig nahetreten, als dadurch, es auf sich nehmen, daß sie ihnen im Gespräch nahetritt!

Gäbe es einen Wettbewerb des Frauenteams mit der Strategie „Nähe durch Gespräch Herstellen“ gegen das Team mit der Spielstrategie „Nähe durch zur Nähe Verführen“, gewännen die letzteren 9 von 10 Spiele, und zwar haushoch.

Das Körperkontaktteam läßt dem Gesprächskontaktteam keine Chance.

 

 

 

Er ist nie zu Hause

Er ist nie zu Hause

Er ist nie zu Hause

Faktum und Lieblingssujet der gynäkopsychologischen Beschwerden

 
 

 

Beschwerdeführerin: Er ist nie da … wenn ich ihn einmal brauche!

Sprecher des Homo Sapiens: Brauchen Sie ihn, wenn er da ist!

 

Seine und ihre Pflichten

Seine Aufgabe ist nicht, die Frau und die Kinder durch den Alltag zu begleiten, sondern die materiellen, sozialen und ideellen Rahmenbedingungen zu schaffen und fortlaufend zu verbessern, unter denen eine Frau und ihre Kinder gedeihen können.

Für die ausgeglichene Stimmung und die fröhliche Lebensfreude zuhause und in der alltäglichen Lebenswelt von Mutter und Kindern ist die Frau zuständig, nicht der Mann.

Es ist ihre weibliche Begabung, Pflicht und Verantwortung, das Alltagsleben im Heim und rund um das Heim der Familie so zu organisieren, daß es für sie selbst und für die Kinder schön und heiter verläuft.

Es ist ihre Begabung, Pflicht und Verantwortung als erwachsener Mensch, die eigene Gemütsverfassung und den Umgang mit den Kindern und den erwachsenen Mitmenschen so zu bewältigen und zu gestalten, daß sowohl sie selbst als auch ihre Kinder mit sich und ihrer alltäglichen Lebenswelt zufrieden sind.

 

Instinktordnung

So will es sein Instinkt, so ist es gegründet in den Erfolgen der inzwischen gut 70000 Jahre betriebenen politischen, ökonomischen, soziologischen und psychologischen wissenschaftlichen Forschung.

So nimmt es ihr Instinkt hin, wenn er es so verlangt und durchsetzt.

So optimiert die Sippe und so optimieren der Stamm, das Volk, der Staat und die Spezies Homo Sapiens ihre Erfolge in der Evolutionskonkurrenz des Lebens hier.

 

Psychische Ordnung

Die Organisation des Vorstellens und Denkens, sowohl im bewußt wahrgenommenen wie im unbewußt vollzogenen, dient dem evolutionären Erfolg.

Daher entsprechen unsere tiefsten Überzeugungen und unsere höchsten Ideale den visionären Projekten der Intelligenz und des Wissens, das – in der Struktur und Dynamik der instinktiven Wertungen und Antriebe und in der instinktiven Interaktion gesichert – die prokreative kulturelle Evolution antreibt und inspiriert.

Es genügt, im Einklang mit seinen tiefsten Überzeugungen und höchsten Idealen zu handeln, um die prokreative Kooperation zwischen den Männern und den Frauen bestmöglich zu gestalten. Daher ist die unverfälschte Wahrnehmung jener Tiefen und Höhen mit besonderer Aufmerksamkeit zu beachten und zu üben.

Die Freude und die Liebe entstammen der Übereinstimmung des Tuns mit dem tiefsten Glauben und mit dem höchsten Hoffen.

 

Der Fortschritt der psychischen Ordnung

Die Freiheit des Vorstellen und Denkens, und daraus die Freiheit des Fühlens und Wollens, bedingen, daß wir nie von vornherein wissen, ob wir frivol nach Bequemlichkeit und Feigheit oder stringent nach bestem Wissen und Gewissen an etwas herangehen.

Wir müssen uns selbst unter gezielter aufmerksamer Kontrolle halten, um uns über unsere Motive nicht zu täuschen.

Und wir müssen uns selbst zur Ordnung rufen und disziplinieren, um unserem – eigentlichen – Idealismus treu zu bleiben.

Ein spirituelles Schlaraffenland, in dem uns die edlen Worte spontan von den Lippen perlen, und die guten Taten unbezähmbar aus der überreichen Güte unseres Herzens strömen und allen Wesen zur Läuterung und Erlösung von allem Bösen gereichen, ist die Utopie, nicht die eigene Gegenwart oder Zukunft, auch nicht die der Nachfahren.

Wie kurzschlüssig naiv, aus Unwissen über die sich erst bei höherer Auflösung in der Betrachtung zeigende Logik der seelischen und menschlichen Dinge, diese idealistische Utopie außerdem entworfen ist, und wie irrig daher, erschließt sich nur aus der lebenslangen Praxis des Yoga der Einsicht.

 

Der chronisch überforderte Gott von morgen

Homo Sapiens ist durch seine Chuzpe, zum Gott aufzusteigen, depressionsgefährdet.

Er seht sich immer wieder resigniert und regressiv nach einem Dasein als Homo Erectus, das schon herausfordernd genug war und sein Quantum an Niederlagen sowieso schon alles andere als knapp.

Es bedarf daher einer ewigen Selbstüberwindung, der unausgesetzten Selbstdisziplin, um sein gigantisches und unerhörtes Entwicklungsprojekt fortzuführen.

Selbst ein sich Ausrasten auf den gewonnen Lorbeeren bedeutet schon nicht nur Stagnation sondern Dekadenz und Regression.

Der Wehklage über diese schicksalhafte Brutalität der Conditio Humana kann man allerdings auch fahren lassen, ohne vor der Übermacht der eigenen Natur zu kapitulieren. Man kann sich als Originator, als Schöpfer und Wächter dieser hier auf der Erde einmaligen Vision und ihrer extremen Herausforderungen verstehen.

Ernüchternd zu konstatieren: Ein Akt intellektueller Redlichkeit, nicht mehr.

 

Er ist nie zu Hause – was soll eine Frau tun, Theorie hin oder her?

Hier weiterlesen: „Er ist nie zu Hause – was tun?“

 

Das spirituelle Gangstertrio

Das spirituelle Gangstertrio

 

Satan ist ein Magier mit den Karten,

Eva das Kaltblütigste und Gefährlichste, was einem Mann passieren kann,

und Mammon würde für einen guten Preis seine Mutter erschießen.

Das eiskalte Gangster-Trio macht sich auf,

die Pokerlegende „Gott“ am Kartentisch herauszufordern.

 

(Ausgangssituation im Plot der interaktiven Live-Show „Evolution des Homo Sapiens“)

 

Die natürlichste Sache des Mannes

Die natürlichste Sache des Mannes

aus der anthropologischen psychologischen Phänomenologie

 

Abgesehen von Urinieren aus dem Stand, das auch schon die natürlichste Sache der Welt des einjährigen Buben ist, ist für das Mannwerden aus dem Bubsein über das Burschsein, das man heute oft distanzierend und autistisch Teenagersein nennt, und zudem eine ganze Ladung voll Ausreden dafür, daß sich die Erwachsenen gegenüber der Jugend nicht mehr durchzusetzen wagen, weil das nicht progressiv ist, also aus Eitelkeit, mitinsinuiert, das Prinzip der Aktion aus dem Stand auf den eigenen Beinen die natürlichste Trainingssache der Welt.

Das ist mehr und etwas qualitativ anders als die Bewegung von der Minderwertigkeitsbefangenheit zur Selbstsicherheit und zum selbstbewußten Auftreten mit oder ohne inneren Halt dafür.

Die versteckte oder offene Selbstunsicherheit der Jugend müssen beide Geschlechter in den teilweise falschen und teilweise wahren Schein der Selbstsicherheit des Erwachsenen transformieren, wollen sie ernstgenommen werden.

Das geistige Stehen und Gehen auf den eigenen Beinen gibt es als Erfahrung erst dann, wenn man alle Krücken stehen gelassen hat.

Das ist das wissentliche Eingehen des Risikos, als einziger einen bestimmten Standpunkt einzunehmen und einen bestimmten Blickwinkel und eine bestimmte Sichtweise zu verwenden.

Allein zu sein auf weiter Flur mit seinen Erkenntnissen und seinem Wissen, seinen Ideen und seinen Begeisterungen, seiner Verantwortung und seinen Pflichten, ist das ur-männliche Abenteuer.

¡Hola! – Und was is mit die Mädchen? Und mit die Fraun?

Die sind für die Entspannung, die Erholung, die Zerstreuung und die Stärkung zwischen den Expeditionen.

Und für die Kinder, ohne die alles andere belanglos wäre.

Mann-o-Mann, woher bezieht man so ein Frauenbild? Aus den Höhlenmalereien?

Erraten. Nicht nur aus den Höhlen, sondern auch aus den Steppen und Wüsten und Bergen, von den Salzpfaden und Jägersteigen, von den Champs-Élysées wie von der Fifth Avenue.

 

 

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Eine naive Quelle für Bilder von Frauen und Weibsbildern der letzten paar Generationen des christlichen Abendlands findet man zum Beispiel in selbstpublizierten Lebensgeschichten Hiesiger wie hier!

Ein zeitloses Rezept für die Ehewirtin

Ein zeitloses Rezept für die Ehewirtin

 

Aus der Nouvelle Cuisine der Einsichtspsychologischen Paartherapie.

 

Wofür er ihr Rosen streut und Drachen tötet

Dafür, daß sie sich mitnehmen läßt in seine Begeisterung, und mit ihrem Helden schaudert, klagt und triumphiert in seinen gefährlichen Abenteuern.

Denn seine Begeisterung ist sein tiefster Lebensantrieb.

So verstanden die Frauen der Steinzeitsippe es schon, ihre Männer zum Heldentum in den Gefahren der Jagd und des Krieges zu inspirieren.

 

Der Tipp für die kluge Frau von heute:

Benutzen Sie Ihr Erbe, der gesunde Menschenverstand genügt, die Vernunft der Frauen von damals auch heute zu begreifen und anzuwenden.

 

 

 

Haben Sie sich heute schon entschuldigt?

Haben Sie sich heute schon entschuldigt?

 

Und wenn nicht, warum nicht?

 

Vorbildliche Entschuldigungen

 

Sie: Rede mit mir!

Er: Ich bin bei der CIA!

Sie: [Fällt ihm lachend um den Hals] Ha – ich dachte schon, es wäre eine andere Frau im Spiel!

(Film: Jack Ryan: Shadow Recruit; 2014.
Hauptdarsteller: Chris Pine, Kevin Costner, Keira Knightley u. a.
Regie: Kenneth Branagh)

 

Er: Und ich verspreche für den Rest meines Lebens, daß ich genau der sein werde, in den du dich verliebt hast!

(Film: Hit And Run; 2012.
Hauptdarsteller: Kristen Bell, Dax Shepard, Tom Arnold u. a.
Regie: Dax Shepard, David Palmer)

 

Entschuldigungsgelegenheiten

 

Wenn Sie nicht wissen, bei welchen Gelegenheiten es angebracht ist, sich zu entschuldigen, kann Ihnen geholfen werden, Monsieur!

Jedenfalls immer dann,

wenn etwas das Strahlen in ihrem Antlitz stört, wenn ein Schatten über ihre Züge huscht, wenn ihren Lippen ein Verzug droht, wenn die Augen dem Rollen zuneigen, wenn die Nüstern sich blähen, wenn die nächsten Worte in scharfen Dissonanzen erklängen, wenn das Rosige ihrer Wangen einer schaurigen Blässe weicht, wenn Hektik sie zu röten beginnt, und ganz allgemein, wenn die Pupillen sich verengen.

Zusätzlich dann,

wenn obigen Stimmungsindikatoren und Kommunikationspräparationen eine nicht ganz unbeträchtliche Auftretenswahrscheinlichkeit zukäme, legte man die eventuelle Hintergrundsituation eines Worst Case des Balanzierens am Rande des Nervenzusammenbruchs der Einschätzung hypothetisch zugrunde.

Unverzüglich,

im Falle des feuchten Schimmerns der Augäpfel, nicht erst bei manifestem Tränenfluß.

 

Eine kurze Psychologie der Entschuldigung

 

Aus weiblicher Sicht

Wenn er sich bei ihr entschuldigt, fühlt sie sich endlich gerechtfertigt darin, daß sie gerade eben schon wieder ihre schlechte Laune (wegen irgendeiner x-beliebigen Frustration irgendwo und irgendwann aufgrund von irgendwas) impulsiv und gedankenlos an ihm ausgelassen hat.

Dadurch kann sie ihm wieder ohne paranoide Präventive gegenübertreten, er wird sie nicht rügen, nachdem er die Schuld auf sich genommen hat.

Deshalb sind die die Frauen in den Fernsehserien und Hollywood- wie Bollywoodfilmen so süchtig nach Männern, die um eine zweite Chance betteln.

Andernfalls müßte sie sich als beziehungszerstörerisch und liebensunwert erachten und in der Konsequenz ihren Anspruch auf seine Dienste an eine andere abgeben.

Das tun sie naturgemäß nur über ihre Leiche, ergo erziehen sie kurzerhand den zufälligen Sündenbock zum unverbesserlichen Sünder, der die Wahl hat zwischen Reue oder Verstocktheit.

Dann weiß er, daß er ein mehr oder weniger unverschämtes Glück hat, daß sie ihn noch erträgt, obwohl sie ihn in Anbetracht seines Sündenregisters schon längst in die Wüste schicken könnte.

Und sie selber glaubt sich diese Version gerne.

Was wäre auch die Alternative?!

 

Aus männlicher Sicht

Wenn er sich nicht entschuldigt, obwohl sie ihn beschuldigt, quält sie ihn ohne Ende und verdirbt ihm den Tag oder die ganze Woche.

Wenn er sich nicht entschuldigt, wenn und weil er ihr nichts angetan hat, gilt Obiges trotzdem unverändert.

Erst wenn er sich entschuldigt und Besserung versprochen hat, genießt er wieder Bürgerstatus ihr gegenüber, davor behandelt sie ihn als Paria.

Wüßte er und hielte er es für tatsächlich möglich, daß sie ihn nur für ihre Enttäuschungen im Leben haftbar macht, solange er die Schuld auf sich nimmt, käme ihm eine Entschuldigung nur noch alle unheiligen Zeiten über die Lippen. Dann nämlich, wenn er tatsächlich ihr gegenüber undiszipliniert und daraus rücksichtslos oder lieblos war.

 

Die Verdummung der Minne

Obwohl über die Jahre die einstige Liebesbeziehung zu einem Verhältnis zwischen Gouvernante und Zögling verdorben wird, hören beide nicht auf mit dem perversen und morbiden, psychologischen Inzestspiel von Schuld und Sühne.

Der Grund dafür ist der Idealismus des Mannes, in dem er großgezogen wurde. Er will ein Kavalier und Gentleman sein, edel, hilfreich und gut.

Wenn und weil ihm keine wohlmeinende mütterliche Bekannte rechtzeitig vor der universellen, instinktiven und automatischen, egozentrischen Berechnung des Weiblichen gewarnt hat, glaubt er sich in der Realität, wenn er seine eigene idealistische Moralität den Mädchen und Frauen naiv und ungeprüft unterstellt.

Als Minnediener ist er subjektiv ein treuer Ritter der heiligen Herrin seines Herzens; objektiv ein Tänzer um die zuvor selbst vergoldete goldige Kuh.

 

Die Befreiung von der Minne

So schwer es zur Zeit von Walter von der Vogelweide für den herrenlosen Ritter war, auf den angesagten, edlen Kult der Minne zu verzichten, so schwer ist es heute für den modernen jungen Mann und Abenteurer ohne heiligen Herrn, in dessen Diensten er Ruhm und Ehre erlangen könnte, auf den angesagten, edlen Sühnekult am Altar der patriarchalisch strukturell benachteiligten Frau nicht abzufahren, zumal kein anständiger und gebildeter Mensch kein Feminist sein kann.

Es kommt einer kulturellen, ethischen und psycho-strukturellen Revolution gleich, die Souveränität des Männlichen aus dem künstlichen Tiefschlaf zu holen.

Die Sanktionen sind dementsprechend die Verfolgung wegen Häresie und die Inquisition, die auf Pranger und soziale Verbannung erkennt.

Nicht alle Ketzer und Dissidenten enden als Leichen oder Zwangsarbeiter.

Die Pilgerväter haben im Exil ein neues Reich gegründet, das bald über alle orthodoxen und fundamentalistischen Mutteränder triumphierte.

Lange davor haben die Christen als Missionare die Welt bekehrt.

 

Die Rolle der Frau bei der Befreiung zur Liebe

Der Mann projiziert und idealisiert das natürliche männliche Ethos auf das Weibliche. Er meidet die Desillusionierung wie der Teufel das Weihwasser, um nicht als herrenloser Ritter dazustehen.

Die Frau projiziert das natürliche weibliche Ethos auf das Männliche. Sie meidet die Desillusionierung, um sich ihre Abhängigkeit vom größeren Horizont des männlichen Ethos nicht eingestehen zu müssen.

Die Frau muß sich einen Mann zur spirituellen Orientierung suchen, der die Illusionen der Geschlechter erkennt und sie aus den weiblichen herausführen kann.

Unglücklicherweise heißt das, sie muß seiner Führung diszipliniert folgen, sonst kommt vom schmalen Weg zur engen Pforte ab.

Glücklicherweise wächst er über sich selbst hinaus, wenn sie sich ihm anvertraut.

 

 

How The Boyz Do Rule

How The Boyz Do Rule

 

 

Die geschlechtsdiktatorische Tyrannei der Väter

 

Bist du ein Bub oder ein Mädchen?

Ein Mädchen!

Wärst du lieber ein Bub?

Nein!

Dann bedank dich bei deinem Papa, daß er ein Mädchen gemacht hat!

 

Bist du ein Mädchen oder ein Bub?

Ein Bub.

Wärst du lieber ein Mädchen?

Da wär ich lieber tot!

Bedank dich bei deinem Papa, daß er einen Buben gemacht hat!

 

Bist du ein Bub oder ein Mädchen?

Ein Mädchen gefangen im Körper eines Buben!

Schrecklich – und schuld ist allein dein Vater!

 

Bist du ein Mädchen oder ein Bub?

Ein Bub mit einem blöden Mädchenkörper!

Du Arme, und schuld dran ist einzig und allein dein Papa!(1)

 

 

Die politische Kultur in sexueller Essenz

 

Alle wissen von vornherein:

Boys rule,
girls fool around
with the how-to.

 

Alle sehen in Zeiten wie heute:

Boys rule,

girls are entitled

to rule how.

 

Alle sehen voraus:

Men rule,

women are to be seen,

not to be heard.

 

Es weiß nur keiner, wie es dazu kommen soll und von wem es ausgehen wird.

Aber, daß es so nicht ewig weitergehen wird, ist allen klar.

Naturwidrige Beziehungsverhältnisse sind auf die Dauer mit dem Leben nicht vereinbar.

Die kulturelle Evolution überwindet sie früher oder später, wie die Historie zeigt, und verzeichnet sie als Irrtum im ewigen Experimentieren mit dem hypothetisch Besseren.

 

 

Der Weise wartet nicht den ganzen Tag

 

Er beobachtet die Samen des Zukünftigen und bereitet das Kommende.

Mit seinem Segen bedenkt er den Geist des Lichts, mit seiner Predigt den Geist der Finsternis.

So arbeitet er heute beständig am Heil der Welt morgen, und doch scheint er alle Tage dem Müßiggang zu frönen.

 

Die Menschen offenbaren ihre Herzen Tag für Tag aufs Neue.

Wer von innen sieht, dem bleibt ihr geheimstes Hoffen und Bangen nicht verborgen.

Der Ruf nach Befreiung erhebt sich im Hintergrund, bald dringt er an alle Ohren.

 

Die Antwort der Weisen ist wie immer:

Ihr seid frei, euch zu beschränken und eure Beschränkung zu überschreiten!

 

 

How The Girlzzz Do Rule

 

Wann?
Wenn die Männer reißaus genommen haben.

 

Wie?
Nach dem manipulatorischen Faustrecht.

 

Nach welcher Verfassung?
Nach der des Amazonenstaats, mit einer Frauenquote von 100 Prozent.

 

Nach welchem Regierungsprinzip?
Nach dem maritimen, der Selbstregulation des präsumptiven Großen Ozeans in seinen spontanen Wogen, Wellen und Sturmfluten.
Die Winde und die Mondin diktieren, das Wasser gehorcht auf die Weise seiner Natur.

 

Mit welcher zentralen Häresie?
Der Sonn spendet der Mondin ihren Schein, über Erde wie Mond herrscht er.

 

Nach welcher Religion?
Das Leben für die Frauen ist weiblich bestimmt leichter als männlich bestimmt.

 

Aus welcher Offenbarung?
Wenn man sich keinem Mann hingibt, hat man auch die Probleme mit der Hingabe nicht!

 

Mit welcher pan-kulturellen Parallele?
Mit dem Kloster, in dem sie die Braut des Heiligen Herrn sein darf, und keiner weiß, ob er sie noch besucht!

 

 

Wie man ein geheimnisvoller Fremder wird

Handeln Sie stets so, als ob die Worte und Taten von Frauen vorbehaltlich emotional bedingter Zurechnungsunfähigkeit zu verstehen wären!

Wobei das Plädoyer darauf keine Verjährungsfrist kennt.

Die optionale Nichthaftbarkeit für die Damen ist ein Gebot der Höflichkeit und des Taktgefühls, das den wahren Kavalier und vollendeten Gentleman auszeichnet.

 

 

 

 

 

 

 

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1  Grundkenntnisse der Physiologie und Biologie der Befruchtung der Eizelle durch die Spermien sind vorausgesetzt.

 

 

Der Nenner von Minne und Feminismus

Der Nenner von Minne und Feminismus

 

Es gibt keine unwillkürliche Motivation zu unpersönlicher Rationalität und Moralität bei der Frau, nur eine willkürliche.

Die unwillkürliche und ehrgeizige Absicht, nach einem altruistischen besten Wissen und Gewissen zu handeln, entspricht nur der biosoziokulturellen Aufgabe der Männer, für die Selbstbehauptung der Sippe als Einheit des Lebens zu sorgen.

Die Aufgabe der Frau ist die Wahrnehmung und Mitteilung ihrer Bedürfnisse nach Schutz, Versorgung und Orientierung, die Verantwortung für deren Befriedigung obliegt den Männern.

Aus dieser Verantwortung müssen sie den Frauen die Ordnungen und Normen vorgeben, im Rahmen derer die optimale Bedürfnisbefriedigung von ihnen zu bewerkstelligen ist.

Die Frauengruppe instruiert und kontrolliert die einzelnen Frauen.

Die Männergruppe instruiert und kontrolliert die Frauengruppe.

Der einzelne Mann muß nur dann seine Frau(en) instruieren und kontrollieren, wenn die Frauengruppe versagt und die Männergruppe nicht eingreift.

Scheut die Männergruppe die Verantwortung für die Disziplin der Frauen, setzt sich der instinktive egozentrische Egoismus der Frau Schritt für Schritt manipulativ durch, sodaß die Frauen über und jenseits der moralischen Instruktion und Kontrolle der Männer statuiert und in einer vom Mann unerreichbaren moralischen Überlegenheit und Autorität inthronisiert werden.

Sie ist die konstitutiv tugendhafte und unschuldige Reine und Edle, er der sündhafte Gläubige, der unwürdige Verehrer und unzulängliche Diener seiner heiligen Herrin.

Ob man dies in den Metaphern und Formalismen der Minne oder des Feminismus rationalisiert, ist nur ästhetisch aber nicht philosophisch oder psychologisch zweierlei.

Minne wie Feminismus oder Viktorianismus sind Illustrationen der gleichen Pflichtverweigerung der Männer als letztverantwortliche Autorität für das Leben und die Kultur der Sippe, des Stammes, der Nation und der Menschheit.