Ihre Gefühle sind heilig, seine sind unheilig Kopieren

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Ihre Gefühle sind heilig, seine Gefühle sind unheilig

Wußten Sie das? Nein?

Gut, man spricht nicht darüber, jedenfalls nicht so direkt!

Man lebt nur danach.

Ihre Unlust ist heilig, seine Lust ist unheilig

Es ist eine weitverbreitete Beziehungskrankeit, na ja, Beziehungsstörung, zumindest fatale Beziehungskonstellation, daß ein Paar seit Jahren, seit vielen Jahren, sogar seit Jahrzehnten so gut wie keinen Sex mehr miteinander hat.

Seit einiger Zeit sind es manchmal auch die Männer, die keine Lust dazu haben, der weitaus überwiegende Teil aber noch immer die Frauen.

Zum Beispiel: Wenn es nach ihm ginge, hätten sie zweimal pro Woche Sex, weil es aber nach ihr geht, haben sie alle zwei Monate oder dreimal im Jahr Sex.

Wie das funktioniert?

Er kommt – subtiler oder unsubtiler – und will Sex mit ihr; sie sagt, es ist ihr nicht danach. Er drängt; sie sagt, sie fühlt sich ganz einfach nicht danach. Er drängt heftiger; sie sagt, „Was soll ich denn machen, wenn ich keine Lust auf Sex habe? Soll ich vielleicht gegen meine Gefühle handeln und mich vergewaltigen? Willst du das wirklich?“

Er sagt nichts mehr.

Er sagt nicht, „Was soll ich denn machen, wenn ich derartige Lust auf Sex habe? Soll ich vielleicht gegen meine Gefühle handeln und mich vergewaltigen? Willst du das wirklich?“

Warum nicht?

Weil er so tut, als wären ihre Gefühle heilig, und seine unheilig.

Nicht, daß sie ihm nicht mit allen Mitteln dabei hilft, diese Überzeugung zu pflegen und zu stärken.

Was leicht geht, weil er sich als guter Mensch vorkommt, wenn er sich selbst die Überwindung zum Verzicht auf Sex zumutet, aber ihr die Überwindung zum Sex nicht.

Weil er sich einfühlsam, verständnisvoll und rücksichtsvoll vorkommt. Als Kavalier und Gentleman, hat man früher dazu gesagt. Heute sagt man, als Nichtmacho oder nichtpatriarchalisch oder gar auf Augenhöhe und partnerschaftlich. Kurz, als anständiger Mensch und akzeptabler Ehemann oder Lebenspartner.

Ihre Lust ist heilig, seine Unlust ist unheilig

In den seltenen, aber zunehmenden Fällen, wo er ihr längerfristig den Sex verweigert, ist die Angelegenheit eine andere.

So schnell schaut er gar nicht, und sie haben einen Termin beim Sexualberater oder Paartherapeuten. Und vorher muß er vom Urologen abklären lassen, ob vielleicht körperlich etwas nicht in Ordnung ist mit ihm. Und vom Psychiater, ob vielleicht psychisch etwas nicht in Ordnung ist bei ihm, larvierte Depression zum Beispiel.

Was sogar angebracht ist, denn er leidet vielleicht unter erektiler Dysfunktion und schämt sich dafür. Oder unter sonstwas und schämt sich dafür. Weil sich Männer schämen, wenn etwas an ihnen nicht funktioniert. Während Frauen mit ihren Störungen hausieren gehen. Mehr oder weniger, selbstverständlich, Und alte Männer gehen oft genug auch damit hausieren, selbstverständlich.

Mit „Mir ist eben nicht danach! Soll ich mich vielleicht vergewaltigen, nur weil du ständig Sex willst?“ kommt er jedenfalls nicht Jahre bis Jahrzehnte ungeschoren davon.

 

Wenn beider Gefühle gleich heilig oder unheilig sind

Haben wir die radikalste Kulturrevolution seit der christlichen Mission, sogar seit den Evangelien. Aber gut.

Was, wenn ein Paar privat diese Kulturrevolution unternimmt?

Dann bedenken beide, daß sie nach ein paar Minuten Überwindung dazu, sich auf ihre körperlichen Empfindungen einzulassen, anstatt weiterhin daran zu denken, was sie morgen noch alles erledigen muß, was sich heute nicht mehr ausgegangen ist, und daran, daß sie jetzt unbedingt ihren Schlaf braucht, weil sie sonst morgen grenzwertig erschöpft wäre, den gleichen Genuß und die gleiche Lust spürt wie damals, als sie genauso wie er dahinter war, daß sie jeden Tag Sex hatten. Im ersten halben Jahr oder so.

Dann ist ihre Überwindung zum Sex kein größeres Opfer sondern ein kleineres als seine Überwindung zum Verzicht auf Sex.

Dann erkundigt sie sich bei ihm, wie oft er mindestens Sex braucht, um zufrieden zu sein, und wie oft er gern Sex hätte, um mehr als bloß zufrieden zu sein.

Und dann überwindet sie sich (je nachdem wie es sich bei ihm mit dem Minimum verhält) dreimal, zweimal oder einmal pro Woche zum Sex, und er überwindet sich (je nach seiner Idealfrequenz) dreimal oder zweimal oder einmal oder sechsmal zum Verzicht auf Sex.

Und zwar an vorher geplanten Terminen, sonst funktioniert es nicht, weil es nur alle heiligen Zeiten so ist, daß beide am gleichen Tag und zur gleichen Zeit spontan Lust oder Überwindungsbereitschaft genug haben.

Und wenn sich die Frequenzdifferenz geschlechterverkehrt manifestiert, das Gleiche eben geschlechterverkehrt.

 

Und wozu das ganze künstliche Theater?

Damit sie nicht nach 5 oder 10 oder 15 oder 20 Jahren aus allen Wolken fällt, weil er eine Affäre hat oder ihr erklärt, er hat sich verliebt oder, er kann und will so nicht weiterleben und will die Trennung.

Damit sie nicht nach ebenso langen Jahren draufkommt, er hat die längste Zeit schon eine Freundin oder Freundinnen.

Und ihr dann nichts Besseres einfällt, als sich von ihm zu trennen, um ihre Ehre zu retten.

Oder sich durch eine eigene Affäre möglichst demütigend an ihm zu rächen.

Oder zumindest eine tragische, qualvolle und prolongierte Beziehungskrise auszurufen, wo sie ihn mit Trennungsdrohung dazu zu erpressen sucht, sich als Schwein vorzukommen und seinen Frevel zu bereuen und Besserung zu geloben.

Weil der Gedanke nur einer von hundert Frauen rechtzeitig kommt, daß er moralisch im Recht ist, sich den Sex woanders zu holen, wenn sie ihm diesen verweigert.

Und im umgekehrten Fall geht es um das Gleiche.

 

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Man darf sich der Enttäuschung nicht ausliefern

Man darf sich der Enttäuschung nicht ausliefern

Wie es für alle anderen emotionalen Reaktionen auch gilt, so ganz besonders für die Enttäuschung.

Man darf sich ihr nicht ausliefern, will man Verzweiflung bis hin zur chronischen Depression oder gar zum Selbstmord (oder Mord) vermeiden. Oder, was viel häufiger vorkommt, heroische Akte der vermeintlichen Befreiung und der einem zustehenden, triumphalen Rache zu setzen, wie es zum Beispiel die Trennung oder Scheidung vom Partner darstellt.

Den Enttäuschung als Gefühlsreaktion ist ein trotziges Aufbegehren gegen das Nichteintreffen von Hoffnungen oder das Eintreffen von Befürchtungen.

Das können allgemein übliche, selbstverständliche positive Erwartungen sein, wie zum Beispiel, dass eine Liebesbeziehung bestehen bleibt und fortdauert, das können allgemein übliche Erwartungen sein, dass negative Ereignisse einem erspart bleiben, wie zum Beispiel, vom Partner betrogen zu werden.

Das kann die heute allgemeine Erwartung sein, daß mein Kind gesund bleibt und sich positiv entwickelt. Das kann die heute allgemeine Erwartung sein, dass unwahrscheinliche Ereignisse, wie zum Beispiel ein tödlicher Unfall oder eine Krankheit, die zur Behinderung führt, meinem Kind erspart bleiben.

Es ist zwar unmöglich, die Enttäuschungsreaktion vollständig zu vermeiden, aber darum geht es nicht.

Es geht darum, sich dieser Reaktion nur so tief, so stark, soweit hinzugeben, wie es mit einer im Grunde lebensbejahenden und lebenszuversichtlichen Haltung vereinbar ist.

Und diese Fähigkeit ist uns allen gegeben.

Man kann sagen, die prolongierte und extrem starke Enttäuschungsreaktion ist der Ausdruck des flammenden und unbeirrbaren Protests gegen das Schicksal. Eine vehemente Behauptung der eigenen Würde und Ehre, ein Akt der radikalen Selbstbehauptung.

Diese radikale Selbstbehauptung kann uns in einen Rausch führen, aber sie kann das nur, sie muss es nicht.

Es ist die Anwendung der Vernunft, die in einer solchen Lage von uns erfordert ist.

In einfachen Begriffen:

Es ist weder gesund, die Enttäuschungsreaktion zu vermeiden, noch, sich ihr unbegrenzt zu ergeben.

Diese Fähigkeit zur Selbststeuerung tatsächlich zu benutzen, obwohl es unendliche Anstrengung und Mühe kostet, ist conditio sine qua non eines langfristig zufriedenen oder glücklichen Lebens.

Von kleinsten und kleinen bis zu großen und größten Enttäuschungen, es handelt sich immer eben darum.

Ich selbst bin es, der darüber entscheidet, in welchem Ausmaße ich die Macht über meine Gefühlslage und innere Gesamtverfassung der Enttäuschungsreaktion überlasse oder aufgrund meines eigenen Willens bei mir behalte.

In anderen Worten, es geht um die Wahrnehmung meiner Selbstverantwortung für mein inneres und damit auch für mein äußeres Tun im Leben.

Diese Selbstverantwortung existiert von vornherein kraft der Freiheit des Willens und mehr als das, kraft der von vornherein gegebenen Freiheit des Denkens.

Sie ist bestimmendes Kennzeichen des Menschen vor allen anderen Lebewesen.

Jedes Mal, wenn wir uns so benehmen, egal ob bloß innerlich oder auch äußerlich, als wäre uns diese Freiheit nicht gegeben, mißachten und verleugnen wir unsere menschliche Natur.

Es ist die intrinsische Möglichkeit dieser Freiheit, sie als solche als mehr oder weniger beschränkt zu beurteilen oder gar, sie vollständig zu negieren.

Die kurzfristige Befriedigung, sich als Opfer eines ungerechten Schicksals oder einer ungerechten Welt oder ungerechter Mitmenschen zu sehen, führt immer zu Unzufriedenheit und Unglück, beharrt man auf ihr über die längere und die lange Zeit.

Man muss also den Stolz im Rahmen der Bescheidenheit halten, welche die Vernunft als angebracht erkennt.

Der Vernunft ist klar, dass das Schicksal oder die Welt oder die Mitmenschen einem nichts von vornherein schulden.

Und selbst dann, wenn die Vernunft erkennt, dass Mitmenschen uns im Rahmen der Gerechtigkeit des quid pro quo durchaus dieses oder jenes schuldig sind, weiß sie zugleich, dass der Mensch nicht immer gerecht handelt und manchmal sogar systematisch und dauerhaft ungerecht.

So wie wir selbst von nichts und niemandem zu Gedanken und Wollen gezwungen werden können, so steht es auch mit allen anderen, auch dann, wenn sie uns – vielleicht sogar himmelschreiend –  ungerecht behandeln.

Die Fähigkeit, mit Enttäuschungen und Ungerechtigkeiten so umzugehen, dass sie unsere Lebenszufriedenheit und unsere Lebenszuversicht auf die Dauer nicht behindern oder einschränken, das gilt es Tag für Tag zu üben, durchaus im Wissen, nur Übung macht den Meister.​

 

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Weihnachtsbotschaft für die Frau

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Wenn sie

ihren Frust

an ihm ausläßt(*),

weil er halt da ist

und es sich gefallen läßt,

geht die Beziehung

früher oder später

den Bach hinunter.

________________________

* Aber irgendwie muß man seinen Frust doch loswerden? Schon, aber nicht an oder bei ihm. Sondern anderswo. Nur Frauen sind dafür geeignet, daß man sich ihnen gegenüber auskotzt oder ausjammert. Männer verstehen das Prinzip nicht und können damit nicht umgehen. Suchen Sie sich ein paar Freundinnen oder Frauen aus der Verwandtschaft und probieren Sie aus, ob die zum gegenseitigen Ausreden und Zuhören geeignet sind! Idealerweise gibt es jeden Tag immer zumindest eine, die Zeit hat für ein Telefonat oder ein Treffen. Aber Vorsicht! Eine, die Sie bestätigt in Ihren Klagen über Ihren Mann und Ihnen  – selbstlos – gut zuredet, daß Sie besser daran täten, ihn loszuwerden, ist die Falsche! Das Ziel ist, daß Sie sich entlasten, bevor Sie Zeit mit Ihrem Mann verbringen. Sodaß Sie gar nicht in Versuchung kommen, sich an ihm schadlos zu halten. Oder zumindest, daß Sie sich ohne größere Probleme zurückhalten können, weil Sie wissen, daß Sie am nächsten Tag sowieso Gelegenheit haben, sich mithilfe einer Freundin wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

 

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Weihnachtsbotschaft für den Mann

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Wenn er

wider besseres Wissen

und/oder Gewissen

ihr nachgibt(*),

geht die Beziehung

früher oder später

den Bach hinunter.

 

________________________

* Nachgeben bedeutet hier Tun. Es ist unerheblich, ob und wie er ihr widerspricht. Es ist auch unerheblich, ob und wie er sein Nachgeben rechtfertigt. Auch die edelsten und hehrsten oder die verständlichsten und verzeihlichsten Rechtfertigungen verhindern die destruktiven Auswirkungen des Nachgebens wider besseres Wissen und/oder Gewissen nicht. „Ihr zuliebe!“ und „Um des lieben Friedens willen!“ sind die beiden Grundkategorien, in die sich alle Rechtfertigungen für das Nachgeben wider besseres Wissen und/oder Gewissen einordnen lassen. Dafür gibt es weder auf Erden noch im Himmel den erwarteten Lohn, sondern an beiden Orten nur die unerwartete Strafe. „Die andere Wange hinhalten!“ gilt gegenüber Feinden. Wer es Freunden oder Familienmitgliedern gegenüber praktiziert, behandelt sie als Feinde. Und braucht sich nicht wundern, wenn sie sich mit der Zeit als solche verhalten.

 

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Wer ist, macht

Wer ist, macht

 

Wer enttäuscht ist, enttäuscht.

Wer beleidigt ist, beleidigt.

Wer gekränkt ist, kränkt.

Wer verletzt ist, verletzt.

Wer empört ist, empört.

Wer zornig ist, erzürnt.

Wer deprimiert ist, deprimiert.

Wer verwirrt ist, verwirrt.

Wer ungeduldig ist, raubt einem die Geduld.

Wer gereizt ist, reizt einen.

Wer schlechter Laune ist, verdirbt sie einem.

Wer unzufrieden ist, macht einen unzufrieden.

Nichts Neues! Na und! Ich hab‘ ein Recht auf meine Gefühle! Oder etwa nicht?

– Ja, aber nicht auf die anderer!

 

 

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Beziehungsrezepte – unpersönlich und nüchtern

Beziehungsrezepte – unpersönlich und nüchtern

Einleitung

Lesen Sie das Folgende nicht, wenn Sie nicht in der Verfassung sind oder keine Lust dazu haben, Idealismus und Romantik beiseite zu lassen, um sich auf die nüchternen Fakten der Mann-Frau-Beziehung zu konzentrieren, die davor und davon unberührt die Dynamik des Zueinander und Miteinander bestimmen!

Lesen Sie auch nicht weiter, wenn Sie darauf beharren, daß Sie beide schließlich jeder ein unverwechselbares Individuum sind, und Sie sich doch nicht über irgendeinen Kamm scheren lassen!

Hier geht es um das Vorpersönliche und Überpersönliche der Paarbeziehung, das durch das Persönliche nur kreativ ausgestaltet wird und damit einmalig und unverwechselbar erscheint.

Es geht nicht um die individuelle Persönlichkeit eines Mannes und einer Frau sondern um deren Geschlechtspersönlichkeit als Mann oder als Frau.

Es geht auch nicht um die kulturellen Ausgestaltungen der Liebesbeziehung und der Elternbeziehung einer bestimmten Zeit oder eines gewissen Zeitgeistes, einer Subkultur oder eines Milieus, sondern um das all diesem Zugrundeliegende und Zeitlose.

Daß es so etwas gar nicht geben soll, wie unser heutiger und hiesiger Zeitgeist verbissen und dogmatisch ex cathedra doziert, läßt die Evolution, sowohl die biosoziale als auch die kulturelle und damit die Instinktebene der Psyche, von vornherein kalt.

 

Wie es nicht funktioniert

Für die Frau – Grundlegendes

Daß er sich alles Mögliche von ihr bieten und gefallen lässt und keinen ernsthaften Aufstand dagegen macht und schon gar kein Ultimatum stellt, bedeutet überhaupt nichts.

Außer, daß er resigniert hat. Aber eben nur äußerlich, nicht innerlich. Früher oder später sagt er sich, so kann und will ich nicht leben, das entspricht nicht meiner Vorstellung von Beziehung. Und dann ist er weg.

Ob er vielleicht schon seit Jahren oder vielen Jahren nicht mehr ernsthaft protestiert und keine ernstzunehmenden Forderungen, dies oder jenes müßte anders werden, stellt, ist dabei ohne Belang.

Er wartet, bis die Kinder groß genug sind, um eine Trennung seelisch zu überstehen, ohne einen Schaden in ihrer Persönlichkeitsentwicklung davonzutragen. Oder er wartet, bis er sich sagen kann, er hat wirklich alles versucht und alles eigentlich Unzumutbare ertragen, aber jetzt reicht es, und zwar endgültig.

Wie er dann aussteigt, variiert. Wenn er sich traut, offen und direkt. Wenn nicht, dann provoziert er sie dazu, daß sie die Trennung verlangt, zum Beispiel, indem er sie mehr oder weniger direkt vor ihren Augen betrügt. Oder er verliebt sich eben aus heiterem Himmel und kann dann nicht anders, als sich von ihr zu trennen. Oder er geht mit ihr gemeinsam zum Paartherapeuten, und da „stellt sich dann heraus“, es geht nicht mehr, die Trennung ist das einzig Vernünftige.

Vor sich selbst hat er ein gutes Gewissen, weil er weiß, er hat jahrelang versucht, ihr zu vermitteln, was er nicht verträgt und was er braucht, aber sie hat ihn jedes Mal abgewimmelt, er ist einfach nicht durchgekommen bei ihr, egal wie er es angestellt hat.

Was er als Mann, jedenfalls als Mann von heute, nicht versteht, ist der Umstand, daß die Frau jedes Mal, wenn er schließlich doch nachgibt, wenn er sich abwimmeln lässt, wenn er eben nichts mehr sagt, automatisch davon ausgeht, seine Kritik oder sein Anliegen waren ihm nicht so wichtig, er kommt schon mit dem Problem oder mit seiner Unzufriedenheit zurecht, er kann schon damit leben.

Sonst hätte er ja nicht nachgegeben! Sonst wäre er ja dran geblieben! Sonst hätte er ja auf der Erfüllung seines Anspruchs bestanden!

Wie hätte sie wissen können, daß es ihm so wichtig war, wenn er ihr das nicht eindeutig klarmacht! Hätte sie Gedanken lesen sollen!

Sie tobt. Sie fühlt sich verraten, hintergangen, zum Narren gehalten – all die Jahre, wie es jetzt herauskommt!

Aus dem Blauen heraus, aus heiterem Himmel erklärt er ihr, es tut mir leid, aber ich kann nicht mehr und ich will nicht mehr! Oder betrügt sie vor aller Augen! Oder lässt sich von irgendeiner dahergelaufenen 18 oder 19-jährigen Tussi allen Ernstes weismachen, er sei die Liebe ihres Lebens!

Was für ein mieser Feigling! Was für ein Schwein! Was für ein Idiot!

Und für den Rest ihres Lebens sieht sie sich als sein Opfer und wird sich rächen. Mit allen Mitteln und Methoden, die sich nur anbieten. Und die Kinder sieht er sowieso nur so viel, wie das Gericht ihr vorschreibt!

Was ihm nur bestätigt, daß er nichts dafür kann, daß die Beziehung so schiefgegangen ist!

Auch nett! Zwei Opfer des Schicksals! Zwei Beziehungsgeschädigte! Zwei, die wissen, so blöd sind sie nicht noch einmal, sich auf so einen Partner einzulassen!

Das beim nächsten Mal dasselbe in Grün passiert, halten sie für ausgeschlossen, bevor es dann tatsächlich wieder soweit ist.

 

Für den Mann – Grundlegendes

Entweder Sie setzen ihre Ansprüche und Forderungen durch oder Sie sind selber schuld, wenn sie über die längere Zeit in exponentiell zunehmende Frustration geraten und eines Tages zur bitteren Erkenntnis kommen, sie ist halt so, sie lässt sich nicht auf mich ein, sie interessiert sich nur für sich selber, nur ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche zählen für sie, und wie es mir geht, ist ihr egal.

Aber immerhin können Sie sich dann als anständiger Mensch, als vorbildlich einfühlsam, rücksichtsvoll und authentisch vorkommen. Schließlich haben Sie wirklich alles getan und peinlichst genau darauf geachtet, daß Sie auf ihre Gefühle eingehen und sich in jeder Hinsicht offen und ehrlich auf sie einlassen und sie keinesfalls unter Druck setzen oder sonstwie unfair behandeln.

Was können denn Sie dafür, daß sie mit Beziehung auf Augenhöhe und gewaltfreier Kommunikation nicht umgehen kann, sondern das nur dazu benutzt, ihren Kopf durchzusetzen und jedesmal Drama zu machen, bis Sie nachgeben! Eigentlich die längste Zeit schon Psychoterror, um ehrlich zu sein!

 

Wie es doch funktioniert

Für die Frau – paradox

Was die Frau – in aller Unschuld – praktisch und konkret tun kann, damit die Beziehung längerfristig mit Sicherheit vor die Hunde geht und sie sich nichts vorzuwerfen hat:

  1. Ihm den Sex verweigern. Das funktioniert immer. Egal in welchem Stil, sei es langsames Ausschleichen oder schocktherapeutisch, von einem Tag auf den anderen. Selbstverständlich mit überzeugenden Ausreden und Entschuldigungen, die er nur um den Preis, sich als größenwahnsinniges, brutal rücksichtsloses Aschloch zu outen, zurückweisen könnte, aber trotzdem keine Chance hätte als die Aussicht auf eine Anzeige wegen Vergewaltigung in der Ehe. Idealerweise gibt sie ihm die Schuld dafür, daß sie so überlastet und frustriert ist und daher weder körperlich noch seelisch in der Lage, überhaupt an Sex zu denken. Und zur Erinnerung, sie ist kein Sexobjekt, und wenn ihr nicht danach ist, dann ist ihr eben nicht danach, was kann sie dafür!
    Einen besonderen Reiz hat auch die Methode, die Sexverweigerung als Erziehungsmittel einzusetzen. Sex gibt‘s nur, wenn er brav war! Vielleicht!

     

    Vor allem, nicht vergessen: Wenn er sich bei einer anderen holt, was er bei Ihnen nicht kriegt, dann sind Sie tödlich beleidigt, fallen aus allen Wolken, lösen sich in Weinkrämpfen auf, geraten in flammenden heiligen Zorn, drohen mit der Scheidung und allem, was Ihnen sonst noch einfällt, und beschwören Himmel und Hölle als Zeugen für Ihre Schmach und seinen Frevel! Je nach Bedarf und Angebot dazu die gesamte Bekanntschaft und Verwandtschaft. Schließlich hat man als Frau doch einen Ruf zu verlieren.

  2. Regelmäßige Beschuldigungen, Vorwürfe und Anklagen nach dem Muster, „Weil du … und weil du nicht …, fühl ich mich so schlecht, leide ich, bin ich überfordert, bin ich erschöpft, ist mir alles zu viel, weiß ich nicht mehr ein noch aus, balanciere ich am Rande des Nervenzusammenbruchs!“
  3. Regelmäßige Kritik an ihm als Vater, als Beziehungspartner, bezüglich seiner Berufstätigkeit, seines Verhaltens den Verwandten und Bekannten gegenüber, und was sich eben jeweils gerade sonst anbietet. Gut macht sich auch der Vergleich mit anderen Männern und deren Leistungen und Qualitäten, an denen er sich ein Beispiel nehmen könnte.
  4. Beziehungsgespräche führen. Nicht umsonst gibt es schon lange das Klischee des Horrorszenarios für die Männer, das mit „Schatz, wir müssen reden!“ beginnt. Der Schihüttenschlager, „Zieh‘ dich schon mal aus, wir müssen reden!“ war auch schon vor langer Zeit der männerfreundliche Kommentar dazu. Gehen Sie intuitiv vor, die emotionale Erpressung ergibt sich ganz von allein! Ihm bleiben nur zwei Möglichkeiten, entweder er entpuppt sich als verstockter Sünder und verdient es, wenn Sie anschließend zwei Wochen auf ihn beleidigt sind, oder er vergewaltigt sich zum reuigen Sünder in der Hoffnung, daß Sie noch einmal Gnade vor Recht ergehen lassen. So oder so steigt er offiziell in der Position one-down aus, und sie in der Position one-up. Und darum geht es schließlich.
  5. Frust abladen (vulgo sich auskotzen). Dafür ist die männliche Mentalität nicht geeignet, das geht nur mit einer Frau und unter mehreren Frauen. Erzählen Sie ihm, was Ihnen heute alles Unmögliche und Gemeine und Ennervierende widerfahren ist, und jedesmal, wenn er Sie unterbricht und Ihnen einen guten Rat gibt, was Sie in Hinkunft tun könnten, um so ein Problem von vornherein zu vermeiden oder ohne viel Energieaufwand zu lösen, zeigen Sie sich enttäuscht und gereizt, daß er Ihnen nicht zuhört und sich nicht auf Sie einläßt, sondern sich stattdessen mit obergescheiten Ratschlägen wichtig macht! Und wenn er dann immer öfter alle möglichen Ausflüchte findet, um Ihnen nicht zuhören zu müssen, werfen Sie ihm genau das vor! Eben, daß Sie ihm nicht einmal wichtig genug sind, daß er wissen will, was Sie beschäftigt und wie es Ihnen geht!

 

Für die Frau – orthodox

Zieht die Frau allerdings die Rettung der in den mehr oder weniger letzten Zügen liegenden Beziehung vor (und üblicherweise liest hier niemand, bevor es soweit ist), ist das Rezept offensichtlich:

Auf die Punkte 1-5 verzichten. Und zwar ab heute, besser ab gestern.

Wie gesagt, es geht hier nüchtern und unpersönlich zu, d. h. auch, rein pragmatisch, ohne Rücksicht auf das Bedürfnis nach Mitleid und Selbstmitleid, nach Rechtfertigung und Selbstrechtfertigung oder nach Anerkennung und Lob.

Es ist hier auch nicht der Ort für tiefergehende oder weiterreichende psychologische Erklärungen der Paardynamik und der Geschlechtspersönlichkeit.

Trotzdem ist zu sagen, es geht hier um allgemein verbreitete Verhaltensweisen und deren Rechtfertigungen, die allgemein Beziehungselend und familiäres Elend zur Folge haben.

Die westliche Kultur ist, seit gut 50 Jahren schon, eskalierend destruktiv für Partnerbeziehungen, die in guten wie in schlechten Zeiten haltbar und befriedigend für beide bleiben sollen.

Wir sind schon lange Zeit in einer Pandemie der scheiternden Beziehungen.

Zu tun, was alle tun, zu glauben, was alle glauben, kurz: dem Zeitgeist und seinen Sitten zu folgen, führt dazu, daß die Hälfte aller Ehen scheitert und zwei Drittel bis drei Viertel aller sonstigen Partnerschaften, die auch heute allesamt in der Hoffnung eingegangen werden, „bis daß der Tod uns scheidet!“

 

Zu Punkt 1: Sex als eheliche Pflichterfüllung?

So kann man es ausdrücken, so war es traditionell verstanden. Aber nicht als willkürliche moralische Idee, sondern aus der Vernunft heraus, die erkennt und weiß, daß die erotische Attraktion zwischen Mann und Frau die Grundlage ihrer Beziehung ist, weil diese Beziehung überhaupt nur für die gemeinsame Fortpflanzung existiert, die gemeinsame Elternschaft eben.

Wie auch wir noch wissen, wenn man sich verliebt in jemanden, ist die erotische Anziehung das Kennzeichnende, das Besondere, ist es das erotische und sexuelle Begehren des anderen, das die Liebe zwischen Mann und Frau von allen anderen Formen der Liebe unterscheidet.

Selbst wenn die Ehe aufgrund einer Vereinbarung der Eltern der zukünftigen Eheleute geschlossen wird, wie es bis vor kurzer historischer Zeit der Regelfall war, entsteht die erotische Faszination zwischen Mann und Frau unweigerlich aus ihrer instinktiven Natur und führt dazu, daß man den jungen Menschen zu Recht sagen konnte, „Die Liebe kommt mit der Ehe!“

 

Zu Punkt 1: Sex ohne Lust darauf?

Ja! Und nein!

Im Streß ist der Sex das Letzte, woran die Frau denkt. Und wenn er Sex will, fragt sie ihn, ob er komplett übergeschnappt ist, sie weiß nicht, wo ihr der Kopf steht, und ihm fällt nichts besseres ein, ihr noch eine weitere Pflicht auf ihrer Liste zuzumuten, und zwar jetzt gleich, wo sie erstens erschöpft und müde ist und sich zweitens geistig darauf vorbereiten muss, was sie morgen wann und wie zu erledigen hat.

Sie hat zwei Möglichkeiten, ihn nicht unnötig zu frustrieren.

Sie bringt sich aus eigener Initiative mit irgendeiner Methode runter vom Streß und findet es danach gar nicht mehr pervers, daß er Sex will, oder sie benutzt den Sex als solchen als Methode, vom Streß runterzukommen.

Konkret heißt das, sie lässt sich im vollen Bewusstsein ihrer augenblicklichen Unlust dazu auf das sexuelle Tun ein, indem sie sich gezielt auf die körperlichen Empfindungen konzentriert, so wie zum Beispiel beim Yoga, bei Pilates oder beim Chikung oder Taichi oder (speziell, was den Atem betrifft) bei der Vipassana-Meditation. Und jedes Mal, wenn sie merkt, daß sie schon wieder an die anstehenden Erledigungen denkt, geht sie ganz einfach mit der Aufmerksamkeit wieder zurück zum Körperempfinden.

Nach ein paar Minuten dieser meditativen Übung passiert es ganz von allein, daß sie keine extra Willensanstrengung mehr braucht, um in ihr körperliches Empfinden und die damit verbundenen Gefühle einzutauchen und die entstehende Lust zu genießen, sondern daß sich spontan entfaltet.

So banal es klingt, so real ist es: Man kann die Yogastunde oder die Taichi-Übung als lästige Pflicht und Streßfaktor behandeln, obwohl man aus der Erfahrung weiß, wie gut es einem tut, wenn man sich darauf eingelassen hat. Beim Sex ist es nicht anders.

Und – noch banaler – man geht trotzdem zum Yoga oder übt trotzdem täglich Taichi, weil man sich sagt, es geht um meine Gesundheit und meine Fitneß und meine Ausgeglichenheit über die lange Zeit, d.h. man plant sich diese Zeit ein in den Alltag.

Beim Sex gilt das Gleiche: Da ist es die Beziehungsgesundheit, die Beziehungsfitneß und die Ausgeglichenheit in der Beziehung.

Wer zusätzlich an seine spirituelle Entwicklung denkt, kann die Übung in Sinnesgewahrsein und insbesondere Körpergewahrsein ohne weiteres in allen genannten Disziplinen inklusive Sex als spirituelle Praxis verstehen.

 

Zu Punkt 1: Wozu so ein Theater um Sex?

Das verstehen Frauen nicht. Warum nicht? Weil sie keine Männer sind.

Für den Mann ist der Sex dem Selbstwertgefühl und der Selbstachtung und damit dem Einverstandensein mit sich und seinem Leben ungleich grundlegender als für die Frau.

Nicht daß die Frau nicht in heftige Selbstwertzweifel gerät, wenn sie von den Männern nicht begehrt wird, aber auf die Praxis kann sie durchaus auch für längere oder lange Zeit verzichten, wenn sie zu kompliziert oder unterm Strich zu energiekostenaufwendig wäre.

Deswegen haben die Frauen kein ernstes Problem, wenn sie ihren Mann sexuell kurzhalten oder überhaupt auf dem Trockenen sitzen lassen, solange sie davon ausgehen können, daß er sie aber begehrt.

In den letzen Jahrzehnten wird allerdings der Fall immer häufiger, daß er erklärt, er hat kein Interesse an Sex – und da sagt sie nicht, na Gott sei Dank, erspare ich mir den Aufwand, sondern gerät in die mittlere Panik, weil sie keine Handhabe dagegen sieht. Weil man schließlich als Mensch von heute sich nicht auf so etwas wie eheliche Pflichten berufen kann.

Zurecht nimmt sie es nicht einfach hin, denn es ist genau das, als was es sich anfühlt: Rache des Mannes dafür, daß sie ihn nicht respektiert. Eine – noch so selbstbetrügerische und sich selbst frustrierende – aber nicht leicht angreifbare Methode, seine Würde zu demonstrieren. Die Steigerung, und man kann sie nicht ausschließen, bestünde darin, daß er plötzlich seinen Sexualtrieb bei einer anderen wiederentdeckt.

Zurück aus dem allzu Finsteren ins übliche Dunkel: Wenn manch ein Mann, besonders ein junger, bei einer Frau abblitzt, die er anspricht, womöglich noch mit der demonstrativen Indignation, daß sich so ein unwürdiges Nichts erdreistet, sich ihr Königin der Nacht aufzudrängen, ist er von der Zurückweisung so gedemütigt, daß er nach Hause geht und vor Verzweiflung in den Kopfpolster weint. Und es wochenlang nicht mehr wagt, es bei einer anderen zu probieren, anstatt sich zu denken, was für eine eingebildete Gans, und sich umgehend an die Nächste heranzumachen.

Wird er sexuell zurückgewiesen, empfindet er es so, als wäre er als Mensch abgelehnt, entwertet und disqualifiert.

Wenn ihm seine Frau versichert, sie liebt ihn selbstverständlich noch immer und schätzt ihn sehr wohl als Mensch, aber nach Sex ist ihr ganz einfach nicht (was immer heißt, nicht mehr) heißt es für ihn, sie läßt sich nicht mehr auf ihn ein, sie braucht ihn nicht mehr und will ihn nicht mehr, er ist nicht mehr als ein austauschbarer Dienstmann für sie.

Und das ist gleichbedeutend damit, er hat hier nichts mehr verloren.

 

Für den Mann – Ein Mann, ein Wort!

So gut wie alle Männer von heute wagen es nicht, sich ihrer Frau gegenüber durchzusetzen. So gut wie alle Männer von heute fühlen sich moralisch verpflichtet, ihrer Frau nachzugeben, sobald sie eine gewisse emotionale Intensität in der Vertretung ihrer Ansprüche und Forderungen an den Tag legt. So gut wie alle Männer von heute geraten in Angst und fühlen sich hilflos und geben nach, wenn ihre Frau sie mit moralischen Vorwürfen zu erpressen versucht. „Wie kannst du mir das antun! Siehst du nicht, wie ich leide! Wie kannst du so lieblos, so rücksichtslos und egoistisch sein!“ Damit hat die Mutter den Sohn erpresst, damit erpresst die Frau ihren Mann. Davor und daneben steht die moralische Bestechung „Tu’s mir zuliebe!“

Auch wenn Vernunft und Gerechtigkeitssinn rebellieren, das aufkommende schlechte Gewissen, das Schuldgefühl und die Scham sind so schwer im Zaum zu halten, daß der Mann entweder schon von vornherein oder ab einer gewissen Stufe der Eskalation immer wieder nachgibt, anstatt seine Position solange zu vertreten, bis er sich durchgesetzt hat.

Zugleich geht er von der irrigen Annahme aus, in den Konflikten mit seiner Frau ginge es darum, sich auf ihre Argumentationen einzulassen, was dazu führt, daß er irgendwann resigniert, weil sie je nach Bedarf und Gelegenheit irrational und pseudologisch sind, und er mit Vernunft nichts ausrichten kann.

Daß es in Wirklichkeit genügt, seinen Standpunkt klarzulegen und seinen Willen zu äußern und dann ungerührt darauf zu beharren und sich jede weitere Rechtfertigung zu sparen, hält er für naiv optimistisch, um nicht zu sagen für eklatant weltfremd. Nicht bei der Seinigen!

Bis er es einmal ausprobiert. Dann erlebt er sein blaues Wunder.

„Wie, das war genug? Ich sage ihr, was ich von ihr möchte, einfach so, ohne große Erklärung, sachlich, klar und Punkt? Sie protestiert zuerst einmal, ich bleibe dabei, und dann kommt tatsächlich, na gut, OK, machen wir es so!?“

Seine Welt ist aus den Fugen! Aber die nächsten Versuche verlaufen im Prinzip genauso. Es geht ohne Verwindungen, diplomatische Krämpfe und sonstiges Affentheater.

Wenn dann einer in der Paartherapie von seiner Frau sogar hört, sie hat das gern, wenn er ihr in gewissen Bereichen Vorgaben macht, sind wir in einem anderen Universum gelandet.

 

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So gehen Sie es praktisch an:

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Sie haben sich durchgerungen und sind entschlossen auf der Suche nach Paartherapie / Paarcoaching / Eheberatung?

Gut!  – Bevor Sie anrufen, schauen Sie sich bitte auf dieser Seite die Videos „Was Sie bei mir erwartet“ an!

Dabei haben Sie die Wahl, wie Sie sich einen ersten Eindruck von mir und meiner Arbeitsweise verschaffen möchten:

Die Serie der ersten drei Videos ist mit einer hoffentlich unterhaltsamen Dosis ironischen Humors gewürzt, das vierte Video „Was Sie bei mir erwartet (kurz und bündig)“ darunter ist nüchtern, wenn auch nicht unbedingt humorlos oder staubtrocken.

Und lesen Sie sich bitte auf jeden Fall zumindest die Seite „Ihr Weg zur ersten Sitzung“ durch! Damit organisatorisch alles klar und voraussehbar ist.

Aber … der andere will/kann nicht mitkommen oder hält nichts davon?

Kein Problem! – Paartherapie / Paarcoaching / Eheberatung im Alleingang ist eine bewährte Methode. Kurz und vereinfacht gesagt: So wie einer allein die Beziehung verderben und sogar scheitern lassen kann, kann er sie auch zum Guten wenden. Lassen Sie sich hier motivieren: „Einspännig im Wilden Westen“!

Aber … Sie sind sich nicht sicher, ob überhaupt Paartherapie / Paarcoaching / Eheberatung das Richtige für Sie ist?

So geht es naturgemäß vielen! – Die Frage läßt sich seriöserweise nur in einem persönlichen Gespräch abklären. Als Tipp: Abwarten ist so gut wie nie eine gute Idee.

Sie halten nach Anregungen, Tipps und Einsichten Ausschau, wie Sie Ihre Beziehung verbessern können?

Das trifft sich 😉 – Die Artikel und Beiträge auf diesen Seiten sind genau dafür gedacht. Tragen Sie sich in das Formular für den Newsletter ein und Sie werden über neue Beiträge informiert!

– Damit Sie sich leichter daran erinnern, sich in guten wie in schlechten Zeiten in der schwierigen Kunst der Liebe zu üben.

 

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Mein Wort gilt!

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Digitalist vs. Analogikerin

Digitalist vs. Analogikerin

Digitalist vs. Analogikerin

Bild: „Digitalist vs. Analogikerin“

Gegensätze ziehen sich an, sagt der Volksmund.

Und solange sie sich anziehen, ziehen sie sich auch aus.

Und ziehen zusammen.

Und ziehen aneinander, und ziehen einander wohin und lassen sich wohin ziehen.

Und wenn sie das geraume Zeit getan haben, sagen Sie, wir haben eine Beziehung.

Aber irgendwann denkt sich einer, wie komm‘ ich eigentlich dazu.

Ich seh‘ nicht ein, daß ich mich ständig in sinnlose und fruchtlose Streitereien hineinziehen lassen soll, denkt er.

Ich halt‘ s nicht mehr aus, daß er sich nicht auf mich einlassen will, denkt sie.

Und dann ist es nur mehr eine Frage der Zeit, bis einer das Handtuch wirft.

Dann, wenn auch alle Vorwürfe nichts genutzt haben.

So wird aus der Beziehung eine Bewerfung und aus der Hingabe ein Hinwerfen.

Sie ist beziehungsunfähig, hat sich herausgestellt, weil es ihr an der emotionalen Kontrolle fehlt.

Er ist beziehungsunfähig, hat sie leider erkennen müssen, weil er sich auf eine Partnerschaft auf Augenhöhe nicht einlassen will.

 

Der bessere Partner oder die bessere Methode

Das nächste Mal bin ich nicht so dumm, denken Sie sich beide.

Aber dann macht die Liebe blind wie immer, und mit dem nächsten Partner spielt sich das Gleiche in Grün ab.

Nur daß es nicht so lang dauert.

Gott sei Dank ist der Fortschritt in der Robotik nicht aufzuhalten, und schon jetzt gibt es in Japan Humanoide, denen nichts Menschliches mehr fremd ist.

Die kann man dann abschalten, wenn sie einem auf die Nerven gehen, oder nach den eigenen Präferenzen umprogrammieren lassen.

Bis dahin bleibt guter Rat teuer.

Manche holen sich ihn auch heute schon, und manchmal ist er nicht nur teuer sondern auch brauchbar.

Ob er brauchbar ist oder nicht, erkennt man dummerweise erst dann, wenn man ihn eine zeitlang nach bestem Wissen und Gewissen befolgt hat.

Die erste Hürde dafür ist, daß einem der brauchbare Rat gegen den Strich geht.

Da kann man nichts machen, das liegt in der Natur der Sache.

Jeder hat die geheime oder nicht so geheime Hoffnung, dass sie schließlich nur darum geht, die richtigen Tipps zu kriegen, die man dann umsetzt, und die Quälerei hat ein Ende.

Das stimmt sogar. Allerdings mit der Einschränkung, dass das Umsetzen der Tipps alles andere als ein Honigschlecken ist, entweder gleich am Anfang schon oder immer wieder im Lauf der Zeit.

Wie in der Schule oder im Studium, die Hausaufgaben, die Schularbeiten, die Prüfungen, die Seminararbeiten, die Hausarbeit oder die Dissertation, das alles hat man nur dadurch bewältigt, weil einem der Abschluss und die Möglichkeiten daraus die Anstrengung und die Selbstdisziplin wert war.

Andererseits gibt es auch die ganze Zeit über die Erfolge, die Triumphe, die Befriedigung, etwas zu verstehen und zu beherrschen was einem ursprünglich unbegreiflich und unbewältigbar erschienen ist.

Der Strich, gegen den es in der Verbesserung der Paarbeziehung geht, ist ein mehrschichtiger.

An der Oberfläche der, den der Zeitgeist einem gebürstet hat; darunter der aus den familiären Erfahrungen als Kind und Jugendlicher; und noch tiefer der, den man der Natur verdankt bzw. der Evolution, die es nicht mit Menschen zu tun hat, wie es die Philosophie vorzieht, sondern nur mit Buben und Mädchen, die zu Männern und Frauen werden und als solche miteinander erfolgreich sein sollen.

Wenn der Zeitgeist mitliest, kriegt er schon jetzt einen mittleren Tobsuchtsanfall.

Das kann man ihm nicht ersparen, daran ist er selber schuld.

Er könnte sich ja ein bißchen sozialpsychologisch bilden und unter anderem zur Kenntnis nehmen, dass unsere angeblichen Erzfeinde, die Klischees und Vorurteile und Stereotype, die besten Hypothesen darstellen, welche im Rahmen der wissenschaftlichen Forschung in der Sozialpsychologie zu finden sind.

Der rationalisierende Mann (der oben so bezeichnete Digitalist) und die emotionalisierende Frau (die oben so bezeichnete Analogikerin) sind aufgrund ihrer Geschlechtspersönlichkeit so gestrickt, unabhängig davon, was sie zusätzlich aus der individuellen Biografie und der jeweiligen Kultur an zusätzlichen Strickmustern und Variationen mitgekriegt haben.

Was Biografie und Kultur (Zeitgeist) in ihrer Verschränktheit den Männern und den Frauen heute überflüssig schwer machen, ist die Kenntnisnahme dieser geschlechtsspezifischen Eigenheiten, die zugleich komplementäre Pole darstellen, als die natürlichste Sache von der Welt, mit der gut zurechtzukommen daher ebenso natürlich und selbstverständlich möglich ist.

Der von den Mystifikationen seiner Biografie und des Zeitgeistes noch nicht emanzipierte Mann mißdeutet die irrationalen emotionalen Appelle der Frau als Mißachtung seines Verstandes und seines moralischen Idealismus und fühlt sich daraus genötigt, diese gegen ihre Attacken zu behaupten.

Die gleichermaßen nicht emanzipierte Frau deutet seine penetrante Berufung auf Verstand und Anstand als Anmaßung und Überheblichkeit, als Verweigerung von Verständnis dafür, wie es ihr geht, woraus ihr ihrerseits nichts anderes übrigbleibt, als um ihr Menschenrecht auf Akzeptanz und Empathie zu kämpfen.

Und wenn sie nicht gestorben, so kämpfen sie noch heute. Egal mit wem und mit welchen Mitteln.

In dem Moment, wo der Mann ihre Ausfälle, Anfälle und Ausbrüche nicht mehr persönlich nimmt, obwohl sie oft geradezu diabolisch perfekt und präzise auf seine höchstpersönlichen Empfindlichkeiten, Schwächen und Unsicherheiten zielen, hat er keinen Anlaß mehr, um seine Würde und Ehre zu kämpfen, und kann sich davon unbeschwert darauf einstellen, was sie jeweils braucht, um runterzukommen, sich einzuklinken und wieder verträglich zu sein.

„Oje, die Arme ist so frustriert, daß sie sich unbedingt und ohne Rücksicht auf Verluste jetzt gleich sofort Luft machen muß, sonst glaubt sie, sie erstickt oder zerplatzt vor lauter ohnmächtiger Empörung!“

In so einem Augenblick geht es ihr wie einem überforderten Kind, und so wie man den Trotz, den Zorn, die Jammerei oder die provokante Sekkiererei eines Kindes nicht mit vernünftigen Belehrungen beantwortet sondern mit Zuwendung, Aufmerksamkeit, Trost und Beruhigung, so macht man es auch mit ihr, egal wie alt sie ist.

Die Klage des Mannes, wenn er diese Erklärungen und Tipps präsentiert erhält, ist dann beinahe unweigerlich, „Ja gut, aber ich sehe nicht ein, warum ich mich am laufenden Band so etwas aussetzen soll!“

Darauf ist einerseits zu antworten, daß der Widerwillen dagegen aus der bisherigen Überforderung und dem regelmäßig gescheiterten Versuch, einen endlosen Streit zu vermeiden, stammt; andererseits, daß die mit der Zeit sich steigernde Häufigkeit und Intensität ihrer Provokationen daraus motiviert sind, daß er ihr die Reaktion, die ihr helfen würde, eben verweigert hat und mit der Zeit immer ungeduldiger und genervter auf ihre irrationalen emotionalen Appelle reagiert hat.

Also probiert sie es noch entschiedener und konsequenter.

Wenn sie allerdings eine zeitlang erlebt, daß sich der Wind gedreht hat, und sie sich neunzig Prozent des Theaters sparen kann, weil er sie gleich im Ansatz ernstnimmt, anhört und tröstet, dann kommt er auch entsprechend seltener in die Situation, die er außerdem jetzt befriedigend handhaben kann.

Weitere „Finessen“ des Umgangs mit der weiblichen Hysterie (von der man dem Zeitgeist zuliebe allerdings nicht mit diesem Begriff reden sollte) sind selbstverständlich möglich und angebracht, aber die bisher angeführten Tipps für den Mann von heute sind als Erste Hilfe für das Paar schon Gold wert.

 

 

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Aber … der andere will/kann nicht mitkommen oder hält nichts davon?

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Männer sind nicht vom Mars

Eine Frau ist kein Mann

Ihre Gefühle sind heilig, seine sind unheilig Kopieren

Seine Wunderwaffe für den Beziehungsfrieden

Seine Wunderwaffe für den Beziehungsfrieden

Was sie von ihm braucht, wenn sie frustriert ist

 

Der Mann, der sich das folgende „Rezept“ zu eigen macht, wird seine blauen Wunder erleben.

So wie der Himmel nach dem Gewitter wieder blau wird, und die Sonne wieder scheint.

Er wird es kaum glauben, wie leicht es ist, von der Disharmonie zur Harmonie zu kommen. Er wird sich in den Hintern beißen, daß ihm das bisher keiner gesagt hat, noch mehr, daß man das nicht schon in der Schule lernt, daß das erste Rezept zur Harmonie in der Beziehung mit einer Frau nicht zur Allgemeinbildung gehört.

 

Die Ausgangslage

Sie beklagt sich, sie klagt, sie klagt ihn an, sie ist gereizt, verärgert, aggressiv, unwirsch, sie ist sichtlich frustriert.

Und wenn er sie fragt, was denn los ist, kriegt er entweder gar keine Antwort oder kann mit ihr nichts anfangen.

Ihre Begründungen erscheinen ihm an den Haaren herbeigezogen, übertrieben, als würde sie aus einer Mücke einen Elefanten machen.

Und was auch immer er Vernünftiges sagt, hilft nichts, er kommt damit nicht an, es scheint, als würde er mit allem, was er vorbringt, nur noch mehr Frustration bei ihr auslösen.

Das Schlimme für ihn ist, dass sie ihn attackiert, dass sie ihn kritisiert und anklagt und seine Verteidigung einfach nicht akzeptiert.

 

Das erste notwendige Verständnis

Sie beschwert sich über ihn, sie gibt ihm die Schuld an ihrer miesen Stimmung, aber nicht deswegen, weil sie in Ruhe analysiert hat, was ihr Problem ist, und zum Schluss gekommen ist, er verursacht es.

Es verhält sich ganz anders. Sie ist enttäuscht, sie ist schlechter Laune, sie ist deprimiert, sie ist unglücklich und hat das drängende Bedürfnis, diese Spannung loszuwerden.

Die Frage der Gerechtigkeit oder der Fairness stellt sich ihr in diesem Moment nicht, dafür hat sie in diesem Augenblick aber schon überhaupt keine Kapazität.

Und eine sachliche und vernünftige Betrachtung des Problems oder der Probleme, von denen sie spricht, ist das Allerletzte, wonach ihr zumute ist.

 

Was sie braucht

Einen Zuhörer. Ein offenes Ohr. Jemand, bei dem sie sich aussprechen kann, bei dem sie loswerden kann, was sie bedrückt, was ihr die Laune verdirbt, was sie unglücklich macht.

Jemanden, der nur zuhört, der nur interessiert zuhört, der wissen will, was los ist mit ihr.

 

Was sie nicht braucht

Jemanden, der nur so lange und soweit zuhört, bis er glaubt, ihr Problem verstanden zu haben, und dann dazu übergeht, ihr zu helfen, das Problem anzugehen und zu lösen.

Wie bitte? Sie will nicht, dass ich ihr helfe, ihr Problem zu lösen?

Genau! Wie soll sie den Geist dafür haben, Probleme zu analysieren und Lösungsschritte zu überlegen, wenn sie voll ist bis obenhin!

 

Was er tun kann

Ihr genau das bieten, was sie in diesem Augenblick, in dieser konkreten Situation tatsächlich braucht.

Und das ist, wie schon gesagt, ein interessierter Zuhörer – sonst nichts und nichts anderes.

 

Was von ihm erfordert ist

Er muß seinen Impuls, sich zu verteidigen, sich zu erklären, sich zu rechtfertigen, unter Kontrolle halten.

Es hilft, wenn er sich klarmacht, daß ihre Kritik, ihre Vorwürfe und Anklagen ihr Mittel sind, seine Aufmerksamkeit zu erregen, ihn dazu zu bringen, dass er sich ihr zuwendet und ihr zuhört.

In anderen Worten, er muß in dieser Situation die Größe aufbringen, sich nicht in das Spiel von Anklage und Verteidigung hineinziehen zu lassen.

Noch einfacher, er muß seinen Verstand benutzen und sich klar halten, es geht nicht wirklich um den Angriff, es geht daher gar nicht um seine Selbstverteidigung, sondern es geht um ein emotionales Bedürfnis, das sie bedrängt, dass nach Befriedigung schreit.

Wenn er sich das klarmacht, dann hat er einen guten Grund, seinem Impuls zur Selbstverteidigung oder zur Klarstellung der Sachlage zu widerstehen.

Und damit ist der frei, das zu tun, was die Situation für sie und für ihn und ihr Miteinander tatsächlich braucht.

 

Sein erster Schritt

Falls es die aktuelle Situation ermöglicht, sagt er ihr etwas wie, „Jetzt komm’, setz’ dich her und erzähl’ mal, was eigentlich los ist!“

Vielleicht muss er ihr erst einmal gut zureden, bis sie sich dazu herbeiläßt, aber das macht nichts. Vielleicht mit einer schieren Engelsgeduld, vielleicht wie einer kranken Kuh, aber das macht auch nichts.

Falls die Situation nicht so ist, dass eine Viertelstunde bis eine halbe Stunde Zeit wäre dafür, dann kann er ihr sagen, „O. K., ich will das genau verstehen, was dir so zusetzt, setzen wir uns heute Abend zusammen und du erzählst mir in allen Einzelheiten, was dich so frustriert!“

 

Sein zweiter Schritt

Je nachdem, eben entweder gleich in der Situation oder zum vereinbarten Zeitpunkt, beginnt er das Gespräch mit, „Jetzt erklär mir bitte in aller Ausführlichkeit, worum es dir geht, was dich alles belastet, damit ich es verstehen kann!“

 

Sein dritter Schritt

Sobald Sie zu erzählen beginnt, hat er nur mehr eine einzige Aufgabe, nämlich: zuzuhören!

Zuhören bedeutet aktives Zuhören. Damit ist gemeint, er hört auf eine Art zu, daß sie merkt, es interessiert ihn, er kriegt mit, worum es ihr geht, er spürt, was sie empfindet.

Er fragt also nach, „Und was noch?“ Und er fragt nach, „Wie meinst du das?“

Und er sagt dazwischen, „Aha!“ und, „Wirklich?“ und, „Echt?“ und, „Oh je!“ und Ähnliches.

Daß er sich die ganze Zeit nicht auf Rechtfertigung, Klarstellungen, Selbstverteidigung und Stellungnahmen seinerseits einläßt, ist vorausgesetzt. Weil es eben darum mitnichten geht. Auch dann nicht, wenn sie ihn beschuldigt oder attackiert und ihn als den Verursacher ihres Leidens hinstellt.

Ebenso vorausgesetzt ist, daß er keine gescheiten Kommentare gibt, auch keine hilfreichen und weiterführenden! Und wenn es auch redundant ist: Er muß sich sämtlicher Problemanalysen und Lösungsvorschläge strikt enthalten – das heißt für sie in diesem Moment nicht anderes als, „Er will sich wichtig machen! Er will sich nicht auf mich einlassen! Er will mich nicht verstehen!“

Das Ziel, daß sie, wie unbewußt oder bewußt auch immer, verfolgt, ist zu spüren, zu erleben, mitzukriegen, daß sie in ihrer Gefühlslage angenommen, akzeptiert und in diesem Sinne verstanden wird.

Ihr Ziel ist nicht, daß er die Rolle des psychologischen Beraters, des Psychotherapeuten oder des Coaches spielt.

 

Ein wichtiger Hinweis für ihn

Wenn sie emotional wird, sei es, daß sie ärgerlich wird oder zornig oder wütend, sei es, daß ihr die Tränen kommen, und sie zu weinen, zu heulen oder zu schluchzen beginnt, dann ist das gut so!

Das heißt, das Schlimmste, was er in diesem Moment tun kann, ist, sie zu besänftigen zu versuchen, sie zu beruhigen, sie zu trösten. Denn das bedeutet für sie – manchmal auch tatsächlich – er will ihre Gefühle nicht ertragen, er will sie ihr wegmachen, damit er selber es einfacher hat, und sie ist ihm egal.

Es tut ihr gut, wenn sie ihren Emotionen freien Lauf lassen kann.

Und falls Sie seinen Trost haben will, dann kommuniziert sie das schon auf eine Art, die für ihn verständlich ist.

Wenn er sich darüber nicht sicher ist, dann kann er es ja probieren, aber von vornherein mit dem inneren Fragezeichen, mal schauen, ob sie das jetzt brauchen kann oder nicht.

Aber es ist besser, er beißt sich auf die Zunge, als er sagt so etwas wie, „Na so schlimm ist es doch nicht!“ Oder, „Nimm es nicht so tragisch! Tu’ dir nicht so viel an! Mach dir nicht solche Sorgen!“ Oder gar, „Geh‘ bitte, übertreib’ doch nicht so! Das ist doch an den Haaren herbeigezogen!“

Zur Erinnerung: was sie braucht, ist ein Zuhörer, der interessiert ist, der aufmerksam zuhört, der wissen will, wie es ihr geht, und der gefühlsmäßig mitschwingt mit ihr. Und mitschwingt bedeutet, dass er offensichtlich, deutlich erkennbar mitschwingt!

Als Mann denken Sie bitte daran, wie gute Freundinnen sich verhalten, wenn eine der anderen irgendein Problem oder irgendeine Frustration oder irgend ein schlimmes Erlebnis erzählt!

Sie dürfen also – für männliche Gewohnheiten – ruhig ein bißchen hysterisch übertreiben in ihren Reaktionen! So in der Art von, „O mein Gott! Das ist ja furchtbar! Um Himmels willen – du Arme!“ Usw. usf.

 

Noch einmal das Ziel

Sie soll sich in ihren Gefühlen, ihren Stimmungen, ihren Ängsten, ihren Bedürfnissen, ihren Hoffnungen und Sehnsüchten angenommen, akzeptiert und verstanden fühlen!!!

Alles andere kommt danach erst!

Irgendwelche Vereinbarungen über zukünftiges Verhalten zueinander, irgendwelche Ausmachungen von neuen Regelungen des Zusammenlebens in kleinen oder größeren Dingen – all dies hat erst eine Chance auf Funktionieren, wenn sie wieder ins emotionale Gleichgewicht gekommen ist, wenn sie, wie man sagt, wieder zu sich gekommen ist, wenn sie ihren Gefühlsstau auflösen hat können.

Erst dann nämlich ist sie imstande, unbefangen, unvoreingenommen und vernünftig zur Sache mit Ihnen zu reden.

Und oft genug geht es dann gar nicht darum, irgendwelche Verhandlungen zu führen, irgendwelche Vereinbarungen zu treffen, sondern der Umstand, daß sie sich entlastet hat und wieder sie selbst ist, genügt ihr.

Weil in der inneren Ausgeglichenheit die Schwierigkeiten eben nicht mehr unüberwindbar oder unerträglich erscheinen, sondern eben als ganz normaler Teil des Sandes im Getriebe des Alltags, mit dem man als erwachsener Mensch zurechtkommt.

 

Eine Warnung für ihn

Bilden Sie sich nicht ein, es ist ein Kinderspiel!

Jede Frau ist eine Koryphäe auf dem Gebiet, dem Mann die schlimmsten Schuldgefühle zu machen! Was besonders fatal für ihn ist, wenn sie ihm Vorwürfe macht, die von vornherein ungerecht sind, die sogar himmelschreiend ungerecht sind. Wenn sie ihm eine gemeine, lieblose, rücksichtslose, egoistische Absicht nach der anderen unterstellt! Und das vielleicht noch im tragisch bleichen Modus oder bis aufs Blut gequält oder zwischen Ausbruch und Zusammenbruch oszillierend! Bewundern Sie sie im Stillen für ihre dramatischen Künste, aber nehmen Sie nichts davon persönlich!

Im Moment, wo Sie sich kränken, beleidigen oder verletzen lassen, haben Sie schon verloren! Dann ist Ihr Plan, sie in ihrer Frustration zu verstehen, durchkreuzt, dann haben sie ihn vergessen, dann ist es Ihnen auch egal, denn so lassen Sie sich nicht behandeln!

Macht aber auch nichts! Denn, sobald Ihnen auffällt, daß Sie sich aus dem Gleichgewicht haben bringen lassen, ziehen Sie sich aus der überflüssigen Emotion wieder heraus und machen weiter mit dem Fragen, Zuhören, Nachfragen und Mitempfinden.

Und warum, um Gottes willen, ergeht sie sich in Anklagen und Beschuldigungen, wenn sie angeblich das Ziel hat, sich zu entlasten und sich verstanden zu fühlen?

Das ist nicht so rätselhaft, wie es auf den ersten Blick scheint – es ist viel leichter für sie, sich einfach an Ihnen schadlos zu halten, als das Schwierigere und Schmerzhaftere anzugehen!

Es ist naturgemäß schwieriger und schmerzhafter, sich auf die Gefühle der Enttäuschung, des Scheiterns, der Angst vor der Zukunft, der Mutlosigkeit, des Selbstzweifels und der Hilflosigkeit einzulassen! Aber wenn sie die Scheu davor überwindet, ist sie nachher froh darüber, weil sie wieder in Kontakt mit ihren tieferen Empfindungen gekommen ist, weil sie sich wieder als sie selbst spürt.

Und genau dafür ist es so wichtig, daß Sie sie bei der Stange halten und ihr durch Ihr konsequentes Interesse an dem, wie es ihr geht, an dem, was in ihr vorgeht, vermitteln, daß es O.K. ist, daß sie bei Ihnen den Halt hat, den sie braucht, um sich auf das Schwierige einzulassen!

Auch wenn es tausendmal leichter gesagt als getan, Übung macht den Meister!

 

Seine Wunderwaffe für den Beziehungsfrieden

Hält er sich an dieses „Rezept“ und übt sich darin, solange, bis es ihm leicht von der Hand geht, bzw. leicht von der Zunge, bzw. leicht vom Geist und vom Gemüt, hat er soetwas wie ein Wundermittel zur Verfügung, mit dem er das gute Einvernehmen mit seiner Frau immer wieder rechtzeitig herstellen kann.

Aber mehr als das – er kann ihr Halt sein, sie kann sich auf ihn verlassen, sie ist nicht allein. Und das zählt für sie mehr als alles andere!

Was nicht bedeutet, dass es sich um ein Allheilmittel handelt, das für alle Gelegenheiten geeignet ist.

Es zum Beispiel auch wichtig, im Fall des Falles einen heftigen, wilden, leidenschaftlichen Streit nicht zu vermeiden, sondern sich darauf einzulassen in aller unbefangenen Selbstverständlichkeit und Selbstsicherheit.

Es braucht auch nicht jedes Mal ein ausführliches Gespräch, es kommt letztlich nur auf die Grundhaltung an, aus der heraus er ihr vermitteln kann, daß er sie in ihren Gefühlen ernstnimmt und annimmt.

 

 

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Vorsicht, enthält didaktischen Humor!

 

 

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Kurz und bündig, aber nicht humorlos!

 

So gehen Sie es praktisch an:

So gehen Sie es praktisch an:

Sie haben sich durchgerungen und sind entschlossen auf der Suche nach Paartherapie / Paarcoaching / Eheberatung?

Gut!  – Bevor Sie anrufen, schauen Sie sich bitte auf dieser Seite die Videos „Was Sie bei mir erwartet“ an!

Dabei haben Sie die Wahl, wie Sie sich einen ersten Eindruck von mir und meiner Arbeitsweise verschaffen möchten:

Die Serie der ersten drei Videos ist mit einer hoffentlich unterhaltsamen Dosis ironischen Humors gewürzt, das vierte Video „Was Sie bei mir erwartet (kurz und bündig)“ darunter ist nüchtern, wenn auch nicht unbedingt humorlos oder staubtrocken.

Und lesen Sie sich bitte auf jeden Fall zumindest die Seite „Ihr Weg zur ersten Sitzung“ durch! Damit organisatorisch alles klar und voraussehbar ist.
 

Aber … der andere will/kann nicht mitkommen oder hält nichts davon?

Kein Problem! – Paartherapie / Paarcoaching / Eheberatung im Alleingang ist eine bewährte Methode. Kurz und vereinfacht gesagt: So wie einer allein die Beziehung verderben und sogar scheitern lassen kann, kann er sie auch zum Guten wenden. Lassen Sie sich hier motivieren: „Einspännig im Wilden Westen“!

Aber … Sie sind sich nicht sicher, ob überhaupt Paartherapie / Paarcoaching / Eheberatung das Richtige für Sie ist?

So geht es naturgemäß vielen! – Die Frage läßt sich seriöserweise nur in einem persönlichen Gespräch abklären. Als Tipp: Abwarten ist so gut wie nie eine gute Idee.

Sie halten nach Anregungen, Tipps und Einsichten Ausschau, wie Sie Ihre Beziehung verbessern können?

Das trifft sich 😉 – Die Artikel und Beiträge auf diesen Seiten sind genau dafür gedacht. Tragen Sie sich in das Formular für den Newsletter ein und Sie werden über neue Beiträge informiert!

– Damit Sie sich leichter daran erinnern, sich in guten wie in schlechten Zeiten in der schwierigen Kunst der Liebe zu üben.

 

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Ihre Gefühle sind heilig, seine sind unheilig Kopieren

Tut mir leid – es ist zu spät!

Tut mir leid – es ist zu spät!

Wenn der Zug abgefahren ist, braucht man sich nicht mehr abhetzen, ihn vielleicht doch noch zu erwischen.

Wer gleich von der Theorie zur Praxis schauen möchte, findet den Abschnitt hier!

I

Wenn der Berg der Enttäuschung über die lange Zeit zu groß geworden ist, kann man ihn nicht mehr überwinden; und will es auch nicht mehr. Wozu denn? Der andere hat sich ohnehin nicht geändert! Würde man das Vergangene vergangen sein lassen, machte man tabula rasa, finge man sozusagen noch einmal von vorne an, erlebte man doch nach kürzester Zeit dasselbe in Grün! Das kann man sich an den Fingern einer Hand abzählen!

Und meinetwegen, vielleicht reißt er sich zusammen, vielleicht bessert er sich – aber wo bleibe ich dann? Ich bliebe dann sitzen auf den Jahren des fruchtlosen Bemühens, des Nichternstgenommenwordenseins, des im Regenstehengelassenwordenseins, des Übergangenwordenseins, auf den Jahren der Einsamkeit, der Resignation, der Verzweiflung!

Ach jetzt, jetzt, wo ich sage, mir reichts, und zwar endgültig, ich kann nicht mehr und ich will nicht mehr – jetzt auf einmal hört er zu, jetzt auf einmal sieht er ein, welche Fehler er gemacht hat, jetzt auf einmal tut es ihm leid, unendlich leid; jetzt gelobt er Besserung, jetzt weiß er, wie wichtig ich ihm bin, jetzt will er mich unter keinen Umständen verlieren, jetzt braucht er mich, jetzt bin ich das Wichtigste in seinem Leben! Tsh! – Daß ich nicht lache! Man weiß nicht, soll man lachen oder weinen. Was für eine Ironie! Was für ein dreimal gewickelter Sarkasmus! Jetzt kommt man sich beinahe noch hartherzig und grausam vor, daß man sich auf nichts mehr einlassen will!

Nein, sicher nicht! Es ist zu spät mein Lieber, da hilft auch kein Rotzundwasserheulen, kein Winseln und kein Betteln, keine hochheiligen Versprechungen! Ich bin auch nur ein Mensch, ich hab auch ein Recht auf Glück, ich möchte mich endlich unbelastet am Leben freuen können! Das hättest du dir alles früher überlegen müssen, du hast genug Zeit gehabt, dich zu besinnen, ich hab es dir tausend- und einmal zu verstehen gegeben, daß ich so nicht leben will, daß ich mir eine Beziehung anders vorstelle! Aber du warst mit dir selbst beschäftigt, du hattest wichtigere Dinge im Kopf, und ich war dir nur lästig, nur ein Störfaktor, sobald ich den Mund aufgemacht hab, um dir zu sagen, wie es mir bei dem Ganzen geht!

Du hast keine Zeit dafür gehabt, du hast es nicht für nötig befunden, dich auf mich einzulassen und mir zuzuhören! Bis ich dann einsehen mußte, daß es zwecklos ist, und aufgegeben hab‘ und nur noch irgendwo in irgendeinem versteckten Winkel meiner Seele gehofft und gewartet habe, daß vielleicht ein Wunder geschieht, und du von dir aus das Bedürfnis kriegst, dich für meine Gefühle und meine Bedürfnisse zu interessieren. Aber das ist lang her, diese kindische Hoffnung habe ich hinter mir. Und das ist auch das Gute an unserer Situation, ich mache mir keine Illusionen mehr!

Ich mache dir auch keine Vorwürfe mehr, du bist eben so. Ich wollte es nur die längste Zeit nicht wahrhaben. Ich dachte, du würdest dich weiterentwickeln, du würdest anfangen, Verantwortung zu übernehmen für unsere Beziehung und für die Familie, du würdest deine Selbstbezogenheit überwinden, sodaß eine wirkliche Partnerschaft möglich gewesen wäre statt eines bloßen Nebeneinanderherlebens. Ich hab‘ dir das zugetraut, ich war mir sogar sicher, daß wir dir wichtig genug sind, daß du es nicht zulassen würdest, daß du dich immer mehr von uns entfernst und bestenfalls noch körperlich anwesend bist, aber seelisch woanders, in dich zurückgezogen, teilnahmslos uns gegenüber, nur mehr genervt von uns und immer weniger Zeit überhaupt zuhause.

Ich war eben naiv, das war mein Fehler. Ich hab‘ mir ein Wunschbild von dir gemacht, ich hab‘ mir eine schöne Zukunft für uns vorgestellt und daran festgehalten, ich hab‘ mich daran geklammert, zunehmend verzweifelt, zunehmend erschöpfter, aber ich wollt‘ und wollt‘ meinen Traum nicht fahrenlassen, das wäre eine so schlimme Niederlage gewesen! Jetzt hat mich die Realität trotz allem eingeholt, jetzt kann ich zwischen Illusion und Wirklichkeit unterscheiden, so bitter, so schmerzhaft diese Ernüchterung auch ist!

Aber ich hab‘ mehr als mein halbes Leben noch vor mir und ich weiß jetzt, es ist besser, die Dinge von Anfang an objektiv und nüchtern zu beurteilen und die Wunschträume Wunschträume sein zu lassen! Und ich bin sogar dankbar dafür, daß mir die Augen noch rechtzeitig aufgegangen sind, bevor es zu spät ist, und die Bitterkeit sich einstellt, aus der man nicht mehr herauskommt.

 

II

Die Bitterkeit ist schon am Ruder, nicht die endlose des Alters, sondern die bittere Rache, die bittere Genugtuung, der bittere Triumph, der bittere Stolz, den man in diesem Moment für seine Selbstachtung braucht.

Die Bitterkeit, die einen stark macht, die einem erlaubt, der grenzenlosen Enttäuschung zu trotzen, anstatt sich von ihr ihn den Abgrund stürzen zu lassen.

Wenn man dann stark genug ist, kann man es sich leisten, bescheiden zu werden und den Balken vor der eigenen Stirn zu untersuchen, statt einen Splitter im Auge des Gegenübers nach dem anderen mit Schauder und Ekel zu analysieren, das vernichtende Urteil stets vorgefaßt, nur noch einmal bestätigt. Und nocheinmal und noch einmal, bis man alle seine Zweifel zum Schweigen gebracht hat.

Die lebenslange Bitterkeit, die lebenslange Verachtung, der lebenslange, eiskalte Haß auf den, der einem sein Glück zerstört hat, ist  traditionell durchaus beliebt. Weil die Zweifel nicht in einem Durchgang für immer zu verbannen sind, selbst wenn dieser nach allen Regeln der alttestamentarischen Gerechtigkeit bis zur Neige exerziert worden ist, bis hin zum Pathos und Ethos der griechischen Schicksalstragödie mit Masken, Chor und den leibhaftig gewordenen Erinnyen.

Ganz im Gegenteil, wie der Hausverstand kommentiert, es gehören immer zwei dazu. Und solange man nicht in den Trutzburgen des Wahnsinns seine Zuflucht sucht, findet dieser in seiner Penetranz immer wieder eine unvermutete Gelegenheit, dem Menschen seine leidige Binsenweisheit ins Ohr zu raunen.

Verblendung ist der Fluch der Götter, die auf homerisches Gelächter aus sind. Die Selbstgerechtigkeit erscheint als Gerechtigkeit, mit bestem Wissen und Gewissen, in aller Objektivität und Nüchternheit, rechtschaffen und bieder oder moralphilosophisch und spirituell geprüft und besiegelt.

Je nach Geschmack geht man eher naiv hausbacken an die Schuldfrage heran, „Was kann ich dafür, daß der andere ganz einfach nicht zuhören wollte und kein Interesse daran hatte, wie es mir in unserer Beziehung ging!“;

oder hausbacken psychologisch gebildet, „Der andere ist ein Narzißt, das erkennt man eben erst im Lauf der Zeit, weil jemand mit dieser Persönlichkeitsstörung andere Menschen derart perfekt manipuliert, daß sie sich die längste Zeit immer selber schuld vorkommen, wenn sie in der Beziehung mit ihm frustriert sind, weil er nur sich selbst und seine Interessen im Auge hat!“, wahlweise auch unter Heranziehung anderer Diagnosen, die alle miteinander den Verdacht eigener Haftbarkeit für den jahrelangen Beziehungsfrust entkräften, bleibt man im Rahmen der Hausbackenheit.

Am schlimmsten ist die akademisch gebildete und berufszugelassene psychologische Hausbackenheit, die überzeugt den Anwender wasser-, feuer- und erdbebenschadenversichert. Womit dem fachfremden einerseits die Mühe erspart werden soll, sich jemand zu suchen, der ihn für das entsprechende Honorar lege artis psychodiagnostisch freispricht, andererseits die sich über kurz oder lang oder sehr lang einstellende retrospektive Selbstabwertung, was er damals für ein Tölpel war – diese Art selbstgerechter Verblendung kommt in den besten und allerbesten Familien vor, es ist eine anthropologische Konstante, die des Alters und der damit möglichen Weisheit bedarf, ihrer Versuchung nicht zu verfallen.

 

III

Wenn man dann stark genug ist, bedarf es nicht allzuviel Federlesens sich einzugestehen, daß man jeweils wieder zurückgezogen hat, bevor man seine Bedürfnisse, zum Beispiel das, aufmerksam angehört zu werden und verbindliche Antworten zu erhalten, tatsächlich erfüllt bekommen hatte. Daß man sich abwimmeln lassen hatte; oder ablenken; oder einkaufen; oder für dumm verkaufen; oder einschüchtern; oder abschrecken; oder bestechen; oder erpressen, besonders beliebt bei bestimmten Menschen: moralisch erpressen; oder sonstwie von dem abbringen, was man als Absicht verfolgte.

Was einem weiter auffällt

Stufe 1:
Man hat seine typischen Schwächen erlebt und ihnen wie typisch immer wieder nachgegeben; seinen typischen Ängsten; seinem typischen Ärger; seinem typischen schlechten Gewissen; seiner typische Überheblichkeit; seiner typischen Unterwürfigkeit; seiner typische Unsicherheit; seinen typischen Selbstzweifeln; seiner typischen Impulsivität; seiner typischen Hilflosigkeit; seiner typischen Halsstarrigkeit; seinen typischen tausendundeinen kleinen, mittleren und großen Macken und Krämpfen und Komplexen.

Die nächste Stufe der Einsicht:
Das sind die Macken, Krämpfe und Komplexe, die man schon hatte, bevor man überhaupt wußte, daß es einen Menschen des Geschlechts und des Namens und des Geburtsdatums seines späteren Liebes- und Lebenspartners überhaupt gibt auf der Welt.

Die übernächste:
Das sind die Schwächen, die mit denen des anderen perfekt harmonieren. Wer zur Unterwürfigkeit neigt, sucht sich einen Überheblichen; wer zur Überheblichkeit neigt, sucht sich einen Unterwürfigen. Und so weiter, und so fort.

Die überübernächste:
Wer zur Unterwürfigkeit neigt, hat die Unterwürfigkeit als Kind in der Familie beigebracht bekommen; wer zur Überheblichkeit neigt, hat als Kind in der Familie die Überheblichkeit gelernt. Und so weiter. Und so fort.

Auf dieser Stufe des Selbstverstehens und damit des Verstehens von Partnerschaften und des anderen Menschen in der Beziehung angelangt kann man aus eigener Erkenntnis nachvollziehen, was hier auf der Seite „8 Zusprüche für zwei in schwierigen Zeiten“ als fünfter Zuspruch angeführt ist: 

Die übliche Hoffnung, mit jemand anderem könnte man haben, was man sich wünscht und glücklicher sein, ist zwar tröstlich, aber eine Illusion. Nach einiger Zeit steht man vor den gleichen oder vergleichbaren Schwierigkeiten, es geht nur jedes weitere Mal schneller, bis es so weit ist

Die überüberübernächste:
Solange man seine Schwächen nicht unter Kontrolle hat, sucht man intuitiv nach anderen Menschen, zum Beispiel nach dem nächsten Partner, bei denen man damit gut aufgehoben ist, weil sie die komplementäre Tendenz haben und daher ihrerseits genau auf so jemanden, wie man selber ist, „abfahren“.

Zugleich erlebt man allerdings auch das Problematische, das Schmerzhafte, das Enttäuschende im Spiel der komplementären Schwächen im Lauf der Zeit immer deutlicher, bis man an den Punkt kommt, wo man sich sagt, so kann das nicht weitergehen, da muß etwas anders werden und zwar entscheidend!

Und weil den anderen zu ändern oder ihn zur Änderung zu motivieren so viel ungefährlicher und einfacher scheint, als sich selbst, was aber blöderweise ganz genau auch dessen Auffassung ist, enden die beiden über kurz oder lang im Patt, wo jeder sich insgeheim oder offen darüber beklagt, daß es mit dem anderen immer weniger auszuhalten ist, weil der ganz einfach unrettbar verstockt ist! Oder gestört! Oder vom bösen Geist besessen! – Gut, Letzteres ist aus der Mode!

Daß man seine Macken, Krämpfe und Komplexe nicht kraft Willensbeschluß von einem Tag auf den anderen oder einer Woche, einem Monat, einem Jahr auf die, den, das andere, anderen, andere ablegen kann, wird wohl keiner weiteren Argumentation bedürfen.

Wie aber überwindet man sie sonst? Genau eben in der Konfrontation, in der Beziehung mit einem anderen Menschen, der sie durch seine dazupassende komplementären Schwächen automatisch provoziert, aktiviert und auf der emotionalen Ebene unwillkürlich verlangt. Weil er sie, durchaus normalerweise jenseits einer Bewußtheit dafür, braucht, um die eigenen weiterhin ausleben zu können.

Wozu das? Weil das sich Hingeben, das Nachgeben, das sich motivieren und steuern Lassen von den Versuchungen der eigenen Schwächen sehr viel leichter, natürlicher und sowohl bequemer als auch sicherer ist als das der Versuchung Widerstehen, und sie mit extra Einsatz von Willenskraft und Selbstdisziplin in Schach zu halten. Auch das ist offensichtlich keine exotische Logik!

So wie man das Lampenfieber nur überwinden kann, wenn man sich trotzdem auf die Bühne wagt, kann man seine typischen  Schwächen, aus denen heraus man es nicht schafft, selbstsicher und unbefangen in den Szenen und Dialogen mit einem Partner aufzutreten, der zielsicher den Finger auf alle wunden Punkte legt, nur überwinden, wenn man sich trotzdem immer wieder mit ihm hinstellt. Das findet sich als sechster Zuspruch auf der Seite „8 Zusprüche für zwei in schwierigen Zeiten“ :

Die Idee, man hat aus seinen Irrtümern und Fehlern gelernt und begeht sie nicht noch einmal, klingt vernünftig, entspricht aber nicht der Realität. Man nimmt sich selbst in die nächste Beziehung mit und sucht sich unbewußt und daher umso zielsicherer einen Partner, der einen mit dem Gleichen konfrontiert, das man davor nicht bewältigt hat.

 

IV

Es handelt sich also mitnichten um Dummheit oder eine Art von Masochismus, daß man sich (immer wieder) in genau den falschen Mann (oder die falsche Frau) verliebt, obwohl man sich geschworen hat, nie wieder bin ich so blöd, daß ich auf so einen (oder so eine) hereinfalle. Und immer wieder ist am Anfang alles super, um nicht zu sagen eitel Wonne und der Himmel auf Erden oder jedenfalls alles im grünen Bereich. Hätte man einen Paartherapeuten im Schlepptau gehabt, hätte einen der vorm nächsten Sprung in den Abgrund der gleichen Beziehungshölle zurückgerissen. Oder vielleicht auch nicht, weil man sich eben so lange diese ganz bestimmten inkompatiblen Partner sucht, die einem aber zuerst als genau der richtige Kandidat erscheinen, bis man das Wesentliche begriffen und bewältigt hat.

Dieses Wesentliche hat eine tiefe Komponente, man sucht das beim anderen, was im komplementären Spiel der provozierten Schwächen die Dilemmata aus der Herkunftsfamilie einerseits zuerst re-inszeniert, um sie andererseits anschließend auflösen zu können. Das Ziel der scheinbar mechanisch, wie aus einem unbewußten Zwang, gesuchten Wiederholung des strukturell gleichen problematischen Beziehungsverhältnisses ist die Herstellung von Gerechtigkeit aus der Ungerechtigkeit, der positiven Bewältigung des oft schon über Generationen in den Herkunftsfamilienlinien auf gleiche Art Unbewältigten und Leidvollen in den familiären Beziehungen.

Jede Generation macht es sich unbewußt, manchmal auch bewußt, zur Aufgabe, die Fehler der Eltern nicht zu wiederholen, es besser zu machen, den eigenen Partner besser zu behandeln und den eigenen Kindern nicht das Unrecht zuzufügen, das einem damals zugefügt worden ist. Und das geht tatsächlich nur, wenn man zuerst einmal die gleiche ungerechte Ausgangssituation reinszeniert, wenn man sich in die – strukturell – gleiche schwierige Position bringt wie die, in der sich die Eltern befunden haben. Es ist so, als wollte man den Eltern und Vorfahren zeigen, wie es trotzdem gutgehen kann, als versuchte man, den nächsten möglichen Schritt zum Guten, zum Gerechten und Liebevollen gehen, als wäre man Mitarbeiter in familiären Gerechtigkeitsprojekten, welche über die Generationen vorangetrieben werden.

Reinszeniert werden das Beziehungsverhältnis, die Beziehungspositionen und -rollen, die Beziehungsspiele der Eltern zueinander, das Verhältnis zum gegengeschlechtlichen Elternteil, das schon eng damit verflochten war, das Verhältnis zum gleichgeschlechtlichen Elternteil, kurz: das familiäre Beziehungsgeflecht, die familiären Beziehungspositionen, die familiären Beziehungsspiele. Daraus ergibt sich die Chance und zugleich die Not, die leidvollen und ungerechten Spiele so zu transformieren, daß ihr freudvolles und gerechtes Potential zum Vorschein kommt und die Liebe ans Ruder.

Jeder der in diesem großen Projekt beteiligten Beziehungspartner ist unbewußt im gleichen Dilemma zwischen der loyalen Treue zur Beziehungskultur seiner Herkunftsfamilie und zu den Eltern als deren Autorität und maßgebende Protagonisten einerseits und dem Streben zur Emanzipation davon, das einerseits aus dem unerfüllten Bedürfnis zur unbefangenen Selbstbehauptung des Kindes von damals stammt und andererseits aus der Verantwortung für die eigene Partnerbeziehung und die Beziehungskultur, in der die Kinder großwerden sollen,  eine Kultur, die er nach bestem Wissen und Gewissen gerecht und liebevoll zu gestalten sucht.

Beide gemeinsam sind zugleich die Erben ihrer Traditionen und die Pioniere des idealistischen Fortschritts in ihrer eigenen Verantwortung.

 

V

Wenn der Zug abgefahren ist, kann man sich ein Taxi nehmen oder mit dem Bus fahren oder autostoppen oder Bekannte anrufen, ob sie einen chauffieren würden, oder sich ein Auto mieten oder: auf den nächsten warten oder die Reise verschieben oder die Zeit nutzen, sich den Sinn und Zweck der Reisepläne in der bescherten Muße ohne Hetze noch einmal gründlich zu überlegen.

 

Von der Theorie zur Praxis

„Es ist zu spät, der Zug ist abgefahren!“ ist eine weit verbreitete, verständliche und scheinbar logisch zwingende Haltung des Partners, der über Jahre immer wieder auf die gleiche Art entäuscht worden ist und sich nach langem inneren Ringen notwendigerweise und damit berechtigterweise am Ende seiner Geduld mit dem anderen versteht.

  1. Das Ende der Geduld zu deklarieren, zuerst im eigenen Denken, dann in der Kommunikation mit dem Partner, ist eine Befreiung, eine Entlastung, ein Akt der Selbstversicherung der eigenen Würde und Selbstachtung, ein Schritt der radikalen Selbstbehauptung gegenüber dem Partner.
  2. Die Trennung als notwendig und berechtigt zu sehen, ist zugleich bitter und süß. Das Bittere entspricht dem Bewußtsein des Scheiterns und der späten Genugtuung, dem „Auge um Auge, Zahn für Zahn“ der archaischen Gerechtigkeit. Das Süße der Aussicht auf eine bessere Zukunft, befreit von der erdrückenden, deprimierenden und lähmenden Bürde der Resignation.
  3. Man braucht das Gefühl der Kraft zur Selbstbehauptung, das man so lange vermißt hat, aber man braucht sich daran nicht endlos festklammern. Es reicht, daß man es solange auskostet, bis man seiner Kraft gewiß geworden ist und den Entschluß gefaßt hat, sich der Schwäche nie wieder zu ergeben.
  4. In dieser neuen oder wiedererlangten Gewißheit der Fähigkeit zur natürlichen, unbefangenen Selbstbehauptung kann man es sich nun leisten, zurückzuschauen und herauszufinden, wie man es angestellt hat, daß man über die Jahre immer wieder zurückgesteckt und aufgegeben hat, anstatt sich in den wesentlichen Dingen zu behaupten.
  5. Man erkennt, wie man in tausend kleinen Dingen immer wieder zwar äußerlich nachgegeben oder aufgegeben hat, aber zugleich innerlich dem anderen dafür einen Vorwurf gemacht hat. Man erkennt, daß es aus Liebe, aus Rücksicht, aus Vermeidung unnötiger Konflikte, eben aus lauter ehrenwerten Motiven geschehen ist. Man erkennt, daß man auf die Durchsetzung der eigenen Bedürfnisse und Ansprüche immer wieder mit dem Gedanken verzichtet hat, es mache einem nichts aus, man komme damit zurecht, es sei nicht tragisch – während der andere sonst gekränkt, verletzt, beleidigt und böse auf einen wäre. Im sprichwörtlichen Klischee: „Bevor ich mir drei Tage lang ihr beleidigtes Gesicht anschauen muß, geb‘ ich halt nach!“
  6. Der geheimgehaltene Vorwurf beim Nachgeben jedesmal war nicht tragisch, es war nur ein Anflug von Enttäuschung, ein kleines Ressentiment, das man problemlos wegstecken konnte. Allerdings mahlen Gottes Mühlen langsam aber sicher! Nach Jahren und tausenden kleinen Enttäuschungen, die man hingenommen hat, hat sich daraus ein Berg von Ressentiment aufgebaut! Eine chronische Enttäuschung, ein andauerndes Gefühl von nicht ernstgenommen zu werden, nicht geachtet zu werden, nicht verstanden zu werden oder – unterm Strich – nicht wirklich geliebt zu werden.
  7. Eines Tages ist man dann soweit, daß man dieses Ungleichgewicht, diese Einseitigkeit, den Umstand, daß es immer nur um den anderen geht, um dessen Bedürfnisse, dessen Ansprüche, dessen Gefühle, dessen Probleme, dessen Frustrationen und Befriedigungen, dessen Interessen und Zwecke, während die eigenen unter den Tisch fallen, als zuviel, als nicht mehr akzeptabel, als eine fundamentale Ungerechtigkeit, als definitiv unerträglich und unhaltbar beurteilt. Und dann stellt man dem anderen entweder ein Ultimatum oder erklärt gleich die Trennung.
  8. Den Berg des Ressentiments irgendwie zu überwinden, erscheint einem aussichtslos. Sich dafür überhaupt selber zuständig zu sehen, als frivol. Es war schließlich der andere, der einen jedesmal so unter Druck gesetzt hat, daß man ihm zuliebe zurückgezogen hat! Man selbst hat sich schließlich liebevoll, rücksichtsvoll, einfühlsam und großzügig verhalten – der andere hingegen ist einem sogar das gerade noch vertretbare Mindestmaß an Interesse, Verständnis und Rücksicht schuldig geblieben!
  9. In der Rückschau in der inzwischen wieder erlebten Selbstachtung (durch die Deklaration des ultimativen Endes seiner Geduld mit dem anderen) kann man sich nachträglich die Erkenntnis leisten, daß man erstens freiwillig nachgegeben hat, egal wie edel, hilfreich und gut die Motive dafür waren, und zweitens der Berg des Ressentiment bloß solange existiert, wie man dem anderen weiterhin den Vorwurf macht, er hätte es nicht ausnutzen dürfen, was man ihm so großherzig und aufopferungsvoll angeboten hatte.
  10. Das ist zugegebenermaßen eine herbe Einsicht, zwar im Lichte der Vernunft lapidar und undiskutierbar, aber man gerät in die Position, wo man zum Schaden noch den Spott dazu erntet. Jetzt ist der Moment, wo man die wiedergewonnene Selbstachtung dem Härtetest unterziehen kann:

    Bin ich meiner Kraft zur Selbstbehauptung schon sicher genug, daß ich mir die Selbstverantwortung für die Entscheidung zum präventiven Nachgeben versus dem den Konflikt in Kauf nehmenden Durchsetzen nach Maßgabe von Fairneß und Gerechtigkeit klarmachen kann, ohne ein Wenn und Aber nach dem anderen anzuführen, mit dem ich mich noch immer als Opfer des anderen entschuldigen will?

    Oder spiele ich weiterhin die Rolle dessen, dem es nicht zuzumuten ist, der davon überfordert ist, für sich und seine Bedürfnisse entschieden genug einzustehen?

  11. Früher oder später wird man sich dazu bequemen, den psychologischen Fakten keine kindischen Ausreden mehr entgegenzuhalten. Allein in freier Wildbahn kann das tatsächlich Jahrzehnte dauern – gecoacht von einem Paartherapeuten ist es keine Hexerei, sondern ein sich anbietender Schritt zum Status des seiner Selbstverantwortung uneingeschränkt bewußten Erwachsenen. Der für seine Schwächen und Irrtümer keine Sündenböcke braucht, weil er weise genug geworden ist, zu verstehen, daß noch keiner geboren ist, der ohne Sünde geblieben wäre. Der versteht, daß man immer erst im Nachhinein klüger wird, und daß genau darin das Charisma des Menschen besteht, daß er aus Versuch und Irrtum lernt und mit der Zeit der Übung die Fähigkeit entwickelt, den Versuchungen immer erfolgreicher zu widersagen!
  12. Na gut – und was macht man dann, konkret und praktisch? Wenn man Glück hat, und der andere hat noch nicht unwiderruflich das Weite gesucht hat, praktiziert man die konsequente, faire und gerechte Durchsetzung der eigenen Bedürfnisse, Vorstellungen und Ansprüche; aus eigener Initiative, aus eigener Motivation; ohne Ausreden und Beschuldigungen; ohne darauf zu schielen, ob der andere damit etwas anfangen kann, ob er das neue Verhalten begrüßt oder zu boykottieren strebt; ohne Rücksicht auf Verluste, könnte man sagen – bedenkt man, daß beide nichts anderes zu verlieren haben als die Abhängigkeit von ihren Schwächen; mit dem Ehrgeiz des Sportlers, der so lange trainiert, bis er mit seiner Leistung zufrieden ist.
  13. Na fein – und was wenn der andere nicht im Traum daran denkt, irgendetwas anders zu machen als all die frustrierenden Jahre davor? Das wird er zuerst einmal und sogar extra penetrant, wenn auch nicht unbedingt bewußt oder gar zugegeben. Aber steter Tropfen höhlt den Stein! Man kann nicht ewig weiter ein altes Spiel spielen, wenn der Spielpartner neuen Regeln folgt, egal was man anstellt! Das wird einem irgendwann zu dumm. Dann freundet man sich mit dem neu angebotenen Spiel an oder verläßt das Spielfeld und sucht sich einen Partner, mit dem  man das alte weiterspielen kann. Das heißt, keiner kann seinen Partner dazu veranlassen, sich neu zu orientieren, wenn der partout nicht will! Aber jeder kann aus eigener Entschließung konsequent fair und gerecht mit dem anderen umgehen und der Versuchung widerstehen, in die zur Unfairheit und Ungerechtigkeit führenden Umgangsmethoden aus der Vergangenheit wieder einzuklinken.
  14. Um es zu betonen: der andere gerät in die Krise, wenn er mit den jahrelang akzeptierten Verhaltensweisen und Einstellungen auf einmal  konsequent Schiffbruch erleidet! Aber Krise heißt nichts anderes, als mit der Notwendigkeit zur Neuorientierung konfrontiert zu sein. Noch präziser: keiner orientiert sich in wesentlichen Erwartungen und Verhaltensweisen neu, wenn es nicht sein muß! Das ist das ökonomische Prinzip unseres Energiehaushalts, dem wir notwendigerweise Beachtung schenken müssen, weil wir nicht unbegrenzt Kraft zur Verfügung haben. Das geschieht automatisch und lebenslang so, auch wenn wir die vielen kleinen Krisen im Laufe der Jahre und Jahrzehnte nicht extra als solche bezeichnen. Gottseidank halten wir heftigere Turbulenzen nicht unbegrenzt lange aus, sondern arrangieren uns rechtzeitig so, daß wir entsprechend der neuen Umstände in ein neues Gleichgewicht kommen.
  15. Das bedeutet, wenn die Veränderung der Beziehung in einem Paar vorerst auch einseitig erfolgt, und eine zeitlang Turbulenzen heftiger Art herrschen, kommt es früher oder später zu einer neuen Harmonie, die für beide befriedigend ist. Vorausgesetzt, es läuft keiner davon, bevor sich das neue Gleichgewicht einpendeln kann.
  16. Nur weil der andere in die Krise gerät, wenn sein Partner die vertrauten Spiele nicht mehr mitspielt und unbeirrbar konsequent nur mehr zweifelhafte neue anbietet, heißt das aber nicht, daß der aus der Not motivierte Erneuerer nicht genauso wilden und unvorhersehbaren Stürmen ausgesetzt wäre! Die Achterbahn der Gefühle, die Geisterbahn des Grübelns, das Fegefeuer des Zweifels verschonen auch den heldenhaftesten Helden nicht! Zur Beruhigung kann man sich der Weltliteratur bedienen und Dantes Inferno besuchen oder die Schicksale der Propheten studieren.

Zur Ermutigung

Das heulende Elend gehört dazu, es ist gut, die Hilflosigkeit und die Ohnmacht und die Enttäuschungen zu beweinen! Das ist für Frauen leichter zu verstehen als für Männer.

Dem Mann ist zu vermitteln: das Empfinden der Einsamkeit und die Überzeugung, alle Möglichkeiten ausgeschöpft zu haben, ganz besonders der Gedanke, sie ist eben so, da ist ganz einfach nichts anderes drin, sie ist so mit sich selbst beschäftigt, mit ihrem ständigen Chaos und ihrem Drama, da ist keine Kapazität frei für den anderen – das alles gehört dazu!

Eine heute beinahe extra-terrestrisch anmutende Dimension der weiblichen Bezogenheit auf das Männliche

Als Frau geht sie – instinktiv – davon aus, wenn er nicht entschieden genug von ihr verlangt, daß sie sich gefälligst auf ihn einlassen soll, sondern sich abwimmeln läßt, dann ist es ihm nicht so wichtig, dann kommt er damit schon zurecht. „Wenn es ihm ernsthaft gegen den Strich geht, wird er es sich ja nicht bieten lassen von mir!“, ist ihre automatische Annahme. Darum fühlen sich Frauen auch regelrecht hundsgemein und niederträchtig hintergangen, getäuscht und betrogen, wenn er eines schönen Tages erklärt, „Ich kann so nicht weiter. Tut mir leid!“ und jetzt zum ersten Mal unnachgiebig bei seinem Standpunkt bleibt, während er all die Jahre und noch bis gestern in schöner Regelmäßigkeit nachgegeben hatte, wenn sie es darauf anlegte.

Daß er nicht von vornherein weiß, daß sie instinktiv auf seine souveräne Selbstbehauptung vertraut; daß er eine solche Idee als nachgerade unmoralisch, nämlich als egoistisch, egozentrisch, narzißtisch und sowieso „patriarchalisch“ oder primitiv „macho-typisch“ von sich gewiesen hätte, je idealistischer, desto vehementer, je gebildeter, desto überzeugender, ist so üblich wie tragisch verblendet.

Diesen Irrtum später als solchen zu erkennen, erfordert eine gewisse selbstironische Nonchalance, vorsichtig formuliert. Davor genügt eine Portion bewährter Skepsis. Bevor man sich daran macht, die Hypothese der präideologischen Legitimität männlicher Autorität systematisch im Experiment zu überprüfen, und mit ungläubigem Staunen die weibliche Hingabe als so gut wie umstandslose und regelhafte Antwort darauf zur Kenntnis nehmen muß.

Eine Offenbarung, nicht weniger!

 

 

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Vorsicht, enthält didaktischen Humor!

 

 

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Kurz und bündig, aber nicht humorlos!

 

So gehen Sie es praktisch an:

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Gut!  – Bevor Sie anrufen, schauen Sie sich bitte auf dieser Seite die Videos „Was Sie bei mir erwartet“ an!

Dabei haben Sie die Wahl, wie Sie sich einen ersten Eindruck von mir und meiner Arbeitsweise verschaffen möchten:

Die Serie der ersten drei Videos ist mit einer hoffentlich unterhaltsamen Dosis ironischen Humors gewürzt, das vierte Video „Was Sie bei mir erwartet (kurz und bündig)“ darunter ist nüchtern, wenn auch nicht unbedingt humorlos oder staubtrocken.

Und lesen Sie sich bitte auf jeden Fall zumindest die Seite „Ihr Weg zur ersten Sitzung“ durch! Damit organisatorisch alles klar und voraussehbar ist.

Aber … der andere will/kann nicht mitkommen oder hält nichts davon?

Kein Problem! – Paartherapie / Paarcoaching / Eheberatung im Alleingang ist eine bewährte Methode. Kurz und vereinfacht gesagt: So wie einer allein die Beziehung verderben und sogar scheitern lassen kann, kann er sie auch zum Guten wenden. Lassen Sie sich hier motivieren: „Einspännig im Wilden Westen“!

Aber … Sie sind sich nicht sicher, ob überhaupt Paartherapie / Paarcoaching / Eheberatung das Richtige für Sie ist?

So geht es naturgemäß vielen! – Die Frage läßt sich seriöserweise nur in einem persönlichen Gespräch abklären. Als Tipp: Abwarten ist so gut wie nie eine gute Idee.

Sie halten nach Anregungen, Tipps und Einsichten Ausschau, wie Sie Ihre Beziehung verbessern können?

Das trifft sich 😉 – Die Artikel und Beiträge auf diesen Seiten sind genau dafür gedacht. Tragen Sie sich in das Formular für den Newsletter ein und Sie werden über neue Beiträge informiert!

– Damit Sie sich leichter daran erinnern, sich in guten wie in schlechten Zeiten in der schwierigen Kunst der Liebe zu üben.

 

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Ihre Gefühle sind heilig, seine sind unheilig Kopieren

Unschuldig und sicher zur Trennung

Ein unschuldiger und sicherer Weg zur Trennung

Ob unbewußt oder bewußt, steht sie vor der Frage, wie mach ich’s, daß ich ihn loswerde, und jeder mich bedauert, was ich für ein Pech hatte, an so einen Versager geraten zu sein, gibt es ein bewährtes Rezept für die Frau.

Erzählen Sie ihm, möglichst dramatisch, was heute schon wieder Unerträgliches passiert ist, wer Sie schon wieder und wie genervt, enttäuscht, gequält und an den Rand des Nervenzusammenbruchs gebracht hat, wie Sie das alles nur mehr überfordert und hilflos macht, daß Ihnen alles ganz einfach zu viel ist, daß Sie am Ende Ihrer Kräfte sind und sich vorkommen wie ein Roboter, der auf Autopilot läuft, aber nicht mehr wie ein Mensch, der es sich leisten kann, Bedürfnisse und Gefühle zu haben, weil keiner da ist, der sich dafür interessiert, wie es Ihnen eigentlich geht, sondern jeder will bloß etwas von Ihnen, jeder erwartet bloß, daß Sie für ihn da sind, aber für Sie ist keiner da, sie gehen am Ende des Tages leer aus und sind komplett fertig und fallen am Abend wie tot ins Bett und hoffen, daß Sie möglichst schnell einschlafen, weil das ganze Hamsterrad am nächsten Tag in der Früh genauso weitergeht!

Wenn wenigstens er Rücksicht nehmen würde auf Sie, wenn er wenigstens ab und zu Ihnen vermitteln würde, daß er Sie überhaupt wahrnimmt als Mensch mit Gefühlen und Bedürfnissen, wenn er wenigstens ab und zu überhaupt mit Ihnen sprechen würde und sich auf Sie einlassen würde, geschweige denn Verständnis für Sie zeigen und Ihnen Dinge abnehmen, im Haushalt zum Beispiel und mit den Kindern und mit dem ganzen Streß, anstatt es für selbstverständlich zu nehmen und nicht einmal zu sehen, was Sie alles für ihn und die Kinder tun und wie Sie sich bemühen, es ihm schön zu machen und dafür zu sorgen, daß es den Kindern gutgeht!

Aber nein, er tut, als wären Sie gar nicht vorhanden, als wären Sie das Dienstmädchen, die Köchin und der Babysitter in einer Person, als wären Sie bloß Personal, als wäre es Ihre Pflicht, ständig hinter ihm herzuräumen und ihn hinten und vorne zu bedienen, während er es sich gut gehen läßt und seine ach so wichtigen Interessen verfolgt und sich jedesmal ausredet oder leere Versprechungen macht und sich bei der ersten Gelegenheit verdrückt, wenn Sie ihn zur Rede stellen.

Als Steigerungsstufe bietet sich zwanglos Folgendes an: „Und dann soll ich Dir auch noch auf Abruf zum Sex zur Verfügung stehen! Ich bin erschöpft und weiß nicht mehr, wo mir der Kopf steht, und du bildest dir ein, sobald du deinen starken Arm um mich legst, erfaßt mich das unwiderstehliche Begehren nach deiner Leidenschaft? O, meinem Herrn und Gebieter verlangt nach mir, welche Auszeichnung! – Ja, sicher!“

Ob Sie ihn gleich bei der Haustür damit überfallen oder einen günstigen Moment abwarten, wo er nicht so leicht auskann; ob Sie so lange eine leidende oder böse Miene machen, bis er sie fragt, was Sie haben, oder ob Sie von sich aus mit etwas Unverfänglichem anfangen und bei der ersten Gelegenheit zur Klagetirade übergehen; ob Sie es beim Klagen bewenden lassen oder zum Anklagen und zu den bitteren Vorwürfen übergehen, das alles ist eine Geschmacks- und Stilfrage einerseits und eine taktische und strategische Abwägung andererseits.

Es geht allein darum, daß Sie ihm ein schlechtes Gewissen machen, aus dem heraus er sich dann um Sie bemüht und versucht, Ihnen zu helfen. Oder zumindest sein Mitgefühl mit Ihrem Unglück erwecken und so an seinen Beschützerinstinkt appellieren, der ihn dann automatisch motiviert, sich ehrgeizig darum zu bemühen, Ihnen mit gutem Rat und guter Tat zur Lösung Ihrer Probleme zu verhelfen.

Das ist das Stichwort: Lösung Ihrer Probleme; dazu: guter Rat!

Sie, Ihre Mutter, Ihre Schwester, Ihre Freundinnen und der Rest der weiblichen Welt wissen, daß das Letzte, was Ihnen hilft, gescheite Problemanalysen und daraus abgeleitete vernünftige Ratschläge, wie Sie das Problem in Zukunft vermeiden können, sind. Sie wissen, daß es das Dümmste ist, was er in so einer Situation tun kann, weil Sie nichts anderes brauchen als jemand, der Ihnen zuhört und Sie versteht. Punkt. Sonst nichts, aber eben das – und ohne Wenn und Aber!

Er hingegen hat davon keine Ahnung, ganz im Gegenteil! Er glaubt, je präziser und klarer er die Problemsituation und die sie verursachenden Faktoren und sie begünstigenden Bedingungen analysiert, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, daß die aus der umfassenden Analyse sich anbietenden Hypothesen für Lösungsstrategien zum gewünschten Ergebnis führen würden.

Vor allem aber – was er nicht weiß und weshalb er von vornherein schiefliegt mit seinen Bemühungen um ein adäquates Verständnis der Problemkonstellation, ist auf der Meta-Ebene gelegen: Was ist der Zweck des Gesprächs, zu dem Sie ihn motiviert haben?

Daß Sie sich ausreden, auskotzen, ausjammern können; daß Sie sich die Dinge, die Sie belasten, von der Seele reden können; daß Sie die Frustrationen loswerden; daß Sie den Kopf wieder frei kriegen; daß Sie wieder zu sich kommen; daß Sie sich entlasten können und wieder ins Gleichgewicht kommen.

„Ja sicher, was soll daran erwähnenswert sein?“, fragt man als Frau. – Nichts. Außer daß ein Mann das nicht weiß, das nicht für möglich hält, das für kurzsichtig und verantwortungslos und Zeitverschwendung hielte, weil es doch nachgerade frivol, wenn nicht kindisch ist, seine Probleme gar nicht aus der Welt schaffen zu wollen, sondern sich damit zufriedenzugeben, in regelmäßigen Abständen den Frust, den man deretwegen aufgestaut hat, wieder loszuwerden und auf diese Art immer wieder ins emotionale Gleichgewicht und in eine ausgeglichene Gemütsverfassung zu kommen.

In dieser Unwissenheit über die weibliche Strategie der fortlaufenden Herstellung des emotionalen und energetischen Gleichgewichts durch das Sichaussprechen und mitfühlend angehört Werden – nein: von anderen Frauen – mitfühlend, mitleidend, mitfreuend, mitärgernd, mitjammernd, mitklagend, mitschimpfend – also in gefühlsmäßigem Mitschwingen, in emotionaler Resonanz und ungeteilter Zuwendung angehört Werden, und dies im Quid-pro-quo, also gegenseitig sich durch Resonanz zur Entlastung zu verhelfen, macht es der Mann von vornherein falsch, ist sie von seinen Bemühungen von vornherein frustriert, fühlt sie sich von vornherein nicht akzeptiert und nicht verstanden, und fühlt er sich von vornherein zurückgewiesen und radikal ungerecht kritisiert in seinem selbstlos und liebevoll engagierten Versuch, ihr zu helfen.

Nach einiger Zeit kommt er zum Schluß, er ist der Falsche für sie, was auch immer er versucht, er macht es sowieso falsch, sie kann mit ihm nichts anfangen, sie kann ihn nicht brauchen, im Gegenteil, er macht ihr das Leben nur schwer – also was macht er noch da!

Angenommen, sie ändert ihre Absicht und will ihn behalten; oder sie wollte ihn vom Bewußten her doch gar nicht vertreiben, aber die beschriebenen Kalamitäten sind zur Regel geworden, und sie ist zum Schluß gekommen, er kann oder will sie nicht verstehen; oder sie ist zur Diagnose gelangt, sie haben Kommunkationsprobleme, die ihre Beziehung gefährden – im Klartext – „Er kann nicht kommunizieren!“, was kann sie tun?

Ihn nicht mehr mit einer Frau verwechseln. Ihn nicht mehr als Ersatz für eine beste Freundin zu gebrauchen versuchen. Ihm ihre Probleme nur mehr dann erzählen, wenn es ihr um eine dauerhafte und langfristige Lösung geht, das heißt, wenn sie ein bestimmtes Problem tatsächlich ein- für allemal aus der Welt schaffen will.

Aber davor – ihren aufgestauten Frust nicht mehr an ihm auslassen, nur weil sonst keiner da ist und er – noch – nicht fluchtartig das Haus verläßt, wenn sie damit anfängt.

Daß sie sich dann die Mühe machen müßte, sich die gesicherte Möglichkeit zu organisieren, jeweils bei Bedarf eine andere Frau als willige und interessierte Zuhörerin an die Strippe (oder ersatzweise in das Chatprogramm) zu bekommen oder sich mit ihr zu treffen, um sich gegenseitig zu erzählen, was aktuell alles los ist, ist unumgänglich. Auch wenn es heute oft gar nicht einfach zu bewerkstelligen ist.

Viele haben das ja und nutzen routinemäßig diese instinktiv und intuitiv richtige Entlastungsmethode. Aber oft ist es bequemer, den Mann dafür heranzuziehen zu versuchen, wenn er schon zur Verfügung ist.

Für den Ausnahmefall, als Notlösung funktioniert das auch – aber nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen!

Nämlich? Sie muß ihm erklären, daß sie von ihm gerne etwas hätte, was ihm als Mann gegen den Strich geht und dessen guten Zweck er als Mann von sich aus mitnichten sehen würde. Er möge ihr bitte für eine halbe Stunde oder so eine gute Freundin ersetzen. Dafür muß er vorher genau instruiert werden, wie eine gute Freundin sich als Zuhörerin verhält, was sie tut, was sie sagt und wie sie es sagt – vor allem auch, was sie nicht tut und sicher nicht sagt.

Wenn er versteht, daß das Erwartete mitnichten eine Hexerei ist, sondern tatsächlich wie ein Rollenspiel „ihre beste Freundin“, in dem er sich den ganzen Ehrgeiz, ihr zu helfen, ersparen kann, weil es genügt, interessiert zuzuhören, erkennbar (bis demonstrativ übertrieben) gefühlsmäßig mitzuschwingen und ab und zu „und was noch?“ zu fragen, probiert er es ohne die übliche Angst vor ihrer Unzufriedenheit und ihren Vorwürfen und dem Streit, zu dem das Ganze dann ausartet.

Wenn sie ihn dabei erst einmal behandelt wie der Regisseur einen Schauspieler, der eine neue Rolle spielen soll, also den Dialog so lange mit ihm probt, bis sie mit der Darstellung zufrieden ist, hat er es bald heraußen und genießt es sogar. Weil er instinktiv  dankbar dafür ist, ihr einen guten Dienst erweisen zu können. Außerdem bekommt er einen Einblick in die weibliche Psyche, der ihn durchaus verblüfft und fasziniert.

Und solange das ihre Notlösung im Ausnahmefall bleibt, kommt er sich auch nicht psychisch kastriert vor, und enterotisiert es ihre Beziehung zueinander auch nicht.

 

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Covideos

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Paare unter dem CoV-2-Stern

Keiner hier und anderswo bleibt ungeschoren, ob Schaf oder Wolf, ob Hirte oder Jäger.

Im Druckkochtopf ist man schneller durch!

Sie bleiben hoffnungsvolle Fälle!

Video: Die Krise provoziert zur Befreiung durch Bewußtheit

Den nächsten Freiheitsgrad erwerben!

 

Paartherapie/ Paarcoaching/ Paarberatung

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Das Hosenproblem nehmen sie mit

Das Hosenproblem nehmen sie mit

 

 

Die Frauen von heute sind arm dran.

 

Er will die Hosen nicht anziehen.

Er findet Strampelanzüge bequemer.

Das ist auch echt süß.

Eine Zeit lang.

 

Sie will den Hosenanzug nicht ausziehen.

Sie ist eben taff.

Das hat auch seinen Reiz.

Eine Zeit lang.

 

Und dann?

 

Dann ist Feuer am Dach.

Dann heißen sie einander Brandstifter.

Im Brustton der Überzeugung.

 

Dann herrschen Heulen und Zähneknirschen.

Alles rennet, rettet, flüchtet.

Zur Nächsten, zum Nächsten.

 

Und?

 

Das Hosenproblem nehmen sie mit.

 

 

 

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Esoterische Tipps für Paartherapieklienten

Esoterische Tipps für Paartherapieklienten

 

 

Wenn Sie wollen, daß was anders wird, müssen Sie was anderes tun!

Es ist halt so meine Art, schonungslos offen und direkt zu werden, wenn sich die Gelegenheit bietet.

Das ist immer dann der Fall, wenn einer sich selbst schonend und rücksichtsvoll indirekt darauf versteift, daß es anders werden muß.

Man ist sehr rücksichtsvoll indirekt, man geht schonend vor. Und weil man irgendwo anfangen muß damit, warum nicht mit sich selber!

Zuerst muß man einmal lernen, sich selber zu schonen, und wenn man das gut genug beherrscht, kann man sich daran wagen, den anderen zu schonen, nicht!

Es ist so wie mit der Liebe: Wie soll ich einen anderen lieben können, wenn ich nicht zuerst lerne, mich selbst zu lieben!

Wer die Idee nicht kennt, hat sich zuwenig mit Esoterik beschäftigt.

So jemand findet es wahrscheinlich sogar komisch, wenn jemand sich selber heiratet!

Dabei liegen die Vorteile doch auf der Hand, nicht zuletzt bei der Scheidung. Wenn man so tödlich beleidigt auf sich ist, daß man sich verlassen will, kann man sich selbst bluten lassen und den letzten Cent aus sich herauspressen, aber es schadet nichts, weil man zugleich der Ausgepreßte und der Auspresser ist! Wohnung, Kind, Hund, Auto, Aktien, alles, was man sich als Racheengel entreißt, bleibt einem trotzdem. Und wenn man sich auch das Besuchsrecht für die innere Kinderschar aufs gesetzliche Minimum reduziert, mein Gott, na und! Der Sieger-Teil in einem hat die Kinder ohnehin die übrigen 26 Tage im Monat bei sich.

Zurück vom Tausendsten ins Hundertste!

„Wenn sich nicht bald was ändert und zwar entscheidend, hau‘ ich den Hut drauf! Mir reicht’s eigentlich schon die längste Zeit, aber ich will ja nicht so sein, eine Chance geb‘ ich uns noch.“ Nein, das wird nicht unbedingt gesagt, aber in seiner ultimativen Bedingtheit gedacht.

Es hat noch keinen gegeben, der damit etwas anderes meinte als: „… geb‘ ich dem anderen noch!“

Und nicht überraschend: „Wenn sich der andere nicht bald …“

Eine besonders treuherzig gemeinte Form davon ist: „Wenn sich nicht bald was an meinen Gefühlen ändert, dann …“

Genausogut könnte man verkünden: „Wenn ich nicht bald im Lotto gewinne, dann …“

Sie merken wahrscheinlich schon, worauf ich hinauswill. Weder der andere noch die Gefühle werden sich mit einer größeren Wahrscheinlichkeit ändern, als man einen Lottosechser haben wird.

Na fein, und wozu dann überhaupt irgendeine Hoffnung haben oder gar Zeit und Geld für Paartherapie verschwenden?

Ich weiß, es ist ungerecht, wenn nicht an der Grenze zur schreienden Ungerechtigkeit, daß man alles selber machen muß.

Sogar in der Paartherapie, wo man doch dafür bezahlt, daß der Therapeut was macht.

Ein nicht wirklich unzutreffender Vergleich ist der mit einem Tennisspieler, der gegen einen anderen seit Jahr und Tag nichts als verliert, jedenfalls unterm Strich der Matches.

Engagiert sich der einen Coach mit der Erwartung, daß der den Angstgegner dazu veranlaßt, nicht mehr so einen gemeinen Topspin zu spielen, das Service auch einmal in die Ecke zu donnern, die man leichter erreicht und die Stopbälle zumindest so weit im Feld zu plazieren, daß man um Himmels willen eine faire Chance hat, sie noch zu erwischen?

Eben!

Und noch viel schlimmer, so ein Coach erstellt einen Trainingsplan und redet einem gut zu und tröstet und ermutigt einen, aber nichtdestotrotz beharrt er mitleidlos darauf, daß man selber trainieren muß, als ob es ihm völlig wurscht wäre, wie anstrengend, wie ermüdend und wie frustrierend es ist, zum Beispiel eine neue Schlagtechnik für die Rückhand zu erlernen, wo man sich sein ganzes bisheriges Spielerleben auf die alte verlassen und sie mehr oder weniger zur Perfektion gebracht hat.

Und jetzt zurück vom Hundersten zum Einen:

„Wenn Sie wollen, daß was anders wird, müssen Sie was anderes tun!“ ist das Eine.

Aber man kann es mit mindestens 10 verschiedenen Betonungen lesen. Vier können Sie unten ausprobieren, das ist der Grundstock.

Wenn Sie wollen, daß was anders wird, müssen Sie was anderes tun!

Wenn Sie wollen, daß was anders wird, müssen Sie was anderes tun!

Wenn Sie wollen, daß was anders wird, müssen Sie was anderes tun!

Wenn Sie wollen, daß was anders wird, müssen Sie was anderes tun!

Um eine weitere esoterische Ergänzung kommen wir an diesem Punkt nicht herum.

Sie hat mit der Zeit zu tun, genauer eigentlich, mit der subjektiven Idee, was eine vertretbare Zeitspanne des Vergíeßens von noch mehr Schweiß und gegebenenfalls Tränen als bisher im Vergleich zum mitteleuropäischen Durchschnitt für ein paartherapeutisches Coachingprojekt wäre:

Wenn Sie wollen, daß was anders wird, müssen Sie was anderes tun! –
Und zwar so lange, bis (tatsächlich) was anders geworden ist!

Frappierend, ich weiß.

Das heißt eben gerade nicht:

… so lange es Ihnen zumutbar erscheint

… so lange es Ihnen erträglich vorkommt

… so lange Sie dran glauben, daß es was bringen wird

… so lange Ihre Geduld reicht

… so lange, wie Sie in einem Buch oder auf einer Webseite gelesen haben, daß Paartherapie dauert

…so lange es Ihr Budget nicht so strapaziert, daß Sie vielleicht auf den Skiurklaub verzichten müßten

…so lange, wie eine Bekannte erzählt hat, daß sie mit ihrem Mann in Paartherapie gegangen ist

Es ist wie beim Klavierspielen. Man lernt es so lange, bis man es kann. Man übt es in immer schwierigeren Stufen. Falls man es können will. Nicht nur gerne können würde.

Es ist wie beim Sprechen. Man lernt es, weil man es können will. Wie beim Stehen, Gehen, Laufen, Springen, Radfahren, Schwimmen.

Wie beim Rollschuhfahren, Schifahren, Skateboardfahren, Autofahren.

Wie beim Universitätsstudium oder einer Berufsausbildung. Wenn man tatsächlich Arzt oder Lehrer oder Polizist oder Biobauer werden will, lernt man so lang die Dinge, die man für den Abschluß der Ausbildung braucht, bis man ihn hat.

Ach, ich hab‘ mir das so schön vorgestellt, Kinderärztin zu sein.
Und warum hast du dann das Medizinstudium nach drei Semestern aufgegeben?
Na, weißt du, wie man sich da abquälen muß! Lernen, lernen und nochmals lernen! Alles was recht ist, aber mir ist das einfach zu viel!

P.S.: Selbstverständlich haben Sie absolut recht, wenn Sie vor lauter Hinken der Vergleiche zuerst einmal übersehen, daß man Ersteres übersehen muß, wenn man die versteckte esoterische Botschaft in ihnen entdecken will. Aber ich hab‘ mir gedacht, „Nur den Humor nicht verlieren!“ wäre als Tipp einfach zu plump gewesen.

 

 

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Wie man ihn garantiert und kraftschonend loswird

Wie man ihn garantiert und kraftschonend loswird

loswerden

Bild: „loswerden“

Wie man ihn garantiert und kraftschonend loswird –
und niemand einem die Schuld dafür geben kann

Schritt 1:
Rauben Sie ihm seine Selbstachtung!

Wie? Zeigen Sie sich ihm dauerhaft unglücklich!

Das heißt, was auch immer er anstellt, um Sie aus ihrem Unglücklichsein herauszukriegen, es hilft leider Gottes nichts. Am besten geht es, wenn Sie sich für kurze Zeit zu errappeln scheinen, aber danach wieder zurücksinken in Ihr Leid, idealerweise noch ein wenig tiefer als vorher. Was nachvollziehbar ist, weil Ihre Hoffnung enttäuscht worden ist. Je öfter er erlebt, daß eine Schwalbe noch keinen Sommer macht, desto schneller und gründlicher fühlt er sich als Versager.

 

Schritt 2:
Machen Sie ihm das Leben zur Hölle!

Wie? Machen Sie ihm klar, daß es seine Schuld ist, daß Sie neben ihm nicht glücklich sein können!

Je subtiler Sie das rüberbringen, desto günstiger, weil er dann die Schlußfolgerung selber ziehen wird und keine Möglichkeit hat, dagegen zu widersprechen. Im Gegenteil, Sie sind es, die ihm widersprechen, wenn er sich Selbstvorwürfe macht. Sie loben ihn für seine Versuche, sie aufzuheitern und Ihnen Ihr Los zu erleichtern, Sie sind ihm dankbar, daß er sich so abrackert, es rührt Sie, aber was sollen Sie tun, Sie wollen ihm doch nichts vormachen, Sie wissen doch, daß er Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit mehr schätzt als barmherzige Lügen! Seine Bemühungen reichen einfach nicht, er merkt es ja selber!

 

Schritt 3:
Warten Sie ab, bis er von selber geht!

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis er Sie von sich befreien wird. Egal, wie er es anlegt und rechtfertigt. Er wird einsehen, daß er als Mann nicht gut genug ist für Sie, und daß Sie mit einem anderen besser dran wären. Mit einem, der Sie wirklich versteht und Ihnen geben kann, was Sie brauchen. Er kann nicht mehr die Augen davor verschließen, daß er Sie unterm Strich nichts als enttäuscht hat. Es wäre frevelhaft und unentschuldbar, Ihrem Glück noch länger im Wege zu stehen.

Natürlich macht Sie das in dem Moment noch verzweifelter, als Sie es sowieso schon die ganze Zeit waren. Aber Sie verstehen, was er meint, und er hat letzten Endes Recht, Sie müssen tapfer sein und an die Zukunft denken. Manchmal ist die Wahrheit nichts als bitter, und das Schicksal erweist sich als erbarmungslos.

 

Wichtig: Vergessen Sie nicht das Image-Management!

Was den Rest ihrer Umgebung angeht, Freunde, Verwandte, Bekannte und Kollegen, da lassen Sie sich nichts anmerken, vielleicht bis ganz zuletzt nicht.  Sie wollten niemand belästigen mit ihren Sorgen. Sie befürchteten vielleicht auch, wenn Sie überhaupt davon anfingen, würde alles auf einmal aus Ihnen herausbrechen und Sie könnten tagelang nicht mehr aufhören zu weinen. Und außerdem hätten Sie sich geschämt vor den anderen, weil Sie es nicht geschafft haben, glücklich zu werden mit ihm.

Sich nichts anmerken zu lassen, ist allein schon deshalb empfehlenswert, weil Sie sich den Aufwand ersparen, die leidende Miene auch vor anderen als ihm zur Schau tragen zu müssen und noch dazu dauernd darauf zu achten, daß Sie nicht als Spielverderber und Spaßbremse betrachtet werden. Außerdem wären Sie schön blöd, ihren Freundinnen den Triumph zu gönnen, Sie zu bedauern und zu trösten und über Ihren Mann herzuziehen.

Ein weiterer Grund, ein unverfänglich positives Bild nach außen zu pflegen, besteht darin, daß Sie sich Ihren Partnermarktwert nicht unnötig verderben wollen. Eine entspannte und lebensfrohe Ausstrahlung läßt sehr viel mehr Auswahl als eine tragisch leidende. Für die erwärmen sich nur die Helfertripper, denen es an Selbstsicherheit und Power fehlt. Aber andererseits, die sind viel leichter zu handlen als die Macho-Typen! Aber gut, das brauche ich Ihnen nicht extra zu erläutern, Sie sind ja nicht von gestern, wenn Sie das hier lesen.

Last but not least: Wenn Ihre Umgebung aus allen Wolken fällt, wenn es zur Trennung kommt, warten die Leute auf Hinweise von Ihnen, wie sie sich das erklären sollen. Was wiederum bedeutet, Sie können die Story so erzählen, daß Sie soviel Mitleid und Bewunderung für Ihre Tapferkeit dafür erhalten, wie Ihnen selber passend erscheint, statt sich mit schon vorgefertigten Meinungen herumschlagen zu müssen.

Also: Keine Müdigkeit vorschützen beim Müdigkeit Vorschützen (was nicht nur ein guter Anfang ist, sondern auch alles offen läßt)!

 

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Hier finden Sie die organisatorischen Rahmenbedingungen
und den Weg zu Ihrer ersten persönlichen Sitzung.

 

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Vorsicht, enthält didaktischen Humor!

 

 

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Kurz und bündig, aber nicht humorlos!

 

So gehen Sie es praktisch an:

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Sie haben sich durchgerungen und sind entschlossen auf der Suche nach Paartherapie / Paarcoaching / Eheberatung?

Gut!  – Bevor Sie anrufen, schauen Sie sich bitte auf dieser Seite die Videos „Was Sie bei mir erwartet“ an!

Dabei haben Sie die Wahl, wie Sie sich einen ersten Eindruck von mir und meiner Arbeitsweise verschaffen möchten:

Die Serie der ersten drei Videos ist mit einer hoffentlich unterhaltsamen Dosis ironischen Humors gewürzt, das vierte Video „Was Sie bei mir erwartet (kurz und bündig)“ darunter ist nüchtern, wenn auch nicht unbedingt humorlos oder staubtrocken.

Und lesen Sie sich bitte auf jeden Fall zumindest die Seite „Ihr Weg zur ersten Sitzung“ durch! Damit organisatorisch alles klar und voraussehbar ist.
 

Aber … der andere will/kann nicht mitkommen oder hält nichts davon?

Kein Problem! – Paartherapie / Paarcoaching / Eheberatung im Alleingang ist eine bewährte Methode. Kurz und vereinfacht gesagt: So wie einer allein die Beziehung verderben und sogar scheitern lassen kann, kann er sie auch zum Guten wenden. Lassen Sie sich hier motivieren: „Einspännig im Wilden Westen“!

Aber … Sie sind sich nicht sicher, ob überhaupt Paartherapie / Paarcoaching / Eheberatung das Richtige für Sie ist?

So geht es naturgemäß vielen! – Die Frage läßt sich seriöserweise nur in einem persönlichen Gespräch abklären. Als Tipp: Abwarten ist so gut wie nie eine gute Idee.

Sie halten nach Anregungen, Tipps und Einsichten Ausschau, wie Sie Ihre Beziehung verbessern können?

Das trifft sich 😉 – Die Artikel und Beiträge auf diesen Seiten sind genau dafür gedacht. Tragen Sie sich in das Formular für den Newsletter ein und Sie werden über neue Beiträge informiert!

– Damit Sie sich leichter daran erinnern, sich in guten wie in schlechten Zeiten in der schwierigen Kunst der Liebe zu üben.

 

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Ödipale Zeiten: Ironie und Burlesque

Ödipale Zeiten: Ironie und Burlesque

"zu miserabel geschrieben"

Bild: „zu miserabel geschrieben“

Ödipale Zeiten

 

Kurz und bündig dargestellt für postnarzißtische Leser

 

Ironie und Burlesque

 

XX¹: „Unser Problem ist, daß sich die XY² uns nur renitent unterwerfen/ uns nur begrenzt und widerwillig nachgeben!“

Realität: Das Problem der XX ist, daß sich die XY nur begrenzt und widerwillig ihnen gegenüber behaupten; d.h. daß sie sich überhaupt unterwerfen/ überhaupt nachgeben.

 

XY: „Unser Problem ist, daß die XX uns gegenüber so dominant und kritisch sind!“

Realität: Das ist nur die Reaktion der XX auf die (renitente) Unterwerfung/ das (begrenzte und widerwillige) Nachgeben!

 

Der Ausgang der Geschlechter aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit

 

Das Erkennen und Berücksichtigen der Instinktordnung der komplementären Interaktion von XX und XY wagen:

Sie fordert³ – immer – drauflos:
Er muß ihr – immer – Grenzen setzen.

 

Kommentar:

Beide Geschlechter wissen darum intuitiv-instinktiv.
Beide brauchen das für ihr instinktiv-intuitives Zufriedensein miteinander.

Aber sie folgen lieber beide dem zeitgeistigen, zeitgeistlichen Ideal der interaktiven Gleichrangigkeit; sowie dem charmanten Theorem der moralischen Autorität der XX über den XY.

Und wenn sie nicht gestorben sind, so leiden sie noch am Jüngsten Tag aneinander.

 

______________________

1   XX steht für das weibliche Geschlecht
2   XY steht für das männliche Geschlecht
3   gleichbedeutend gemeint zu: begehrt, wünscht, verlangt

 

 

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Aber … Sie sind sich nicht sicher, ob überhaupt Paartherapie / Paarcoaching / Eheberatung das Richtige für Sie ist?

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Die Angst vor der Entwirrung

Die Angst vor der Entwirrung

Grabstein Schreiendes Unrecht

 

Die Angst vor der Entwirrung

 

Es gibt Paare, die sind sich zu nahe.

So nahe, daß man nicht sagen kann, wo einer aufhört und der andere anfängt.

Siamesische Zwillinge mit all den Komplikationen, die damit einhergehen.

Aber dafür braucht sich keiner je allein fühlen, nicht einmal für eine Minute.

Es gibt nur das Wir und das Uns, aber kein Ich und Du, das darüber hinausreicht.

Wehe, einer rebelliert gegen die Fusion! Dann ist der Teufel los, das Drama, die Katastrophe, der Ausbruch, der Zusammenbruch, die Verzweiflung, das Chaos, der Irrsinn.

Dann herrscht Weltuntergangsstimmung für den anderen und er greift zum Psychoterror, um dem Verräter so lange zuzusetzen, bis er reumütig aufgibt, weil er einsehen muß, daß er vom Regen in die Traufe kommt, wenn er nicht 24 Stunden pro Tag die Kanäle offen hält für ihn.

Vom Regen der erstickenden Fesselung in die Traufe des lähmenden Schuldgefühls – „Wenn du keine Zeit für mich hast, wozu sind wir dann zusammen?“

Dann gibt es die stundenlangen, nächtelangen, tagelangen Anklagen und Rechtfertigungen und Gegenanklagen und Gegenrechtfertigungen, die Kreisgespräche, die alle Energie aufbrauchen, die die beiden für eine gesunde Emanzipation von der gegenseitigen Vereinnahmung und Abhängigkeit nutzen könnten.

Einer muß mit der Emanzipation anfangen und es durchstehen, anders geht es nicht.

Der andere muß die Gelegenheit wahrnehmen, die ihm aufgezwungen wird! Obwohl sie ihm aufgezwungen wird!

Wenn er sich nicht in Anklage und Schuldgefühl, in Resignation und Empörung, in Hilflosigkeit und Wut, in Aufwallungen und Stürmen und bleiernen Flauten, die einander ablösen und sich endlos wiederholen, verlieren will.

Anders geht es nicht.

Man kann sich flüchten in Alkohol, Medikamente, Krankheiten, Philosophien und andere Ablenkungen – man kann sich als Opfer stilisieren und legitimieren lassen und von Pontius zu Pilatus pilgern für Therapie, Beratung, Betreuung, Rettung und sich mit Brief und Siegel, Befund und Diagnose die Bestätigung holen, was für ein ungerechtes und unmenschliches und unverdientes Schicksal einen verfolgt.

Diese Methode hat die Götter noch nie zu anderem als Häme und Sadismus provoziert.

Wer kindisch bleibt, kann sich auf den Grabstein schreiben lassen: „Hier liegt einer, dem schreiendes Unrecht getan wurde!“

Das hat doch was, nicht!

 

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